Kiew und Gomorrha

Es hat aber auch etwas Shakespeare-mäßiges. Ein epochales Drama archetypischen Ausmaßes. Das Ringen der Kräfte des Guten mit den Mächten der Finsternis, von letzteren dargestellt als umgekehrtes Verhältnis, in dem SIE die Guten und der Feind der Dämon und Aggressor ist. Monumentale Korruption, Gier, Hass, Mord, Krieg und sagenhafte Abgründe menschlicher Verrohung und Verkommenheit.

Und DROGEN. Die Ukraine wird in späteren Geschichtsbüchern das sein, was Sodom und Gomorra im Alten Testament sind. Wenn Selenskij bei seiner Flucht zurückblickt, wird er zur Kokain-Säule erstarren.

Russophobie als Politik: Deutscher Führer erklärt, dass Russland „gegen uns“ Krieg führt

Darum hält ihn die Epstein-Klasse noch. Die brauchen ihn für den Krieg, den sie führen wollen. Jetzt ist eh schon alles egal, der Typ ist so unpopulär und verhasst, das er ALLES durchziehen kann, der muss sich um Beliebtheitswerte keine Gedanken mehr machen.

Und um Logik und Ratio erst recht nicht: eine suppentellergroße Hobbydrohne, die ein Busfahrer mit einem Fußtritt ausser Gefecht setzt, wird zum „bewaffneten Angriff auf Deutschland“ – dagegen war die „Sender Gleiwitz“-Geschichte handfester Fakt.

Kriegsvorbereitungen in der Absicht, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören: die Bundesregierung nimmt die deutsche Bevölkerung in Geiselhaft für ihren Krieg gegen Russland

„Eine Geiselnahme ist das gewaltsame Entführen oder Festhalten eines Menschen, um Dritte, Behörden oder die Geisel selbst zu einer bestimmten Handlung, Duldung oder Unterlassung zu zwingen“

Man muss gar nicht „entführen“ oder „gewaltsam festhalten“. Man kann einfach die Situation ausnutzen, dass eine ganze Bevölkerung ohnehin schon dort ist, wo man sie haben will und nicht weg kann, jedenfalls nicht ohne weiteres. Und ob nicht der Zwang zur Lohnarbeit, um zu überleben schon eine gehörige Portion „gewaltsamen Festhaltens“ enthält, darf man sich auch fragen.

Dass sich eine Regierung (auch wenn sie vorher in sogenannten demokratischen Wahlen von der Bevölkerung ermächtigt wurde) sich dieser Bevölkerung bemächtigt, indem sie bindende Entscheidungen – auch solche über Krieg und Frieden, also über Leben und Tod – für die gesamte Bevölkerung trifft, dürfte außer Frage stehen.

Die Regierung ist aktiv dabei, die Bevölkerung durch Verarmung, durch Aufrüstung und Krieg, durch unablässige Kriegspropaganda zu nötigen, ein „bestimmtes Verhalten“ zu erzwingen, nämlich „kriegstüchtig“ zu sein und den Kriegskurs der Regierung mitzutragen.

„Es handelt sich um ein Verbrechen“ durch die höchsten Repräsentanten des Staates. Im übrigen im direkten Widerspruch zu Artikel 26 GG: „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.“

Bin ich als juristischer Laie eigentlich der einzige, dem auffällt, dass die Bundesregierung hier gegen mehrere Bestimmungen des Grundgesetzes und des Strafgesetzbuchs verstößt? Wieso verklagt die keiner? Wollen wir hinterher wieder dumm dasitzen und jammern, dass das alles so gekommen ist, wir aber – leider! – nichts tun konnten?

Lügenmerz und seine Entourage – das Bild erzählt viel:

Der eine seiner Mafiosi hält sich die Hand vors Gesicht, auf dass nan ihn nicht erkenne; der andere, mit der Sonnenbrille, sieht aus, als solle er sicherstellen, dass der gewohnte „Zehnte“ aller Zuwendungen in die privaten Schatullen der hochkorrupten Selenskij-Bande fließen.

