Pulp fiction in Pete Hegseth‘s brain

Für die durchgedrehten Knalltüten des Washingtoner Gewaltkultes namens Trump Administration ist die Welt tatsächlich ein einziger Hollywood-Film. Oder sie sind tatsächlich so bretzelblöd, dass sie ein von Quentin Tarantino erfundenes Bibelzitat für echt halten und es in einer offiziellen US-Army-Veranstaltung zur Rechtfertigung ihrer völkerrechtswidrigen Angriffskriege heranziehen.

Oder beides.

Dass mentale Fäkalpumpen wie der frühere Fernsehansager Hegseth in den Vereinigten Staaten überhaupt irgendein öffentliches Amt bekleiden können, dass der Mann vom US-Kongress, immerhin die Legislative der Vereinigten Staaten von Amerika, nach einer Anhörung als Verteidigungs- bzw. Kriegsminister bestätigt wurde, sagt viel über den Zustand der westlichen Vormacht.

Der nachweisliche evangelistisch-fundamentalistische Fanatiker, Volltrottel und Alkoholiker Hegseth hat inzwischen acht oder mehr der besonneneren Top-Militärs entlassen bzw. in den Ruhestand versetzt, und richtet die US-Kriegsmaschinerie konsequent an der Ideologie evangelikal-zionistischen Endzeitsekten aus.

Die vorrangige Sorge aller zurechnungsfähigen und verständigen Menschen in Gesellschaft, Kultur und Politik kann heutzutage nur sein, ob und wie sich der anti-zivilisatorische Amoklauf und die kollektive geistige Umnachtung der politischen Machthaber und der hinter ihnen stehenden US-Oligarchie noch aufhalten lässt.

Pete Hegseth just prayed over the Iran war. He used the fake Bible verse from Pulp Fiction.

At the Pentagon’s monthly worship service yesterday, the Secretary of Defense stood up, told military leaders what they hear in worship should „inform“ their war decisions, and then read a prayer calling for „great vengeance and furious anger“ on Iran. He said the prayer was called „CSAR 2517,“ standing for Combat Search And Rescue, and was based on Ezekiel 25:17.

It wasn’t.

It was from Pulp Fiction. Specifically, it was the speech Samuel L. Jackson’s character recites before executing an unarmed man. Tarantino wrote those lines himself.

They are not in any Bible. They are in a Quentin Tarantino movie. The actual Ezekiel 25:17 has one sentence. The rest, including „the path of the righteous man is beset on all sides by the inequities of the selfish and the tyranny of evil men,“ was invented for a 1994 film about hit men eating hamburgers.

„The path of the righteous man is beset on all sides by the inequities of the selfish and the tyranny of evil men. Blessed is he who, in the name of charity and good will, shepherds the weak through the valley of darkness, for he is truly his brother’s keeper and the finder of lost children. And I will strike down upon thee with great vengeance and furious anger. And you will know my name is the Lord when I lay my vengeance upon thee.“

The Secretary of War read a fictional hit man’s execution speech to bless an actual war.

And then he said this: „Fifteen minutes ago I was talking about blockades with Admiral Cooper, and now we’re going to study the Lord’s word. May what we talk about, how we worship today, inform the remainder of our day and the remainder of our week.“

The man coordinating a naval blockade and potential strikes on Iran is citing Bible verses that don’t exist. From a movie. To bless a war that has killed more than a thousand people and threatens to starve millions more.

Pope Leo responded to Hegseth’s earlier violent prayers on Palm Sunday. The Pope quoted actual scripture, Isaiah 1:15: „Even though you make many prayers, I will not listen. Your hands are full of blood.“ Archbishop Reinhard Marx of Munich called Hegseth’s sermons „shameless blasphemy.“

This is the man in charge of American war.machine.

The Crusader-tattooed former Fox News host who prayed for „overwhelming violence“ at his confirmation. Who has fired Army leadership out of paranoia. Who invoked a movie as scripture to justify killing Iranians.

You can’t make this stuff up.

Geschichten die das Leben schrieb: Korrespondenz mit der Kämmerin des Regenten

Wenn Armutsrentner aufgrund ihrer prekären finanziellen Situation gezwungen sind, einer Lohnarbeit nachzugehen, kann es vorkommen, dass sie den Arbeitsweg mit dem eigenen Kraftfahrzeug zurücklegen. Bekanntlich ist laut Arbeitsrecht der Hin- und Rückweg zur Arbeit nicht vom Ausbeuter zu übernehmen, sondern von dem Ausgebeuteten selber – der so auch noch dafür bezahlen muss, dass er seine Arbeitskraft dem Kapitalisten oder Dienstgeber zur Verfügung stellt..

