„This is Europe as one community. This is the Europe that I love. This is the Europe that we must protect at all costs. And we must do that together. “
(2025 State of the Union Address by President von der Leyen)
Das gruselige Stück Propaganda, dem das obige Zitat der ungewählten deutschen EU-Machthaberin entnommen ist, kann man – wenn man einen robusten Magen und starke Nerven hat – hiervollständig nachlesen. Man sollte es sogar, wenn man wissen will, welche dystopische Zukunft für den Kontinent die transatlantisch-europäischen Eliten, für die von der Leyen spricht, hinter dem Nebel ihres freiheitlich-demokratischen Wortgeklingels vorgesehen haben.
Eine deutsche Staatsanwaltschaft, weisungsgebunden durch die Berliner Machthaber, ermittelt wegen Feindbegünstigung.
Unfreiwillige Satire, aber 1941 all over again.
Ich will hier nur noch raus.
Verbotene Seife aus Russland! 🪆🇷🇺
Ein Mann bekommt per Post ein kleines Geschenk aus Russland – eine Holzfigur, Seife und eine CD. Jetzt wird er wegen angeblicher Umgehung der EU-Sanktionen angeklagt.
Der Wert des Geschenks beträgt 28 €, die beiden hatten sich auf einer Landwirtschaftsmesse kennengelernt.
„Die Ermittlungen in Sachsen hat Anfang des Monats die Staatsanwaltschaft Schwerin übernommen. Denissen wird vorgeworfen, gegen § 18 Außenwirtschaftsgesetz verstoßen zu haben. Verstöße werden mit einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Monaten bis zu fünf Jahren geahndet.“
Tief im Osten liegt ein Staat, da herrscht ein übler Autokrat, der alles ganz allein bestimmt und jedem seine Freiheit nimmt, der was dagegen sagt – so wird es hier beklagt.
Dieser schlimme Finger hat den Hunger eines Nimmersatt auf uns, die wir in freien Ländern an seines Riesenlandes Rändern ein feines Leben haben – so hört man viele sagen.
Zwar gibt‘s auch dort, was hier man kennt: Wahlen, Rechtsstaat, Parlament; Doch ist der Westen schwer verdrussen weil Putin™ dort von seinen Russen geschätzt und hoch geachtet wird – und das, sagt man uns, ist verkehrt!
Denn Merz und Starmer und Macron, freuen sich ja sogar schon, wenn keine Eier auf sie fliegen für ihre kriegsbereiten Lügen: „Russland will Krieg!“ – wir ahnen, dass sie ihn selber planen.
Die Pleiteländer der EU und auch die Inselaffen legen geschäftlich nur noch zu mit Rüstung, Krieg und Waffen.
Willst du das Volk zum Krieg bewegen, musst du ihm täglich nahe legen, dass man das Böse stoppen muss – und das Böse ist der Russ‘, der, weil er nun mal Autokrat, nur Aggression im Sinne hat.
Erst Kiew, später Polen, dann kommt er, uns zu holen! „Oh Schreck lass nach, da kommt er schon!“ Das ist sonst nichts als: Projektion.
Europa wird vor Furcht fanatisch und dabei selber autokratisch: Es hat sich in den Krieg verheddert, die eig‘ne Wirtschaft bald geschreddert, ‚ zerschlägt jetzt noch den Wohlfahrtsstaat – Doch Putin™ ist der Autokrat?
„Weil der Russe Böses plant Musst du ärmer werden und demnächst – du hast‘s geahnt – dann auf dem Schlachtfeld sterben.
Dazu müssen wir dein Geld für den Krieg verbraten; im Gegenzug wird dir erzählt das Feindbild „Autokraten“.
Wozu? Das darfst du ruhig erfahren: Wir brauchen diese Waffen, um doch, nach nunmehr neunzig Jahren, den Endsieg noch zu schaffen!“
Ich stelle fest, dass bis auf die Berliner Politiker und die eingebetteten Medien niemand, keine Sau, wirklich ausnahmslos NIEMAND, die Kriegshysterie teilt.
Keiner will kriegstüchtig sein, keiner will Krieg mit Russland. Jeder – fast jeder, einige wohlbestallte Großverdiener vielleicht nicht so – sieht und spürt, dass die Deindustrialiserung, die brutalen Preiserhöhungen v.a. für Energie, aber auch für nahezu alle Lebenshaltungskosten, dass die marode Infrastruktur und das weitgehend dysfunktionale Gesundheitswesen Deutschland jetzt schon zu einem ungemütlichen Ort machen.
