Geschichten die das Leben schrieb: das saubere Treppenhaus

Das 120 Jahre alte Vierparteienhaus, in dem wir zur Miete wohnen, hat im vergangenen Jahr den Besitzer gewechselt. Die neuen Eigentümer: eine regionale adlige Sippe mit umfangreichem Immobilienbesitz sowie vermutlich diversifizierten sonstigen „Kapitalanlagen“, die ihr ein leistungsloses Einkommen von beträchtlichem Umfang ermöglichen. Unser Wohnhaus wurde erworben, um das Portefeuille abzurunden, den Bestand an Mietshäusern zu arrondieren und damit eine weitere Einkunftsquelle zu erschließen.

Eine Hausverwaltungsfirma wickelt die Kommunikation mit den Mietern ab und schickt uns ein Schreiben, in dem eine Erhöhung der Nebenkosten um ca 85 Euro monatlich für die Treppenhausreinigung angekündigt wird:

„Da es in der Vergangenheit wiederholt zu Unstimmigkeiten unter den Hausbewohnern hinsichtlich der Treppenhausreinigung gekommen ist, haben sich die Eigentümer dazu entschieden, die Reinigung künftig durch eine Reinigungsfirma durchführen zu lassen.“

Keinem von uns Mietern sind irgendwelche „Unstimmigkeiten“ bekannt, jeder hat bisher regelmäßig seinen Bereich des Treppenhauses gereinigt und alle waren‘s zufrieden. Die offensichtlich an den Haaren herbeigezogene Begründung für diese Nebenkostenerhöhung ist letztlich aber egal, da Vermieter dank der staatlichen Protektion ihrer Einkommensgrundlage grundsätzlich das Recht haben, solche Kosten den Mietern aufzuhalsen. Das lässt uns die Hausverwaltung in ihrem Schreiben auch gleich wissen:

„Da die Kosten für die Treppenhausreinigung gemäß den bestehenden Mietverträgen als umlagefähige Betriebskosten vereinbart sind, werden die hierfür anfallenden Kosten zukünftig entsprechend auf die Mietparteien umgelegt.

Die Gesamtkosten für die Reinigung belaufen sich auf 289,00 € netto monatlich und werden entsprechend der jeweiligen Wohnfläche (m²) auf die einzelnen Mietparteien verteilt.“

Eine Erhöhung der monatlichen Wohnkosten um durchschnittlich 85 € ist ein Betrag, der für den Durchschnitrsverdiener – unsere Hausgemeinschaft besteht ausschließlich aus solchen – nicht ohne weiteres wegzustecken ist. Dementsprechend fallen auch die Reaktionen so aus, dass jede Partei (zusätzlich zum wütenden, aber ohnmächtigen Zähneknirschen über eine weitere Teuerung der allgemeinen Lebenshaltungskosten) überlegt, wie man an das zusätzliche Geld kommt.

Wir selber könnten es einigermaßen leicht stemmen, wenn wir weniger im Biomarkt und mehr im Supermarkt einkaufen und, wie mir die Liebste sofort heldenhaft verkündet, „Wenn ich weniger Klamotten kaufe!“. Alternativ könnte ich zusätzliche Stunden in der Pflegeeinrichtung arbeiten, so dass ich rund 100 € mehr im Monat hätte.. jedenfalls theoretisch, denn durch die brutalstmöglich gestiegenen Spritkosten muss ich mittlerweile nicht 100 € sondern 150 € pro Monat dafür ausgeben, dass ich mich auf eigene Kosten zur Arbeitsstelle bringe.

Die Nachbarin im Erdgeschoss ist verbeamtete Lehrerin und wird sich vielleicht einige Tage von ihren drei oder vier Urlauben im Jahr streichen, wenn überhaupt. Sie wird sich ärgern, aber ansonsten kein Problem haben mit den Mehrkosten.

Die Familie im ersten Stock – zwei Teenager-Kinder, beide Eltern berufstätig – zieht sofort die Konsequenz: die Frau, Erzieherin, stockt ihre Wochenstunden auf. Anders bekommen sie die Mehrkosten nicht in den Griff, da sie letztes Jahr bereits eine Mieterhöhung schlucken mussten.

Am härtesten trifft es die Nachbarin unter uns, eine etwa 75jöhrige alleinstehende Frau, die seit 35 Jahren im Haus wohnt. Sie hatte mir schon 2019/20, zu Beginn der Teuerungswelle, erzählt, dass jeder zusätzliche Euro höhere Miet-, Neben- oder Energiekosten schmerzhaft für sie ist, da ihre Rente gerade für Miete, Lebensmittel und ein paar Versicherungen ausreicht. Seitdem sind die reinen Wohnkosten für uns alle um rund 10-15% gestiegen, von der generellen Teuerung speziell für Energie ganz abgesehen. Sie wird sich also einschränken müssen.

