Der Hund im Bett

Des nachts, wenn endlich Schlafenszeit,
macht sich der Hundekumpel breit
dort wo, quer unten auf dem Bette,
ich gerne meine Beine hätte.

Er japst in seinem Hundetraum;
ich brauche für die Beine Raum
und versuche mich zu strecken –
doch der Hund liegt auf den Decken
unter denen sonst sein Halter
ruht. Von draußen weht ein kalter 

Wind hinein ins Schlafgemach.
Ich bin müde, aber wach
und stelle fest, mit leichtem Grollen:
Ich muss mich auf die Seite rollen,
Und meine Beine  so verbiegen
dass sie auf Bettes Kante liegen,

Halb auf dem Holz, dem unbequemen – 
jetzt ist ein Seufzer zu vernehmen.
Danach ein zweiter, doppelt schwer,
die Pfoten zucken hin und her.
Er schnauft, bevor er, halb erwacht,
es sich erneut gemütlich macht.

Sogleich schläft er dann wieder ein 
Mit seinem Kopf auf meinem Bein.
Jetzt darf ich mich noch nicht mal rühren 
Um meinen Fellfreund nicht zu stören.

So bringt ein Hund, obwohl ganz brav
Sein Herrchen oftmals um den Schlaf.