Es scheint – soweit mein subjektiver Eindruck aus a) der Mehrheit der Kommentare in den Sozialen Medien, die ich konsultiere (Facebook, X, YouTube, Substack, Boosty…) und b) im beruflichen und privaten Umfeld – dass die offiziellen Verkünder der neuen deutschen Kriegstüchtigkeit, also Regierung und „Leitmedien“, ziemlich alleine dastehen in ihrem Bemühen, den wenig kriegsbereiten Bürgern die Einsicht in den anstehenden Krieg gegen Russland zu vermitteln.
Die Leute haben – wiederum meinem subjektiven Eindruck nach – ein ganz gutes Gespür dafür, dass all diese unerquicklichen Umstände etwas mit der Kriegspropaganda zu tun haben. Auch wenn sie nicht darauf kommen, dass Kriegsvorbereitung und Sozialabbau zwei Seiten einer Münze sind, ist vielen klar, dass sie mit dem Säbelgerassel und der russophoben Feindbildpflege vor allem abgelenkt werden sollen von den stetig sich verschlechternden Lebensbedingungen in Deutschland.
Lebe ich in einer abgeschotteten Bubble oder trifft der Eindruck zu, dass die Kriegspropaganda im Wesentlichen eine Übung von Regierung und Medien ist, die die ALLERMEISTEN Leute einfach nicht glauben?
Das würde mir Hoffnung geben. Hoffnung, dass wir sie aufhalten können, bevor sie ihre feuchten Träume vom erneuten Krieg gegen Russland wahrmachen können.
Der „Tagesspiegel“-Redakteur von Marschall fabelt im „Presseclub“, dass Putin nicht verhandeln wolle. Nur die Ukraine verhindere, dass Putin NATO Staaten angreife. Sie müsse maximal aufgerüstet werden. Der schreibende Kriegshetzer fordert 100.000 NATO Soldaten in der Ukraine; „dann macht Putin keinen Mucks mehr“.
Leute wie er marschieren in Gedanken schon im Stechschritt gen Moskau und skandieren dabei:
„Weltkrieg! Weltkrieg! Putin muss verlieren!! Endsieg! Endsieg! Der Russe muss krepieren!“
Er sollte sich mal daran erinnern, wie es beim letzten Mal deutschen Soldaten erging, als Deutschland gegen Russland Krieg führte:
Der Rheinmetall-Chef ist beteiligt an der Vorbereitung eines Angriffskrieges, nämlich den, den die NATO unter führender Beteiligung Deutschlands gegen Russland plant.
Ich darf mal an ein paar Klartext-Aussagen der zuständigen Politiker erinnern:
„Wir wollen die deutsche Armee zur stärksten in Europa machen“ (Merz)
„Russland wird immer unser Feind sein“ (Wadephul)
„Deutsche Soldaten müssen wieder lernen, Russen zu töten“ (Pistorius)
Nebenher liefert Pappergers Unternehmen Kriegswaffen an das Regime in Kiew, vermutlich auch an Israel, und unterstützt somit im ersten Fall eine hochkorrupte kriminelle Diktatur, im zweiten den bestdokumentierten Völkermord dieses Jahrhunderts.
All das, während er und seinesgleichen mit den Anzugträgern aus Politik und Verwaltung noch viel massivere Aufrüstungsrunden planen und den Bundesbürgern dafür per Kappung von Sozialleistungen und nie dagewesener Verschuldung das Geld aus der Tasche ziehen.
Im Vergleich zu der erheblichen kriminellen Energie, die Rüstungskonzern-Chef und politische Komplizen hier an den Tag legen, nehmen sich ein paar Proteste vor seinem Privathaus doch sehr harmlos aus.
Dagegen ist anzuführen, dass solche Proteste nutzlos sind und dass der Mann, wie alle unternehmerischen Exponenten eines modernen Kapitalstandortes, genauso „Opfer“ dieses wunderbaren Wirtschaftssystems ist wie die Lohnarbeiter, die in den Rheinmetall-Werken Panzer, Granaten und all die anderen schöne Gerätschafren zusammenbauen.
Um Leuten wie Papperger und ihren politischen Auftraggebern das tödliche Handwerk zu legen, braucht‘s mehr als ein bißchen zahmen Protest, der keinem wehtut und für den feinen Herrn Vorstandsvorsitzenden höchsten ein bißchen lästig ist.
Es braucht eine Bevölkerung, die entschlossen ist, Krieg, Aufrüstung, Militarisierung (und die dafür dem Volk angekündigte Verarmung) zu beenden.
Eine Lohnarbeiterschaft, die sich der Kriegsvorbereitung verweigert.