Das Besondere an DIESEM Kostenanstieg ist seine Unnötigkeit. Er verdankt sich ausschließlich einer Laune bzw. der Willkür der Eigentümer. Sie entscheiden über eine kostenträchtige Maßnahme, bei der die Mieter keinerlei Mitspracherechte, dafür aber die gesamten Kosten zu tragen haben. 

Ähnlich wie bei der Abwälzung der Gebäudeversicherung – mit der die im Privatbesitz des Eigentümers befindliche Immobilie gegen Schäden aller Art abgesichert werden soll – auf die Mieter nehmen die Vermieter sich diese Freiheit (besser: diese Frechheit) heraus, WEIL SIE ES KÖNNEN. 

Denn selbstverständlich haben sie die Gesetze auf ihrer Seite, mit denen das private Eigentum – und zwar insbesondere das, welches sich durch Verzinsung, Rendite, Pacht oder Miete immer weiter vermehrt – geschützt wird. 

Berlin: Back to the roots – Ab 01.09. wird zurückeskaliert

Wir sind definitiv im post-faktischen Zeitalter kompletter Idiotie angekommen. Leider einer hochgefährlichen, kriegsschwangeren Idiotie.

Die Enkel der Nazis sind fest entschlossen, das Werk ihrer gescheiterten Großväter fortzusetzen. Ihr neuer Sender Gleiwitz ist ein Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig, dessen Urheber unbekannt sind. Die Bundesregierung und ihre medialen Hofnarren unterstellen den Vorfall natürlich Russland, die ganze Geschichte riecht zehn Kilometer gegen den Ostwind nach False Flag und inszeniertem Vorwand für weitere Eskalation gegen Russland.

Die bellizistischen Witzfiguren des Berliner Machtapparates überbieten sich in Schuldzuweisungen, Bedrohungsfantasien und vor Schleimigkeit triefenden Appellen an einen imaginären „gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Den wollen sie ausgerechnet zwischen sich und einer Bevölkerung ausgemacht haben, die sie gerade verarmen, mit immer neuen Zumutungen drangsalieren und spalten – und die sich angewidert von der politischen Klasse abwendet.

Das olivgrüne Kriegstreiberblättchen „taz“ weiß Näheres:

„Die Bundesregierung beantwortet diesen hybriden Angriff von Leipzig verhältnismäßig und besonnen, aber gleichermaßen entschlossen. Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“, sagte Dobrindt weiter.

Deshalb sei die Botschaft an Russlands Führung klar, ergänzte Bundesaußenminister Johan Wadephul (CDU), der eigens eine Dienstreise unterbrochen hatte, um mit seinem Amtskollegen die neuen geheimdienstlichen Erkenntnisse und Maßnahmen vorzustellen: „Wir werden uns durch ‌Russlands Angriffe nicht in unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt spalten oder einschüchtern lassen.“ 

(…)

Derweil sicherte die EU-Kommission Deutschland ihre volle Solidarität zu. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teilt auf der Plattform X nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit, die Staatengemeinschaft bleibe angesichts dieses eskalierenden und schwerwiegenden Vorgehens Russlands geeint. Hybride Angriffe würden nicht ohne klare Antwort bleiben.“

(https://taz.de/Bundesregierung-beschuldigt-Russland/!6209135/)

Passend zur neuen großdeutschen Hybris haben die Berliner Machthaber sich den 1. September, den Antikriegstag, für ihren aggressiven verbalen Durchfall gegen Russland ausgesucht. Maria Sacharow, Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat die passende Antwort darauf:

„Ich frage mich, ob Berlin, als es seine antirussischen Äußerungen am 1. September machte, „nicht nachgedacht hat“, und damit einmal mehr seine Dummheit und Bildungsferne präsentiert hat, oder ob es wirklich eine Rückkehr zu seinen Wurzeln verkündet und seine Absichten rituell demonstriert hat.

Am 1. September 1939 entfesselte Deutschland den Zweiten Weltkrieg, in dem es mit den Ländern von Hitlers Achse 70 Millionen Menschen getötet hat, davon 27 Millionen bei uns.“

Der Wahnsinn hat Methode: Russophobie als Politik

Wir müssen diesen widerlichen Typen und diese gesamte bellizistische Bande in Regierung und Staatsapparat loswerden, bevor sie uns in ihren Krieg gegen Russland so weit hineingetrieben haben, dass es kein Zurück mehr gibt.