Nun wollen es mitunter die Umstände, dass man es etwas eiliger hat, weil man vielleicht seinen Hund von dessen Unterbringungstätte abholen muss – auch dies selbstverständlich Kosten, die der Lohnarbeiter selbst zu tragen hat. Was leistet er sich dann auch so ein Haustier? So geht er arbeiten in der Gewissheit, dass er zwei von den 4,5 Stunden der Dienstzeit nur arbeitet, um die Unterbringung seines Hundes bezahlen zu können.

Kommt er dann aus irgendeinem Grunde später als geplant in den verdienten Genuss seines Feierabends – Verzögerungen an der Arbeitsstätte, Verkehrsprobleme –  , dann ist es durchaus möglich, dass er, um rechtzeitig vor Schließung der Aufbewahrungstelle seines Vierbeiner dort einzutreffen, etwas zügiger die gewohnten Wege und Straßen durchfährt. 

Wenn es dann auch noch der böse Zufall will, dass die Gemeinde oder Stadt an ausgerechnet diesen Wegen und Straßen vorübergehend jene modernen stummen Raubritter, die sogenannten Mobilen Blitzgeräte, installiert hat, mit denen arglose Pendler wegelagernd beraubt werden – dann hat der geplagte lohnarbeitende Armutsrentner die goldene Arschkarte gezogen. 

In meinem konkreten Fall sogar zwei davon, denn tatsächlich war ich dumm beziehungsweise übermüdet genug, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in dieselbe Blitzerfalle zu rasen. Wobei „rasen“ übertrieben ist, denn ich überschritt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um vernachlässigenswerte 22 km/h.

Wie auch immer, die Stadt Neuss bestraft mich für dieses Vergehen mit zwei saftigen Bußgeldbescheiden, die sich auf zusammen 250 € belaufen, und einem „Punkt in Flensburg“. Nach einigen Telefonaten und einem E-Mail-Austausch mit den recht freundlichen, aber unerbittlichen Mitarbeiterinnen der Neusser Bußgeldstelle wurde mir gnädig gewährt, diesen Betrag in erträglichen Monatsraten abzustatten.

Der entsprechende Bescheid ging mir heute zu, ich nahm den erneuten Diebstahl an meinen kargen Überlebensressourcen ohnmächtig hin, hatte dann aber noch eine Nachfrage. In einem Anfall von Schabernack setzte ich darauf nachstehendes Schreiben auf und versendete es an die mir telefonisch bekannte Frau B. von der Bußgeldstelle. Auf deren huldvolle Antwort bin ich jetzt schon gespannt.

Re: Eurer Gnaden zu Füßen gelegt: AZ 801.16832.9-2619 und AZ 801.17452.9-2619

Edle Frau B.!

Seid gegrüßt!

Ich habe entsprechend Euren Schreiben die beiden Daueraufträge – AZ 801.16832.9-2619 und AZ 801.17452.9-2619 – angelegt. Die Bankgeschäfte der Heutigen erfolgen ja – auf mir unverständliche Weise – über lebendige Tafeln, in die man Worte und Ziffern mittels eines Buchstabenbretts hineinschreibt!

Ab 20.05.2026 fliessen also die Dukaten meines Straf-Obolus an die Raubritterkasse des Regenten. Als gesetzestreuer Untertan verstehe ich natürlich, dass im Fürstentum Novesia alle Gäule und Gespanne sich an die hoheitlich vorgegebenen Langsamkeiten zu halten haben!

Wie nun, so frage ich Euch als Kämmerin unserer Edlen Herrschaft, wäre es aber, wenn ich – wofür ich täglich bete – ein günstiger Zufall oder eine milde Gabe mich in die unverhoffte Lage versetzte, den gesamten Obolus auf einmal zahlen zu können? Ist das möglich oder bin ich nun auf den monatlichen Ablass festgelegt?

Halten zu Gnaden, dass dies ja auch die hoheitliche Kasse von lästigen Obliegenheiten wie Nachverfolgung und Kontrollen entlasten würde!