Dazu würde als erstes gehören, die hysterische Russophobie der sogenannten Eliten, also der besitzenden Klasse und ihre intellektuellen und medialen Sprachrohre, als das zu erkennen, was sie ist: die Aufhetzung der Bevölkerung zur Kriegsbereitschaft, zur Kriegstüchtigkeit, die Einstimmung auf die geplante neue „Operation Barbarossa“.
Die Vereinbarungen des US-EU Handelsabkommens sind de facto eine Kapitulation der EU vor dem Druck der Trump Administration. Tatsächlich wird die Verhandlungs“taktik“ der Kommissionspräsidentin von der Leyen von vielen Kommentatoren auch so bezeichnet: Kapitulation. Unternehmens- und Industrieverbände sind entsetzt, selbst der deutsche Kanzler bemäkelt das Ergebnis, rettet sich aber in den Glauben, dass „mehr nicht drin gewesen“ sei.
Kurze Übersicht über den Tribut, den die EU zukünftig an ihre Herren und Meister in Washington zu entrichten hat:
Hunderte Milliarden Dollar für US-Militärausrüstung
750 Milliarden Dollar für dreckiges, überteuertes Frackinggas – in nur 3 Jahren
600 Milliarden Dollar Investitionen – nicht in Europa, sondern in den USA
15 % Zölle auf EU-Waren in die USA!
Gegenleistungen der USA: keine.
Die EU hat sich freiwillig von günstigem, sauberem russischen Erdgas (und, in geringerem Umfang Erdöl) abgeschnitten und ist nun dazu verdammt, dass vier- bis sechsmal so teure, „dreckige“ US-Frackinggas zu kaufen (dass die Brüsseler Bürokraten es sich derzeit auch gerade mit dem qatarischen Emir verscherzen, der schon droht, die Erdgas-Lieferung aus Qatar einzustellen oder zu drosseln, lassen wir jetzt mal beiseite).
Der US-Frackinggas Boom hat nach Aussagen sämtlicher Fachleute übrigens seinen Zenith überschritten. Die Förderung wird in absehbarer Zeit zurückgehen, die US-Regierung wird – wie bereits einmal geschehen – Exportrestriktionen verhängen und die Energiepreise in Europa werden NOCH WEITER STEIGEN.
Dieser Kontinent, jedenfalls in Form seiner EU-Staaten, hat es fertiggebracht, sich gleich mit allen dreien der Supermächte dieser Welt anzulegen – Russland, USA und seit neuestem auch noch China, das bis jetzt der Rettungsanker für die europäischen Handelsbeziehungen war.
Europa, die EU werden einen Abstieg erleben, wie sie ihn seit 1945 nicht kannten. Die Deindustrialisierung wird an Fahrt aufnehmen, immer weitere Industrien werden geschreddert, immer weitere Anteile der Bevölkerungen verarmen. Denn dass die lohnarbeitende Klasse für den gigantischen Produktions- und Finanztransfer von Europa nach Amerika geradezustehen hat, „goes without saying“, wie unsere amerikanischen Freunde sagen.
Ob die genannten fantastischen Milliardensummen, die in den nächsten Jahren von der EU in die USA transferiert werden sollen (für Energieträger, für „Investitionen“ und für Waffen) tatsächlich in diesem Umfang fließen werden, sei mal dahingestellt; FALLS sie dies jedoch in nennenswertem Umfang tun sollten, wäre das Ergebnis in etwa mit den Folgen eines Krieges vergleichbar, nur ohne die materiellen Zerstörungen an Gebäuden, Straßen, Transportwegen und sonstiger Infrastruktur.
Deutschland 2025: Kriegsminister Pistorius klärt darüber auf, dass deutsche Soldaten wieder bereit sein müssen, Russen zu töten; Außenminister Wadephul gibt zu Protokoll, dass Russland schon immer unser Feind gewesen sei; Generalmajor Freuding will mit weitreichenden Cruise Missiles Ziele tief im Inneren Russlands treffen; Kanzler Merz schließlich spricht von Krieg und behauptet, dass Russland uns bereits angreife.
Die Protagonisten des Vierten Reiches haben Blut geleckt, es aber mit ihren Tiernamen-Panzern und Angriffswaffen für ihre ideologischen und praktischen Waffenbrüder bisher gerade mal in die Ukraine geschafft. Am liebsten würden sie vermutlich ihre Bundeswehrmacht wieder in Moskau sehen.
Zur Erinnerung für die säbelrasselnden Berliner Machthaber hier ein kurzes Filmchen über das erste und einzige Mal, an dem deutschen Soldaten in Moskau marschierten: