Scott Ritter did it again: „Die Deutschen entschuldigen sich heute nicht für ihre Nazi-Vergangenheit. Das Einzige, was sie bereuen, ist, dass sie nicht gewonnen haben“

„Und die Deutschen müssen Folgendes wissen und verstehen: Wenn sie einen Konflikt mit Russland suchen, werden sie einen Konflikt mit Russland haben, aber er wird nicht so enden, wie sie es sich vorstellen. Er wird mit der totalen Zerstörung Deutschlands enden. Und dieses Mal, glaube ich, werden die Russen es richtig machen. „

OK, Scott Ritter hat’s wieder getan.

Er hat erneut ausgeholt und deutscher Selbstzufriedenheit und deutschem Größenwahn einen verbalen Schlag versetzt, der sich gewaschen hat.

Anscheinend gab’s von verschiedenen Seiten reichlich Gegenwind für Scott’s Kernaussage „Kratze an einem Deutschen, und der Nazi kommt zum Vorschein“.

Aber Scott wäre nicht Scott, wenn er da nicht gleich noch einen draufsetzen würde.

Da ich herausgefunden habe, wie man YouTube-Transkripte kopiert, hier die deutsche Übersetzung von Ritter’s Rant (aber im Original ist’s schöner):

Ritters Tirade

Heute sprechen wir über das Alte Testament, über das Buch Hosea, Kapitel 8, Vers 7:

„Wer Wind sät, wird Sturm ernten“.

Das ist der gesamte Bibelvers. Ich wollte Ihnen nur diesen Gedanken mit auf den Weg geben. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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“Kratz an einem Deutschen, und es kommt ein Nazi zum Vorschein“

„Kratz an einen Deutschen, und es kommt ein Nazi zum Vorschein. Das ist eine Tatsache, die sich vor unseren Augen abspielt“

Was die Einschätzung der Rolle der BRD im gegenwärtigen imperialistischen Hauen und Stechen gegen Russland betrifft, ist Scott Ritter der hellsichtigste und in seiner Ausdrucksweise drastischste unter den geopolitischen Kommentatoren.

Im heutigen Gespräch mit Nima Alkhorshid lässt er sich über Deutschland aus, inklusive kurze historische Streifzüge zur Funktion der Nazi-Generäle für die Bundeswehr und zur gruselige Kontinuität vom Dritten zum Vierten Reich, das gerade entsteht (Minute 14:59 – 23:30).

U.a. ist folgendes von ihm zu hören:

„Die Deutschen sind einfach dumm. Sie sind wirklich dumm. Ich meine, wir beobachten schon seit einiger Zeit die Wiedergeburt des Vierten Reiches. Das macht mir Sorgen. Es ist real. Diese Idioten sind wirklich da draußen. (…)

Um das zu erreichen, was Deutschland will, müssen sie Geld ausgeben, das sie nicht haben, und sie müssen eine Wirtschaft ankurbeln, die nicht funktioniert, um eine Verteidigungsindustrie zu unterstützen, die es nicht gibt. Es ist also alles nur Gerede, Gerede, Gerede. Aber irgendwann werden diese Worte zu einer Art begrenzter Aktion führen, die Russland provozieren wird. Und Russland, das kann ich Ihnen garantieren, redet nicht nur. Russland will keinen Krieg. Aber mein Gott, wenn die Deutschen ihn provozieren wollen, gibt es nichts, was die Russen glücklicher machen könnte, als dieser Dummheit den Todesstoß zu versetzen, diesem deutschen Verteidigungsminister, diesem deutschen Bundeskanzler, der davon spricht, dass Deutschland es erneut tun wird, aber diesmal richtig. (…)

Die Deutschen sind eine kranke Gesellschaft. Ich sage das nur ungern, aber das ist die Wahrheit.

Mit den Deutschen stimmt etwas grundlegend nicht. Sagen Sie mir, dass ich Unrecht habe. Hören Sie sich die Aussagen an. Die Tatsache, dass Sie einen deutschen Kanzler und einen Verteidigungsminister haben, die diese Aussagen machen, und dass Millionen von Deutschen nicht auf die Straße gehen und sagen: „Nie wieder, nicht in unserem Namen, das wird nicht passieren!“ – stattdessen sitzen sie da wie die gehorsamen guten Deutschen

Kratz an einen Deutschen, und es kommt ein Nazi zum Vorschein. Das ist eine Tatsache, die sich vor unseren Augen abspielt.

Aber weißt du, Pistorius und Merz versuchen, etwas zu kreieren, dieses Vierte Reich, und das sollte jedem eine Heidenangst einjagen.

Die Nazi-Armee wurde umstrukturiert und wurde Teil der NATO als Bundeswehr, und seitdem haben sie sich im Schatten versteckt, und jetzt kommen sie heraus. Das ist die Realität des heutigen Deutschlands. Es ist das Vierte Reich. Es ist das Beängstigendste, was seit langem in Europa passiert ist. Und wenn es nicht im Keim erstickt wird, werden wir einen weiteren europäischen Krieg erleben, in dessen Mittelpunkt Deutschland steht.“

„Bundeswehr bereit, Russen zu töten“

Nein, wir sind nicht in einer Dauer-Satiresendung oder einem dystopischen Sciencefiction Film.

Wenn der deutsche „Verteidigungs“-Minister dies tatsächlich so gesagt hat, müsste der Mann sofort zurücktreten. Eine Welle der Empörung müsste ihn aus dem Amt jagen.

Und dass diese einzig naheliegende Version des Vorkommnisses NICHT passieren wird, dass dieser Kriegs- und Mordaufruf wahrscheinlich noch nicht mal entsprechend skandalisiert wird in den regierungshörigen Medien des Vierten Reiches, sondern im Gegenteil mit ganz viel Verständnis und journalistischem Kopfnicken kennerisch diskutiert wird – DAS ist das wirklich Unvorstellbare.

Aber das ist die Relität, und es ist der eindeutige Beweis, dass wir in einer Dystopie leben. Eine Dystopie, die Normalität behauptet und vorgaukelt, während sie – inzwischen offensiv und unverhohlen – den Krieg vorbereitet, den Leute wie Pistorius, Merz & Co führen WOLLEN.

Man muss zur Einordnung solchen Irrsinns und solcher Meldungen allerdings anfügen, dass vielleicht die Berliner (Sozial-)Fachisten um Pistorius und Merz bereit sind, Russen zu töten, aber die Bevölkerung ganz bestimmt nicht. Und selbst die im Vergleich zu den Streitkräften der Russischen Föderation eher lächerliche Blechbüchsenarmee der BRD wird solche markigen Sprüche nicht unbedingt mit Begeisterung aufnehmen.

Sollten die feuchten Träume dieser Weltkrieger wirklich umgesetzt werden, wäre die Sache innerhalb weniger Tage vorbei, Berlin erneut in Schutt und Asche und der deutsche Imperialismus zum dritten Mal zur Schande der Völker und zu Ruinen geworden.

Direkter Kriegseintritt Deutschlands mit „Taurus“? Dann kommt die Haselnuss geflogen

Kommt die Hasel angeflitzt
der Fritz in seinem Bunker sitzt.
Die Unterhos‘ von Fritz, dem Gauner,
wird wie sein Denken braun und brauner.
Statt russophober Angriffssprüche
hört man vom Fritz jetzt leise Flüche:
„Scheissdreck, schon wieder nix geworden
mit Endsieg über Russenhorden!
Zum Glück muß ich mich nicht erschießen;
ich werd‘ den Ruhestand genießen!
Doch erst will ich, ihr müsst‘s versteh‘n,
die Unterwäsche wechseln geh‘n!“

Zurück in glorreichen Zeiten

Bundeskanzler Merz am 09.07.2025 vor dem Bundestag

Der Mann stellt sich vor den Bundestag und verkündet, dass Deutschland voll und ganz auf Krieg setzt (das ist nämlich der Umkehrschluss seiner Ansage, dass die Mittel der Diplomatie erschöpft sind) und die Mehrheit der Abgeordneten applaudiert dazu.

Wir sind zurück in glorreichen Zeiten .

Sie würden es ohne zu zögern wieder tun

Ein Freund postet dieses Bild auf X und schreibt dazu: „Gegen das Vergessen. Sie würden es sofort wieder tun – wenn sie könnten.“

Exhumierung eines Massengrabes mit Opfern der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei, des SD und der Gestapo in Orjol, Zentralrussland, August 1943

Dem stimme ich zu, und ergänze:

Wenn man die russophoben Beiträge und Kommentare in Sozialen Medien so liest, hat man sowieso keine Zweifel mehr, dass sich genügend Freiwillige finden werden, die die permanente Kriegshetze und antirussische Agitation der deutschen Politiker und Medien in der abgebildeten Art und Weise umsetzen würden.

Und zwar freiwillig und mit Begeisterung.

Die ukrainischen Nazi-Verbände machen‘s ja auch schon, im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Die Anstifter und Brandbeschleuniger dieser Art der Kriegsführung sind die gestriegelten, gebildeten Anzug- und Uniformträger, die uns Tag für Tag im Fernsehen und allen anderen Medien erklären, dass der Russe aufgrund seiner Russennatur nichts anderes in seinem Russensinn hat, als „Europa anzugreifen“ und zu erobern.

Warum er, also „der Russe“, das eigentlich machen sollte, erklärt einem keiner, und es gibt auch keinen vernünftigen Grund dafür. Aber als Schreckgespenst und Buhmann taugt das Feindbild vom bösen angriffslustigen Russen immer noch bzw. immer wieder.

Heutige Politiker wissen es genauso geschickt zu benutzen, um die Bevölkerung aufzuhetzen und kriegstüchtig zu machen wie ihre faschistischen Vorgänger vor 90 Jahren.

Ihr irrationaler, hysterischer Hass auf Russland, und dessen personalisierte Projektion auf den russischen Präsidenten – der als eine Art Mischung aus Hitler und Beelzebub selbst porträtiert wird – macht es für die schlichteren Gemüter unter den Untertanen, die ein Leben lang mit dieser Propaganda gefüttert wurden, umso einfacher, der Entmenschlichung des Feindes zu folgen, die seine Politiker ihm vormachen.

Dass sich aus einer solcherart propagandisierten Soldateska ohne weiteres die abscheulichsten Metzeleien und Kriegsverbrechen fast von selbst ergeben, davon zeugen Taten wie die der deutschen Faschisten in der Sowjetunion Anfang der 1940er Jahre und die der israelischen Okkupationsarmee in Gaza in der Mitte der 2020er Jahre.

„Der Krieg macht mehr böse Menschen, als er deren wegnimmt.“(Antisthenes, Schüler von Sokrates)

Russlands erfolgreicher Einspruch gegen das westliche Ukraine-Projekt, mit dem Russland eine „strategische Niederlage“ zugefügt werden sollte, sowie der unaufhaltsame Aufstieg des BRICS-Blocks, der die westliche Vorherrschaft beendet, versetzt die imperiale Machtzentrale in Washington (und ihre Vasallen in Brüssel, London und Berlin) in solche Panik, dass sie bereit ist, einen Weltkrieg vom Zaum zu brechen, um den unumkehrbaren weiteren Hegemonieverlust umzukehren.

Von daher erklärt sich der zunehmend harsche Ton, in dem der Frontmann des US-Imperialismus über Russland und den russischen Präsidenten spricht. Trump entpuppt sich zunehmend als „Biden mit MAGA-Mütze“ und wird, wie jeder US-Präsident seit George W. Bush, spätestens kurze Zeit nach Amtsantritt auf die übergeordneten Ziele des „permanenten Staates“ bzw. der Finanzoligarchie des Imperiums eingeschworen.

Als Insasse des Kollektiven Westens und damit als automatisch in Geiselhaft genommenes Menschenmaterial kann man nur hoffen, dass die vereinigte militärische Macht Russlands, Chinas und eventuell Nordkoreas den kommenden Krieg, den der Westen führen will, zu einer kurzen Angelegenheit macht, die mit der vollständigen Niederlge des Imperialismus endet. Da dieser Krieg aber nach Lage der Dinge schnell in einen nuklearen Schlagabtausch eskalieren wird, ist auch diese Hoffnung vergeblich.

Auch von der Tatsache, (theoretisch) hinterher sagen zu können, das man es doch gewusst und davor gewarnt hätte, hat diesmal niemand etwas. Bin ich zu pessimistisch? Glaub ich nicht. Ich halte das für eine realistische Einschätzung der Verhältnisse, ermittelt aufgrund der zugänglichen Informationen und dem inzwischen erreichten Stand der sich gefühlt täglich potenzierenden Kriegspropaganda, mit der Politiker und Leitmedien der NATO-Staaten ihre Bevölkerungen rund um die Uhr aufstacheln und auf den kommenden Krieg – den außer ihnen niemand will, den sie aber als unausweichlich darstellen – vorbereiten.


Zwei Tweets von Alan Watson über das was kommt:

1)
Die ukrainische Armee hat mit einem Personalmangel zu kämpfen. Die ukrainischen Verteidigungslinien brechen zusammen wie billige Gartenstühle. Männer werden von der Straße weggeholt und ohne oder mit nur wenig Ausbildung an die Front geschickt. Russland rückt überall entlang der Kontaktlinie vor, und die Verluste der Ukraine sind nicht tragbar.

Weitere Sanktionen, Druck oder zusätzliche Waffen werden an der Situation vor Ort nichts ändern. Niemals in der Geschichte hat die unterlegene Seite, die einen Krieg provoziert hat, einen Waffenstillstand erhalten, um sich auszuruhen, neue Soldaten zu rekrutieren und sich wieder zu bewaffnen. Selenskyj weiß, dass seine einzige Überlebenschance darin besteht, dass die USA direkt in den Krieg eingreifen.

Wenn Trump auf Selenskyjs Köder hereinfällt, wird er fatalerweise unterschätzen, wie weit Putin, der Kreml, die Duma und die russische Bevölkerung gehen werden, um ihre Feinde aus den historischen russischen Grenzgebieten zu vertreiben. Nur wenn Russlands legitime Sicherheitsbedenken anerkannt werden, kann es Frieden in Osteuropa geben.

2)
Putin weiß, dass Trump Bidens Politik, die CIA zu ermächtigen, die Niederlage Russlands zu verfolgen, nicht aufgehoben hat, dass der DC Beltway die #Ukraine nicht im Stich lassen kann, dass die Banderiten des Rechten Sektors, die Kiew und die Armee kontrollieren, bis zum Tod kämpfen werden. Putin weiß, dass ein Krieg auf Leben und Tod bevorsteht…

Endgame Ukraine: Elendskij will Studenten als Kanonenfutter

Der Kokain-Clown, der dem Kiewer Regime (noch) vorsteht, erwägt jetzt angeblich – nach der Einberufung von älteren Leuten, geistig Behinderten und sonstigem Kanonenfutter – die Mobilisierung der studentischen Bevölkerungsteile der Ukraine, um sie als Menschenmaterial in dem verlorenen Krieg seiner westlichen Sponsoren gegen Russland zu verheizen.

Elendskij wird inzwischen von denselben Sponsoren immer mehr als das Hindernis für die aus ihrer Sicht notwendigen Verhandlungen mit Russland gesehen. Sie wollen in letzter Minute verhindern, dass sie sinnlos weitere Milliarden in das schwarze Korruptionsloch Ukraine pumpen – Milliarden, an denen sich zu einem sehr gediegenen Prozentsatz die ukrainische Politmafia bedient.

Elendskij selber kann noch nicht mal der Sprachregelung seines Generalstabschefs folgen, nach der es im Ukraine Krieg jetzt zu einem Patt gekommen sei. Aus Elendskijs Sicht ist die Ukraine immer noch mitten in ihrer glorreichen Offensive und kämpft um jeden Quadratzentimeter ukrainischen Bodens, auch wenn dieser längst zu Russland gehört.

Unterdessen zeichnet sich ab, dass die ukrainische Armee weder Waffen noch Munition noch Soldaten hat, um den russischen Sieg zu verhindern oder auch nur hinauszuzögern. Von einem Patt kann also überhaupt nicht die Rede sein, während die Streitkräfte der Russischen Föderation Zug um Zug, Schritt für Schritt, beharrlich und unaufhaltsam, den Krieg an allen Fronten entscheiden.

Der Hintergrund von Elendskijs absurden Äußerungen ist nicht nur der Machtkampf mit seinem Armeechef Saluschni, sondern die brutale Tatsache, dass er bei Eingeständnis der Niederlage oder gar etwaiger Verhandlungsbereitschaft von den westukrainischen Banderisten ans Ende eines Stricks befördert oder an die Wand gestellt werden wird.

Das Intelligenteste, was Elendskij zum jetzigen Zeitpunkt machen kann, wäre, zu fliehen und zurückzutreten (in dieser Reihenfolge; die umgekehrte Variante würde er nicht überleben). Er hätte dann die Chance, sein zusammengegaunertes Vermögen in Miami oder London oder einem anderen seiner zahlreichen Villenstandorte zu verzehren, sich seiner Familie zu widmen und vor allem ein gutes Security Team anzuheuern, denn er wird bis zum Ende seiner Tage Leibwächter und Schutz brauchen.

Elendskij wird in die Geschichte eingehen als der delirierende Schauspieler, der die Zukunft und die Existenz seines Landes verspielt und ruiniert hat und der für hunderttausende Kriegstote sowie Millionen von Vertriebenen verantwortlich ist.

Nach der Niederlage des Kiewer Regimes und dem Untergang der Ukraine in ihrer jetzigen Form werden sich anlässlich der dann fälligen Tribunale und Kriegsverbrecherprozesse Mitläufer und Mittäter finden, die bereit sind, über Details der banderistischen Machtübernahme seit 2014 und des vom Westen eingefädelten Krieges gegen Russland auszusagen. Man kann nur hoffen, dass in diesem Zusammenhang auch die Komplizenschaft seitens der westlichen politischen Führer zur Sprache kommt.