Tut kund Eure Gnade und lasst mich wissen, wie der Hohe Herrscher zu richten gedenkt.

Wisset, dass ich Euren Dienst zu schätzen weiß!

Gott befohlen!

Die frechen kleinen Hutis: die Bösen oder Gutis?

Die jemenitische Ansar‘Allah-Bewegung, die die Regierung in Sana‘a bildet, ist mit der Islamischen Republik Iran verbündet und istneben der palästinensischen Hamas die EINZIGE Kraft, die dem Völkermord der zionistischen Siedlerprojektes in Gaza direkt militärisch etwas entgegengesetzt hat.

In den Mainstream-Medien der Epstein-Welt und seltsamerweise auch in vielen unabhängigen Medien wird diese Bewegung immer nur als „Die Houthis“ bezeichnet – ein Begriff, bei dem ich zumindest mir immer eine Bande kleiner lustiger Hüte vorstelle, die irgendwelche niedlichen Streiche aushecken.

Grund genug für eine Nachfrage bei meiner neuen Lieblings-KI Claude:

„Warum wird die Ansar‘ Allah Bewegung – die Regierung des Jemen – in westlichen Medien beharrlich „Die Houthis“ genannt?“

„Eine sehr berechtigte Frage — hier sind die wesentlichen Gründe:

  1. Historische Herkunft des Namens
    Der Name „Houthi” geht auf die Familie al-Houthi zurück, deren Mitglieder die Bewegung gegründet haben. Noch heute ist die Familie al-Houthi das Gesicht der Bewegung: vom Gründer Hussein Badreddin al-Houthi bis zu seinem Halbbruder Abdul-Malik al-Houthi, dem derzeitigen Anführer. Erst während der Konferenz des nationalen Dialogs 2013–2014 begannen sie, sich „Ansar Allah” zu nennen, als sie sich von einer lokalen Widerstandsbewegung zu einer nationalen politischen Kraft entwickelten.

    Mit anderen Worten: Westliche Medien übernahmen den älteren Namen — und behielten ihn bei, auch als die Bewegung sich selbst umbenannte.
  2. Framing und politische Implikationen
    Das ist der eigentlich interessante Punkt. „Houthis” zu sagen hat mehrere diskrete Effekte:
    ∙ Es personalisiert die Bewegung auf eine Familiendynastie — und verkleinert sie damit implizit zu einer Clique statt einer Regierung.
    ∙ Es verweigert die Legitimität des Selbstnamens. „Ansar Allah” (Helfer/Anhänger Gottes) ist der Name, den die Bewegung selbst wählt und der ihren politisch-religiösen Anspruch ausdrückt. Diesen zu übernehmen würde ihre Selbstdefinition anerkennen.
    ∙ Die internationale Berichterstattung neigt dazu, den Houthis jede eigenständige Handlungsfähigkeit abzusprechen und sie als bloße iranische Stellvertreter darzustellen — eine Erzählung, die leichter aufrechtzuerhalten ist, wenn man den Namen der Bewegung selbst marginalisiert.
  3. Die Terrorismus-Designierung
    Die USA haben Ansar Allah zeitweise als „Specially Designated Global Terrorist”-Gruppe eingestuft , was es für westliche Regierungen und Medien politisch schwierig macht, den Eigennamen zu verwenden — denn das käme einer gewissen Anerkennung gleich.
  4. Schlicht Gewohnheit und Trägheit
    Ein nicht zu unterschätzender Faktor: Journalisten und Redaktionen folgen einmal etablierten Konventionen. „Houthis” ist kürzer, einprägsamer und im westlichen Nachrichtenraum seit Jahren etabliert. Das hat eine eigene Logik jenseits bewusster politischer Entscheidung.

Fazit: Die Beibehaltung des Namens „Houthis” ist also nicht neutral — sie spiegelt eine Kombination aus historischer Trägheit, bewusster Delegitimierungsstrategie und der Weigerung wider, einer Bewegung, die der Westen mehrheitlich als Feind betrachtet, den symbolischen Gewinn des Eigennamens zu gönnen. In der westlichen Welt werden sie schlicht abwertend „Houthi” genannt. ​​​​​​​​​​​​​​​„

Seniler Soziopath mit Mentaldurchfall

Das hat kein Teenager mit Samenstau geschrieben, der zu viele Energydrinks konsumiert hat und bei den Kumpels auf dicke Hose machen will.

