Kriegsvorbereitungen in der Absicht, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören: die Bundesregierung nimmt die deutsche Bevölkerung in Geiselhaft für ihren Krieg gegen Russland

„Eine Geiselnahme ist das gewaltsame Entführen oder Festhalten eines Menschen, um Dritte, Behörden oder die Geisel selbst zu einer bestimmten Handlung, Duldung oder Unterlassung zu zwingen“

Man muss gar nicht „entführen“ oder „gewaltsam festhalten“. Man kann einfach die Situation ausnutzen, dass eine ganze Bevölkerung ohnehin schon dort ist, wo man sie haben will und nicht weg kann, jedenfalls nicht ohne weiteres. Und ob nicht der Zwang zur Lohnarbeit, um zu überleben schon eine gehörige Portion „gewaltsamen Festhaltens“ enthält, darf man sich auch fragen.

Dass sich eine Regierung (auch wenn sie vorher in sogenannten demokratischen Wahlen von der Bevölkerung ermächtigt wurde) sich dieser Bevölkerung bemächtigt, indem sie bindende Entscheidungen – auch solche über Krieg und Frieden, also über Leben und Tod – für die gesamte Bevölkerung trifft, dürfte außer Frage stehen.

Die Regierung ist aktiv dabei, die Bevölkerung durch Verarmung, durch Aufrüstung und Krieg, durch unablässige Kriegspropaganda zu nötigen, ein „bestimmtes Verhalten“ zu erzwingen, nämlich „kriegstüchtig“ zu sein und den Kriegskurs der Regierung mitzutragen.

„Es handelt sich um ein Verbrechen“ durch die höchsten Repräsentanten des Staates. Im übrigen im direkten Widerspruch zu Artikel 26 GG: „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.“

Bin ich als juristischer Laie eigentlich der einzige, dem auffällt, dass die Bundesregierung hier gegen mehrere Bestimmungen des Grundgesetzes und des Strafgesetzbuchs verstößt? Wieso verklagt die keiner? Wollen wir hinterher wieder dumm dasitzen und jammern, dass das alles so gekommen ist, wir aber – leider! – nichts tun konnten?

Lügenmerz und seine Entourage – das Bild erzählt viel:

Der eine seiner Mafiosi hält sich die Hand vors Gesicht, auf dass nan ihn nicht erkenne; der andere, mit der Sonnenbrille, sieht aus, als solle er sicherstellen, dass der gewohnte „Zehnte“ aller Zuwendungen in die privaten Schatullen der hochkorrupten Selenskij-Bande fließen.

Pinocchio selber scheint erwartungsvoll dem Treffen mit dem ukrainischen Diktator und dessen stoppelbärtigen, verfetteten Militär- und Sicherheitschefs entgegenzublicken, immerhin will man ja gemeinsam den Russen besiegen:

Die Ukrainer aus purem bandera-faschistischen Hass, die Deutschen aus dem hartnäckigen imperialistischen Interesse, sich das Riesenland im Osten zu unterwerfen und sich Russlamds Rohstoffe anzueignen.

Wird wohl das letzte Mal gewesen sein, dass der Berliner Führer seine Kumpels in Kiew besucht. Bald wird es weder Bahnhöfe und Zugverbindungen noch Strom oder eine Regierung in Kiew mehr geben.

Nimm einen Joint mein Freund

Anlässlich meines Erlebens einer weiteren Sonnenumrundung des dritten Planeten (und damit eines weiteren Schrittes in Richtung Abschied von dieser Welt) besuchte mich mein Bruder – und trotz aller betrüblichen Begleiterscheinungen dieses idiotischen Zeitalters verbrachten wir eine kurzweilige und angenehme Zeit miteinander.

Kritik an Israel und IDF: „Judenhass!“

„Israelfeindliche Beleidigung“ scheint ein neuer Straftatbestand zu sein.

Scheinbar ist irgendein Zionist mit IDF-Pulli am Rheinufer unterwegs gewesen und hat sich konsequenterweise ein paar Bemerkungen anhören müssen, in deren Gefolge ein Gerangel entstand zwischen Anti-Zionisten und Passanten, die meinten, da eingreifen zu müssen.

Die „RP“ macht daraus „offenen Judenhass in Düsseldorf“. Dem Artikel ist noch nicht mal zu entnehmen, ob der Mann mit dem IDF-Pulli Israeli war oder nicht, die Zeitung weiß aber sofort, dass Anstoßnahme an solch offener Parteinahme für ethnische Säuberung und Genozid nur „Judenhass“ sein kann.

So geht Framing. Die deutschen Weißwäscher des israelischen Apartheid-Regimes bedienen sich der mörderischen Vergangenheit Deutschlands, um die mörderische Gegenwart Israels über jede Kritik erhaben zu machen. Das Abwürgen von Kritik an Besatzung und ethnischer Säuberung in Gaza und der Westbank (zu der Deutschland neben ideologischer und moralischer Unterstützung jede Menge Waffen und Kriegsgerät beisteuert) wird für so wichtig gehalten, dass der Staatsschutz schon bei solchen Vorfällen aktiviert wird.

Wie beim NATO-Krieg gegen Russland wird keine noch so geringe ideologische Aufweichung der Heimatfront geduldet und die Volksgemeinschaft auf klare Feindbilder eingeschworen – zur Not mit Staatsanwaltschaft und Politischer Polizei.

NZZ, geh zu Bett

Nichts geht über ein schönes Feindbild, auf das man alles projizieren kann, was man selber plant und treibt.

Und alle paar Tage jubelt man dann dem Publikum unter, das der Feind SCHON WIEDER und IMMER MEHR von seinen Feindseligkeiten auftischt. Weil er so feindselig ist. Warum ist er so feindselig? Na, Weil er der FEIND ist! Und sowieso schon immer WAR!!

Das Publikum nickt erschrocken und gruselt sich auf seinen Sofas noch ein bißchen mehr. Und Vater sagt zur Mutter: „Wie gut, dass unsere Demokratie beinunseren Herrscheen so gut aufgehoben ist! Da schnellen wir doch gerne den Gürtel NOCH ENGER, um den FEIND abzuwehren!“

NZZ,
geh zu Bett.

Die Liebe des Menschen

In dieser Welt läuft alles falsch. Die Brutalen herrschen, die Dummen regieren, Rücksichtslosigkeit und Inhumanität sind die Tugenden, die für das Fortkommen in der Konkurrenzgesellschaft verlangt werden.

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ sprach Adorno. Leider können wir nicht anders, als es zu versuchen. Leider – weil Adorno Recht hat und schon der Versuch zum Scheitern verurteilt ist.

Man braucht seine gesamte innere Kraft (sofern vorhanden), um in einer Welt des Wahnsinns, umgeben von bewusst- und machtlosen kapitalistisch konditionierten Untertanen, nicht selber irre zu werden.

Diese Perle aus meinem Skizzenbuch entstand an einem Vormittag in der „Tagesgruppe“, die wir eine Zeitlang für acht bis zehn demente Bewohner der Pflegeeintichtung eingerichtet hatten.

Die Texte sind von einer fast neunzigjährigen Rumäniendeutschen. Viel mehr sagte sie nicht, nur gelegentlich dies. Oft stand sie dabei auf und deklamierte die Sätze wie eine eindringliche Rezitation, fast wie eine Warnung. Dann setzte sie sich wieder hin und versank in der unergründlichen terra incognita ihres inneren Erlebens.