Pinocchio selber scheint erwartungsvoll dem Treffen mit dem ukrainischen Diktator und dessen stoppelbärtigen, verfetteten Militär- und Sicherheitschefs entgegenzublicken, immerhin will man ja gemeinsam den Russen besiegen:

Die Ukrainer aus purem bandera-faschistischen Hass, die Deutschen aus dem hartnäckigen imperialistischen Interesse, sich das Riesenland im Osten zu unterwerfen und sich Russlamds Rohstoffe anzueignen.

Wird wohl das letzte Mal gewesen sein, dass der Berliner Führer seine Kumpels in Kiew besucht. Bald wird es weder Bahnhöfe und Zugverbindungen noch Strom oder eine Regierung in Kiew mehr geben.

Berlin: Back to the roots – Ab 01.09. wird zurückeskaliert

Wir sind definitiv im post-faktischen Zeitalter kompletter Idiotie angekommen. Leider einer hochgefährlichen, kriegsschwangeren Idiotie.

Die Enkel der Nazis sind fest entschlossen, das Werk ihrer gescheiterten Großväter fortzusetzen. Ihr neuer Sender Gleiwitz ist ein Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig, dessen Urheber unbekannt sind. Die Bundesregierung und ihre medialen Hofnarren unterstellen den Vorfall natürlich Russland, die ganze Geschichte riecht zehn Kilometer gegen den Ostwind nach False Flag und inszeniertem Vorwand für weitere Eskalation gegen Russland.

Die bellizistischen Witzfiguren des Berliner Machtapparates überbieten sich in Schuldzuweisungen, Bedrohungsfantasien und vor Schleimigkeit triefenden Appellen an einen imaginären „gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Den wollen sie ausgerechnet zwischen sich und einer Bevölkerung ausgemacht haben, die sie gerade verarmen, mit immer neuen Zumutungen drangsalieren und spalten – und die sich angewidert von der politischen Klasse abwendet.

Das olivgrüne Kriegstreiberblättchen „taz“ weiß Näheres:

„Die Bundesregierung beantwortet diesen hybriden Angriff von Leipzig verhältnismäßig und besonnen, aber gleichermaßen entschlossen. Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“, sagte Dobrindt weiter.

Deshalb sei die Botschaft an Russlands Führung klar, ergänzte Bundesaußenminister Johan Wadephul (CDU), der eigens eine Dienstreise unterbrochen hatte, um mit seinem Amtskollegen die neuen geheimdienstlichen Erkenntnisse und Maßnahmen vorzustellen: „Wir werden uns durch ‌Russlands Angriffe nicht in unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt spalten oder einschüchtern lassen.“ 

(…)

Derweil sicherte die EU-Kommission Deutschland ihre volle Solidarität zu. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teilt auf der Plattform X nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit, die Staatengemeinschaft bleibe angesichts dieses eskalierenden und schwerwiegenden Vorgehens Russlands geeint. Hybride Angriffe würden nicht ohne klare Antwort bleiben.“

(https://taz.de/Bundesregierung-beschuldigt-Russland/!6209135/)

Passend zur neuen großdeutschen Hybris haben die Berliner Machthaber sich den 1. September, den Antikriegstag, für ihren aggressiven verbalen Durchfall gegen Russland ausgesucht. Maria Sacharow, Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat die passende Antwort darauf:

„Ich frage mich, ob Berlin, als es seine antirussischen Äußerungen am 1. September machte, „nicht nachgedacht hat“, und damit einmal mehr seine Dummheit und Bildungsferne präsentiert hat, oder ob es wirklich eine Rückkehr zu seinen Wurzeln verkündet und seine Absichten rituell demonstriert hat.

Am 1. September 1939 entfesselte Deutschland den Zweiten Weltkrieg, in dem es mit den Ländern von Hitlers Achse 70 Millionen Menschen getötet hat, davon 27 Millionen bei uns.“

“Dem Westen steht eine traumatische Erfahrung bevor“

„Dem Westen steht eine traumatische Erfahrung bevor, da er sich an die neue internationale Machtverteilung anpassen muss und Regeln akzeptieren muss, die von nicht-westlichen Mächten festgelegt oder beeinflusst werden.“ (Glenn Diesen)

Ich übersetze hier mal auszugsweise das Schlusskapitel von Glenn Diesens exzellentem Buch „Der Ukraine-Krieg und die Eurasische Weltordnung“. Wenn man sich mit Hintergründen und Historie, mit Jahrhunderte umspannenden Zeitbögen und zivilisatorischen Entwicklungen beschäftigt und die dahinter stehenden geoökonomischen und -politischen Interessen und Konzepte begreift, erscheint die absolut desaströse und infantile Barbarei umso grotesker, die heutzutage immer noch – wenn auch glücklicherweise im Niedergang – die Weltgeschäfte und -Geschichte bestimmt.