Das stammt ungelogen von der Frontfigur einer Supermacht mit dem zweitgrößten Atomwaffenarsenal der Welt.

Das hat der senile Soziopath verfaßt, der im Weißen Haus für die US-Oligarchie den politischen Geschäftsführer mimt. Der bösartige Narzisst, der minderjährigen Mädchen sein Geschlechtsteil in den Mund zu stecken versucht und sie ohrfeigt und beschimpft, wenn sie sich angeekelt weigern.

Der armselige Aufschneider und Großsprecher, der sich als Friedensbringer in sein Amt wählen ließ und jetzt Kriege führt, um Rohstoffe zu rauben, um seine Zugehörigkeit zum Epstein-Syndikat vergessen zu machen und um die rassistische Eroberungs- und Völkermordpolitik des kolonialistischen Siedlerprojektes in Palästina zu unterstützen.

Osterbotschaft in Sepia

Ich hab mal so drauflos gequatscht ohne vorher zu wissen, was ich erzählen soll oder will. Mir war danach.

Falls ihr euch wundert, warum ich stellenweise leicht verwuschelt, etwas undeutlich und fast schon besoffen klinge:

Ich hatte hinterher bemerkt, dass das entspannte Jazz-Gedudel, das ich im Hintergrund laufen hatte, die Stimme doch ziemlich überlagerte. Daraufhin hab ich per Adobe Podcast Enhancer die Sprache hervorgehoben und die Musiklautstärke reduziert. Das ging ein bißchen zulasten der Sprachklarheit. Ist aber trotzdem noch ok und jetzt ganz gut verständlich, fand ich.

Eine Viertelstunde politische Bildung über Imperialismus in Aktion: Was ein Mega-Botschaftsneubau im Libanon mit den strategischen Zielen des US-Imperialismus zu tun hat

Die gewaltige neue amerikanische „Botschaft“ im Libanon – de facto Schattenregierung, Spionage-Hub, CIA-Folterzentrale und Terroristen-Planungs- und Einsatz-Knotenpunkt – ist „das größte offene Geheimnis“ des Libanon, wie eine der Interviewten in diesem Beitrag von Craig Murray, einem britischen Ex-Diplomaten, sagt.

Dies ist (oder wird) die zweitgrößte Botschaft aller Staaten auf der ganzen Welt. Die größte, ebenfalls eine Botschaft der USA, befindet sich nicht weit entfernt im Irak. Die amerikanische Regierung und die sie dominierenden Interessen nehmen also diese Weltgegend extrem ernst und wissen um ihre Wichtigkeit für die Kontrolle der Rohstoffressourcen des Planeten.

Die Entscheidungsschlacht um die fortdauernde Kontrolle der globalen Geschäftstätigkeit ist spätestens seit 2022, seit dem russischen Einspruch gegen NATO-Ausdehnung und Umwandlung der Ujraine in einen militärischen und nachrichtendienstlichen Rammbock gegen Russlnd in ihre direkte, militärische Ohse eingetreten. Der Widerstand Irans gegen den amerikanisch-zionistischen Angriffskrieg leitet anscheinend eine neue Phase ein.

Die letzte und entscheidende Phase wird vermutlich der seit langem geplante Krieg der „Epstein-Koalition“ gegen die Volksrepublik China sein. Das Zeitfenster dafür sehen die strategischen Planer in den Washingtoner Think-Tanks, Amtsstuben und im Pentagon sich zügig schließen; bis 2030, spätestens bis 2035, wollen sie laut eigener Aussagen Chiba angegriffen haben. Danach haben die Vereinigten Staaten nach Einschätzung der amerikanischen Planer die strategische Parität mit China verloren.

„Die US-Geheimdienste und etablierte Analysten sehen das Gleichgewicht aufgrund der raschen Modernisierung Chinas zu Ungunsten der USA kippen.

Dies führt bei den Planern zu einer „Psychologie des sich schließenden Fensters“: Jetzt handeln/vorbereiten, bevor die Parität Konflikte kostspieliger oder weniger gewinnbar macht.  Es gibt kein einheitliches „Ablaufdatum“, doch 2027 (Meilenstein für die Einsatzbereitschaft der PLA) und Mitte der 2030er Jahre (prognostizierte Erosion des US-Vorsprungs) gelten als Konsens-Meilensteine. Thinktanks wie CSIS und Heritage bekräftigen die Notwendigkeit eines dringenden Aufrüstungsprozesses, um das Zeitfenster offen zu halten. 