Die werden jeden Tag hysterischer in ihrer pathologischen Russophobie. Ihre absolut unerbittliche Entschlossenheit, uns zu verarmen, damit sie weiter Geld und Waffen in das korrupte Kiewer Regime reinpumpen können, kennt kein Halten mehr.

Deutschland ist unmittelbar finanziell, waffenmäßig und logistisch am Krieg gegen Russland beteiligt. Die Merz-Regierung ist der größte Sponsor des Kiewer Regimes und verlängert damit wissentlich und willentlich den Krieg, während sie gleichzeitig jede Diplomatie verweigert.

Merz und seine Regierung sind momentan die größte Gefahr für Deutschland. Die Provokationen und Eskalationen gegen die größte Nuklearmacht der Erde, die diese Irren meinen, sich leisten zu können, hat bislang zu Deindustrialisierung, Inflation, Energiepreisexplosion, Überwachung und militaristisch-reaktionärem Staatsumbau geführt.

Will Merz, dass es demnächst zu Gegenschlägen auf Deutschland kommt, wenn seine konfrontativen Frechheiten und seine uneingeschränkte Ermöglichung des ukrainischen Stellvertreterkrieges den Russen irgendwann reicht?

Der Mann hat keinerlei Zustimmung in der Bevölkerung. Keiner kann ihn noch sehen oder hören, jeder schaltet schnell um, wenn die Hackfresse des Blackrockkanzlers auf dem Bildschirm erscheint. Er wird verachtet und gehasst für seine hochnäsige Arroganz und Gutsherrenart, mit der er der Bevölkerung entgegentritt.

Und er plant, indem er faktenfrei von einem „hybriden Krieg“ konfabuliert, den Russland „gegen uns“ führen würde, den Krieg gegen Russland.

Wir müssen uns dieser Kriegstreiber und Lügner entledigen bevor es zu spät ist.

Aber vielleicht ist es schon zu spät.

Die journalistische Reservebank: Grüne Ökoimperialisten kriegstüchtig!

Ja, so kennen wir das olivgrüne Bellizistenblättchen „taz“: Immer im Gleichschritt mit der kriegstüchtigen Obrigkeit, zufällig immer vom selben Feindbild besessen wie die politischen Verwalter des BRD-Imperialismus, immer stramm mitmarschierend, wenn deutsches Militär sich wieder ostwärts orientiert.

Der Opa kriegte auf die Mütze,
der Enkel eilt an die Geschütze.
Endlich wieder Kampf und Krieg
und am ENDe kommt der SIEG.
Den „Russen töten“-Fragesatz
sprach ein Herr Martens von der FAZ.
Doch auch der grüne „taz“-Autor
Hat diesbezüglich Großes vor:
So werden grüne Journalisten
deutsche Imperialisten.

Kabinettsklausur der Bundesregierung: Pfeifen pfeifen laut im Walde

Pfeifen pfeifen laut im Walde,
abgewählt sind sie schon balde;
„Unser Kurs, so wunderbar!“
als nackte Lügner stehen sie da.

Beim Volk hat man sich’s schon verscherzt,
Deutschland ist bald ausgemerzt
als Land in dem sich’s leben lässt –
DIESE Regierung ist die Pest.

Nein, schlimmer noch, sie ist ein Witz
dank Markus, Lars und F*tzenfritz –
Kein Mensch will diesen Trupp noch sehen –
Regierung, es ist Zeit zu gehen!

Der Hund im Bett

Des nachts, wenn endlich Schlafenszeit,
macht sich der Hundekumpel breit
dort wo, quer unten auf dem Bette,
ich gerne meine Beine hätte.

Er japst in seinem Hundetraum;
ich brauche für die Beine Raum
und versuche mich zu strecken –
doch der Hund liegt auf den Decken
unter denen sonst sein Halter
ruht. Von draußen weht ein kalter 

Wind hinein ins Schlafgemach.
Ich bin müde, aber wach
und stelle fest, mit leichtem Grollen:
Ich muss mich auf die Seite rollen,
Und meine Beine  so verbiegen
dass sie auf Bettes Kante liegen,

Halb auf dem Holz, dem unbequemen – 
jetzt ist ein Seufzer zu vernehmen.
Danach ein zweiter, doppelt schwer,
die Pfoten zucken hin und her.
Er schnauft, bevor er, halb erwacht,
es sich erneut gemütlich macht.

Sogleich schläft er dann wieder ein 
Mit seinem Kopf auf meinem Bein.
Jetzt darf ich mich noch nicht mal rühren 
Um meinen Fellfreund nicht zu stören.

So bringt ein Hund, obwohl ganz brav
Sein Herrchen oftmals um den Schlaf.