Zum Begriff der „Westfälischen Weltordnung“, die Diesen in dem Buch ausführlich erwähnt und – wohl etwas naiv bzw.. zu idealistisch in Bezug auf die angenommen Vorzüge dieser Ordnung – der hegemonialen Ordnung des westlichen Weltsystems entgegenstellt (wobei Diesen implizit gleichsetzt, dass eine multipolare Ordnung automatisch eine westfälische, also auf gleichberechtigter Souveränität beruhende, Ordnung wäre):

Der Begriff geht auf den Westfälischen Frieden von 1648 zurück, der den Dreißigjährigen Krieg beendete. Daraus wird ein Ordnungsmodell abgeleitet, das bis heute als Grundmuster des internationalen Staatensystems gilt.

Kernprinzipien:

- Souveränität: Jeder Staat hat die alleinige Hoheit über sein Territorium, keine äußere Macht darf sich einmischen

- Nichteinmischung: In innere Angelegenheiten anderer Staaten wird nicht eingegriffen

-Rechtliche Gleichheit der Staaten: Formal sind alle Staaten gleichberechtigte Akteure, unabhängig von Größe oder Macht

- Territoriale Integrität: Grenzen sind unverletzlich, Gebietsansprüche werden nicht mit Gewalt durchgesetzt

Bedeutung: Das Konzept löste die mittelalterliche Vorstellung einer übergeordneten religiösen oder imperialen Autorität (Papst, Kaiser) ab und etablierte den Nationalstaat als zentrale Einheit der internationalen Ordnung. Es bildet bis heute die normative Grundlage des Völkerrechts und der UN-Charta.

Kritischer Punkt: In der Praxis war und ist das Prinzip immer selektiv angewendet worden. Die Kolonialmächte, die dieses Ordnungsmodell für sich beanspruchten, haben es außerhalb Europas systematisch missachtet, kolonisierte Gebiete galten nicht als souverän. Auch heute wird Souveränität von den dominanten Mächten oft situativ ausgelegt, etwa wenn militärische Interventionen mit “Responsibility to Protect” oder ähnlichen Konstrukten begründet werden, während gegenüber anderen Staaten strikt auf Nichteinmischung gepocht wird. Stimmen aus Russland, China und Teilen des Globalen Südens verweisen zunehmend gerade auf die “wertewestliche” Aushöhlung dieses Prinzips, während sie selbst eine strengere, buchstäbliche Auslegung staatlicher Souveränität als Gegenmodell zur unipolaren Ordnung vertreten.

Zusammenfassend lässt sich schließen, dass die Wiederherstellung einer westfälischen Weltordnung nicht nur eine multipolare Verteilung der Wirtschaftskraft erfordert, sondern auch die Achtung der zivilisatorischen Vielfalt, um sicherzustellen, dass der Grundsatz der unteilbaren Sicherheit gewahrt bleibt.

Zu diesem Zweck sollte die internationale Ordnung den ruchlosen Ansprüchen auf zivilisatorische Überlegenheit entgegenwirken, die sich hinter der wohlklingenden Rhetorik universeller Werte und Entwicklungsmodelle verbergen.

Durch dieses Prisma betrachtet können die Bemühungen der USA, die Welt in Demokratie und Autoritarismus zu spalten, eher als Rezept für Hegemonie und souveräne Ungleichheit denn für Harmonie und menschlichen Fortschritt angesehen werden.