Kurz gesagt: US-Quellen sehen das Zeitfenster in den 2020er- und frühen 2030er-Jahren als offen, aber sich schnell schließend an; eine Verzögerung birgt das Risiko höherer Kosten oder eines Scheiterns in einem Taiwan-Szenario. Diese Einschätzungen bestimmen die aktuelle Truppenpräsenz der USA, ihre Bündnisse (AUKUS, QUAD) und die Prioritäten bei den Verteidigungsausgaben.“
(Quelle: Grok)

Diesem aus Sicht des US-Imperiums anstehenden „Endkampf um die Weltherrschaft“ dient alles, was der westliche Hegemonialmacht unternimmt, vor allem auf dem Energieträger-Sektor: Überfall auf Venezuela und RUB der dortigen Erdölvorkommen, Angriffskrieg auf den Iran unter ständig neuen und wechselnden Rechtfertigungen/Gründen, ebenso der Stellverteterkrieg gegen Russland, den die USA seit 2014/22 mittels ihrer „Filiale“ in Kiew führen (lassen).

https://open.substack.com/pub/craigmurrayorg/p/the-usas-massive-new-embassy-in-beirut?r=ljeix&utm_medium=ios

„Trump is a political corpse“

„Trump is a political corpse“.

Hab ich heute irgendwo gehört, in einem der vielen Podcasts und Videos, die ich gehört bzw. gesehen habe. Weiß nicht mehr von wem, aber ist auch egal. Es scheint zutreffend zu sein.

Wir sehen einem komplett enthemmten bösartig-irrationalem alten Mann zu, der weder sich noch sein Amt im Griff hat – auch weil oder obwohl alle um ihn herumscharwenzeln und seinen Speichel lecken als sei‘s der Nektar der Offenbarung.

Die Zustimmungsraten zu Trump sind die niedrigsten, die je ein US-Präsident hatte; die Midterms im November werden ihm eine vernichtende Wahlniederlage bringen. Danach wird er den Rest seiner Amtszeit (wenn‘s eine gibt) als Lame Duck verbringen, die gegen ihr Impeachment und diverse Strafverfahren kämpft.

Wenn irgendjemand im US-Politbetrieb den Mumm aufbringt, den in den Epstein-Files enthaltenen kriminellen Handlungen des New Yorker Immobilienmoguls Donald J. Trump auf den Grund zu gehen, wird er den Rest seines unappetitlichen Lebens im Gefängnis verbringen.

Die Verzweiflung ist dem Mann anzusehen und anzuhören (wer‘s nicht glaubt, schaue sich die 19-minütige Ansprache Trumps an die Nation vom Mittwoch an. Da er als toxischer Narzisst nichts anderes kennt als immer noch einen draufzusetzen und eine mörderische Gewaltandrohung mit einer noch mörderischeren zu ersetzen, redet er so wie er redet. Unverhüllte Ankündigen von Kriegsverbrechen, vorgetragen in einem Ton, als müsste man ihn dafür feiern – dabei gleichzeitig feige und ängstlich seine Feigheit und Angst Mut untragbar-großmäuligen Sprüchen kaschierend.

Der Sexualstraftäter, Kinderschänder, Kriegsverbrecher und Soziopath im Weißen Haus ist tatsächlich eine politische Leiche. Hoffentlich wird er bald beerdigt, auch wenn das an dem brutalen Regime, dessen Frontmann er ist, nichts ändern wird.

Ein Blick in die Zukunft

Spätere Geschichtsschreiber und Generationen werden die Namen „Trump“ und „Netanyahu“ mit demselben ungläubigen Abscheu lesen wie heutige Menschen die Namen „Hitler“ und „Mussolini“.

„Merz“, „Scholz“, Hofreiter“, „Strack-Zimmermann“ usw.? Und ihre journalistischen Entsprechungen in den staatlich kontrollierten und den Konzern-Medien? Man wird von ihnen lesen und hören als geistige Vorbereiter, Mitverschwörer und Tatbeteiligten eines Menschheitsverbrechens, von dessen Ausmaßen der durchschnittliche Volksgenosse nichts wußte, weil er nichts davon wissen WOLLTE.

SIEG! SIEG! SIEG!

Alle Reden vom Iran-Krieg und haben darüber den anderen Schauplatz vergessen, wo unsere Werte und unsere Freiheit mit allen Mitteln gegen das Böse schlechthin, also den Russen, verteidigt werden: Die Ukraine!

Nur die wackere „Bild“-Zeitung steht eisern und stramm zu unseren Demokratiehelden in Kiew. Die verlassen gelegentlich ihre goldenen Klositze, um den bolschewistischen Steppenbewohnern aus dem unheimlichen Reich des dämonischen Kremlfürsten zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat.

Die Siegesmeldung von der Ostfront, an der unsere Lieblingsnazis einen Sieg nach dem anderen gegen den Russen erringen, sind ähnlich großartig, wahrheitsgetreu und überwältigend wie die triumphalen Verlautbarungen, die der großartigste US-Präsident aller Zeiten über seine gigantischen militärischen Erfolge gegen die bolschewistischen (oder waren die fundamentalistisch? – egal, auf jeden Fall die BÖSEN!) persischen Mullahs verkündet.

Insofern ist die westliche Propagandawelt noch in Ordnung. Ob sie der Realität entspricht oder nicht ist sowieso schon seit längerem völlig egal. Wie ein guter Facebook Freund kürzlich anmerkte: Früher zählte das Erreichte, jetzt reicht die Erzählung.

Der Weg in den (digitalen) Faschismus

Der Weg in den Faschismus:

Heute komplett technologisch, smart, algorithmenbasiert und natürlich nur, „um die Demokratie zu schützen“.

Davon hätten sich braunhemdtragende und parolengrölende Primitivlinge aus den 1930ern ein fette Scheibe abschneiden können.

Eines allerdings ist „wie damals“: Die Bereitschaft zum Mitmachen bzw. zum resignierten „Kammanixmachn“ ist in Deutschland nach wie vor ungebrochen.

Es lässt sich 2026 sogar viel eleganter und mit gutem Gewissen mitmachen, weil man das Gefühl haben darf (und soll), dass Faschisierung und militaristisch-reaktionärer Staatsumbau eigentlich etwas ganz anderes sind, nämlich die Stärkung der Demokratie, und dass man sogar als gesinnungsschnüffelnde Meldemuschi, Polizist oder Staatsanwalt diesmal auf der Seite der Guten, also der demokratischen Verteidiger „unserer liberalen Werte gegen Rechts!“ steht.

„Was hier entsteht, ist die deutsche Variante jenes Überwachskapitalismus, den die Tech-Oligarchie weltweit durchsetzt. Nicht mit Stiefeln und Hakenkreuz, sondern mit Verträgen, Cloud-Anbindungen und dem wohlfeilen Versprechen, dass der Zweck – „die Sicherheit“ – alle Mittel heiligt. Es ist die Kapitulation der Politik vor der Technologie, die Kapitulation des Rechts vor der Effizienz.

Das Menschenbild, das hier propagiert wird, ist das des gläsernen Bürgers: folgsam, durchschaubar, jederzeit kontrollierbar. Wer sich dieser totalen Transparenz verweigert, macht sich automatisch verdächtig. Die Umkehrung von Freiheit ist perfekt, denn plötzlich muss derjenige seine Unschuld beweisen, der nicht überwacht werden will.

Die vermeintliche Zäsur, vor der wir angeblich stehen, entlarvt sich bei genauerem Hinsehen als das, was sie in Wahrheit ist: keine Revolution, sondern eine Konsolidierung. Der Überwachungsstaat, der sich heute mit Palantir-Software und KI-gestützten Analysesystemen auftürmt, ist keine neue Gruppe, die plötzlich die Macht an sich reißt – er ist die logische Vollendung jener Kräfte, die unsere Wirtschaft seit dem Zeitalter des Computers leiten. Die Tech-Oligarchen erfinden nichts Neues. Sie perfektionieren nur ein altes Versprechen.

Thiel recycelt dabei die Ideologie der „konservativen Revolution“ der Weimarer Zeit. Bei ihm treffen Oswald Spenglers Untergangsrhetorik und Carl Schmitts Freund-Feind-Denken auf milliardenschwere Finanzkraft, um den faschistischen Staat von heute zu bauen.“

https://perspektive-online.net/2026/03/palantir-feilt-am-faschistischen-ueberwachungsstaat-deutschland-guckt-es-sich-ab