Xi Jinping hat daher das hegemoniale Modell der USA zurückgewiesen und stattdessen das westfälische Argument vorgebracht, dass Staaten „davon Abstand nehmen müssen, anderen ihre eigenen Werte oder Modelle aufzuzwingen“. (…)

Der Ukraine-Krieg war eine vorhersehbare Folge einer unhaltbaren Weltordnung und wurde zum Schauplatz für die Gestaltung einer zukünftigen Weltordnung, die entweder auf globaler Hegemonie oder auf westfälischer Mehrparteiengleichheit beruht.

Die Ziele, Russland militärisch, wirtschaftlich oder politisch zu besiegen, indem man es weltweit isoliert, sind alle gescheitert. Die Reaktion der NATO bestand in einer kontinuierlichen Eskalation und theatralischen Gesten. Da die Ukraine durch unermessliches Leid verwüstet wurde und ihre Unfähigkeit, ihre militärischen Ziele zu erreichen, zu einer anerkannten Tatsache geworden ist, besteht die einzig mögliche Lösung des Konflikts darin, dass der Westen die legitimen Sicherheitsbedenken Russlands anerkennt und so das Sicherheitsdilemma entschärft.

Die Schwierigkeit dabei liegt darin, dass dies das Ende der Ära der liberalen Hegemonie bedeuten würde.(…)

Die Hegemonie hat die Rivalität der Großmächte nicht gemildert, sondern es der dominierenden Macht ermöglicht, ohne Rücksicht auf andere zu handeln und die Diplomatie durch die Sprache der Ultimaten zu ersetzen. Was der Öffentlichkeit als „pro-ukrainische“ Politik und „Hilfe für die Ukraine“ verkauft wurde, beinhaltete den Sturz der demokratisch gewählten Regierung ohne mehrheitliche Unterstützung durch die Ukrainer; die Unterstützung einer „Anti-Terror-Operation“ gegen ukrainische Bürger im Osten; die Säuberung der politischen Opposition und den Abbau der Demokratie; die Stärkung militanter Gruppen; die Sabotage von Friedensabkommen, die von Kiew unterstützt wurden; sowie den Druck auf die ukrainischen Streitkräfte, eine verheerende Gegenoffensive zu starten, die kaum bis gar keine Aussicht auf Erfolg hatte.

Ein friedliches Ende des Ukraine-Kriegs ist schwer vorstellbar. (…)

Eine politische Lösung des Krieges erfordert, dass der NATO-Expansionismus und der Zusammenbruch der paneuropäischen Sicherheitsarchitektur als die zugrunde liegenden Ursachen des Krieges angegangen werden.(…)

Die NATO muss entweder eine demütigende Niederlage hinnehmen oder sich direkt auf einen Konflikt einlassen, der schnell zu einem Atomkrieg eskalieren könnte. Der Ukraine-Krieg, der den Planeten in einem atomaren Holocaust zu vernichten droht, ist ein Symptom einer umfassenderen Krise des internationalen Systems.

Nachdem der Westen fünf Jahrhunderte lang die Hegemonie genossen und globale Regeln im Dienste westlicher Interessen geschaffen und durchgesetzt hat, findet nun eine spektakuläre Neuordnung der Machtverhältnisse in der Welt statt. Die globale Mehrheit strebt nach Multipolarität im Sinne einer westfälischen Weltordnung, während der Westen und die Führung in Washington versuchen, ihre dominante Position in der Welt wiederherzustellen. (…)

Da es nicht gelingt, China und Russland mit wirtschaftlichen Mitteln zu Fall zu bringen, werden die Konflikte um die zukünftige Weltordnung weiterhin militärischer Natur sein. Die Angst vor einem Atomkrieg scheint verschwunden zu sein, und Kriege zwischen den Großmächten sind nicht mehr undenkbar. (…)

Dem Westen steht eine traumatische Erfahrung bevor, da er sich an die neue internationale Machtverteilung anpassen muss und Regeln akzeptieren muss, die von nicht-westlichen Mächten festgelegt oder beeinflusst werden. Es sieht jedoch nicht so aus, als würden die USA einen friedlichen Übergang zu einer westfälischen Weltordnung akzeptieren. Der Mangel an politischer Vorstellungskraft in Washington hat zu einer Weltanschauung geführt, in der Chaos die einzige Alternative zur globalen Vorherrschaft der USA ist (…)

Sollte dies weiterhin die Sichtweise des Westens sein, werden wir Zeugen einer großen Tragödie für die Menschheit werden.“

https://www.hugendubel.de/de/taschenbuch/glenn_diesen-the_ukraine_war_the_eurasian_world_order-47039877-produkt-details.html

Buch auf Deutsch: https://mangroven-verlag.de/publikation/der-ukraine-krieg-und-die-eurasische-weltordnung/

Urlaubslektüre: „ The Ukraine War & the Eurasian World Order” von Glenn Diesen

Ich hab dieses Buch tatsächlich von vorne nach hinten, Kapitel für Kapitel, Abschnitt für Abschnitt durchgearbeitet.

Es ist zwar schon Ende 2023 erschienen und ist insofern nicht wirklich aktuell, was das westliche Ukraine-Projekt betrifft – aber das will es auch nicht vorrangig sein (auch wenn seine Voraussagen für den Verlauf des Krieges und die unaufhaltsame Entstehung der multipolaren Weltordnung zutreffend sind).

Es will vor allen Dingen die Entstehung und den historischen Kontext des Ukraine-Konflikts und des strategischen westlichen Weltordnungsvorhabens skizzieren, mit dem die NATO, vor allem aber die USA, den als schwächer gesehenen geopolitische Rivalen Russland auszuschalten beabsichtigten, um sich danach mit umso größerer Wucht ihrem – aus ihrer Sicht – gefährlichsten Rivalen China zuzuwenden.

Dass das alles so gewaltig in die Hose ging, dass sich amerikanische Hegemonie, dass sich Einfluss und geopolitisches Standing der Vormacht selbst und das ihrer europäischen und sonstigen Vasallen jetzt auf einer steilen Rutschbahn in den welthistorischen Abgrund befinden, das war 2023 schon absehbar und ist jetzt überdeutlich und unumkehrbar geworden.

Dieses Buch ordnet den Konflikt in ein historisches Gesamtbild ein und skizziert die gegensätzlichen Weltordnungsvorstellungen, die den europäischen Kontinent (spätestens ab Ende des 19. Jahrhunderts, auch unter massivem Einfluss des aufstrebenden amerikanischen Imperialismus) bestimmt und definiert haben.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich jenseits und abseits der hechelnden moraltriefenden Empörungsindustrie der westlichen Kriegspropaganda einmal über das Gesamtbild, die Hintergründe und vor allen Dingen die Geschichte dieser Entwicklungen sachkundig machen möchte.

Spoiler: Glenn Diesen ist kein Marxist, sondern einer der sachlichsten und kenntnisreichsten bürgerlichen Gesellschaftswissenschaftler, die sich in diesem Zusammenhang geäußert haben.

Hollywood in Bankova: Kriegsmarketing braucht Profis!

Alexander Mercouris berichtet in seinen heutigen Podcast, dass es sich bestätigt hat, dass die „ukrainischen“ Drohnen, die für ein paar Schäden an den Tanklagern einer Moskauer Erdölraffinerie, hauptsächlich aber für medienwirksame dicke schwarze Rauchwolken gesorgt haben, tatsächlich mit zusätzlichen Benzintanks ausgestattet waren.

Grund: die bei dem Angriff verursachten Explosionen sollten extra-eindrucksvolle dunkle Rauchwolken für die kognitive Kriegsführung der NATO produzieren. Vor allem sollten sie aber dem leichtgläubigen und leicht beeindruckbaren US Präsidenten zeigen, dass mit der Ukraine weiter zu rechnen ist und dass deren fortgesetzte oder erneute Belieferung mit Kriegsgerät durch die USA sich lohnt.

Das ist die Art von Theatralik, mit der NATO und Ukro-Faschismus inzwischen versuchen, noch ein paar Punkte in dem für sie an allen Frontabschnitten verlorenen Krieg zu machen. Mit dem drogenabhängigen Penisklavierspieler, der der Kiewer Mafia vorsteht, haben die westlichen Drahtzieher des Kriege sicherlich die geeignetste Figur gefunden, die sich für solche Zirkusnumnern denken lässt.

Sie marschieren in den Krieg

Sie marschieren in den Krieg,
sie reden es uns ein:
Ein Krieg muss jetzt mal sein!
Gen Osten! Bis zum Sieg! 

Verhandeln? Ist nicht mehr!
Ein Schuft und Bösewicht
wer mit dem Russen spricht!
Jetzt muss ein Feldzug her!

Wer jetzt noch dämlich fragt,
warum man Kriege führt.
dem wird vorbuchstabiert:
„Wir haben es euch doch gesagt!“

„Wir haben euch schon immer
gesagt: der Russe stört!
Habt ihr nicht zugehört?!
Und Putin stört noch schlimmer!“

„Er hat sich frech uns widersetzt!
Wollt‘ unsre Ukraine klauen
und unsre Nazis dort verhauen.
Und dafür zahlt er jetzt!“

„Wir machen ihm die Rechnung teuer,
denn die Ukraine wehrt sich
so wie Deutschland Einundvierzig!
Nimm das, Putin, du Ungeheuer!“

„Krieg in drei Jahren, das scheint klar – 
(der Russe wartet sicher ab;
so lange schaufeln wir sein Grab)
dann schreit ihr wieder schön: HURRA!“

„Und wer nicht mitschreit, liebe Deutsche,
der macht sich strafbar, merkt euch das.
Denn so ein Krieg, das ist kein Spaß!
Abweichler spür‘n die Peitsche!“

„Raketen, Drohnen, Truppen: marsch!
Aus ukrainisch-deutscher Hand
Deep Strikes ins Russenland!
Der Iwan ist im Arsch!“

„Dabei – dass ihr uns recht versteht –
gibt‘s nichts für euch zu erben;
ihr dürft jedoch für Deutschland sterben.
Das ist nun mal, wie Krieg so geht.“

Sie marschieren in den Krieg,
und alle machen mit,
im gleichen strammen deutschen Schritt:
Nach Osten! Für den Sieg! 

Blitzmeldung der Wochenschau und der UFA-Reklame-Abteilung!!

Neues, hochkarätig besetztes Filmdrama geht in die erste (oder letzte??) Staffel: „FÜHRER OHNE VOLK!“

Berlin! Hauptstadt des Reich… en Deutschlands! Schaltzentrale europäischer Sicherheitspolitik, pulsierendes Herz der wertebasierten Verteidiger von Demokratie und Menschenrechten an der OstFront!

Bei einem Blitzbesuch versichert der Kiewer Statthalter WOLLY SCHNEELENSKY Reichsverweser FRITZ FOTZ seine unverwüstliche Treue (gegen eine kleine Überweisung von 90 Milliarden Reichseuro).

Unser Mann in Kiew erwähnt die dringliche Notwendigkeit, den weißen Rittern der Ukraine in ihrem heldenhaften Abwehrkampf gegen den russischen Steppenbewohner weiter und vor allem finanziell beizustehen!

Der schneidige Deutsche, ein Stratege und Kommandeur alter Schule, lässt sich nicht zweimal bitten, weist den zwar nützlichen, aber zuletzt unglücklich agierenden Statthalter jedoch unmissverständlich darauf hin, dass auch Deutschlands Großmut Grenzen hat!

Irgendwann sind Gegenleistungen fällig für die Hilfe des Reiches an das ukrainische Protektorat, das erst kürzlich wieder voll unter die Fittiche des Reiches kam – nachdem der amerikanische Plutokrat es lange – VIEL zu lange! – alleine ausgesaugt hatte!

Zwei wütende verlassene Geliebte tun sich zusammen, um den starken und reichen Ex unter die Erde zu bringen – und ihn vorher um möglichst viel seiner Stärke und seines Reichtums zu prellen!

Wie wird diese spannende geopolitische Liebesgeschichte weitergehen? Wie wird sie enden? So wie immer? Da sei der Russe vor!

Wird das Manöver der beiden abgehalfterten Matronen gelingen oder ist es schon zu spät??

All das und noch viel weniger in unserer nächsten Ausgabe, wenn es wieder heißt: „FÜHRER OHNE VOLK!“ und „DER RUSSE, DER RUSSE! ER MACHT UNS NUR VERDRUSSE!“