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Das europäische „Ja, aber“ ist das „NEIN“ von zahnlosen Memmen, die ihre Kriegsniederlage nicht zugeben wollen

Der „28-Punkte-Plan“ der US-Administration zur Beilegung der Ukraine-Krise, der in den Medien zirkuliert, ist eine UKRAINISCHE Veröffentlichung (durch den „Rada“-Abgeordneten Oleksiy Goncharenko, Mitglied der Partei des Ex-Präsidenten Poroshenko) und angeblich von der ukrainischen Seite „modifiziert“.
Die Festlegung einer zukünftigen ukrainischen Armee auf eine Stärke von 600.000 Mann und der Ersatz der Klausel, die eine penible Überprüfung der Zahlungen und Waffenlieferungen an die Ukraine vorsieht durch eine „Amnestie für alle“-Klausel (laut „Washington Post“ auf Drängen der Ukrainer) spricht eine deutliche Sprache.
Trotz dieser durchsichtigen Schadensbegrenzungsmaßnahmen durch die Verlierer des Krieges befinden sich die Co-Verlierer, die europäischen Kriegshetzerstaaten und ihre Machthaber, im Zustand kollektiver Schnappatmung und wilder Friedenspanik.
In Südafrika, beim G20-Gipfel, separierten sich die EU-Bellizisten eine Zeitlang vom Rest der Teilnehmer um eine Antwort auf diese aus ihrer Sicht unglaubliche und katastrophale Bedrohung ihrer Kriegspläne zu geben. Diese Antwort konnte natürlich nur in einer Weise ausfallen, nämlich als beleidigte Zurückweisung des Planes. Für die Europäer gilt ausschließlich die Kapitulation Russlands als Lösung des Ukraineproblems:
- die „Begrenzung“ der ukrainischen Armee auf 600.000 Soldaten würde gewährleisten, dass die Nachkriegsukraine die größte Armee Europas (außer Russland) behält,
- NATO-Mitgliedschaft der Ukrain soll weiterhin möglich sein
- ein Einfrieren des Konflikts entlang der derzeitigen Frontlinie
und ein paar weitere delirierend Fantasien der Europäer und der Ukrainer, die Russland niemals akzeptieren wird.
Die Europäer tuen also immer noch so, als wären sie bzw. ihre ukrainischen Schützlinge die Gewinner des Krieges und als hätten sie deswegen ein Mitspracherecht bei der Nachkriegs-Abwicklung.
Das „Ja, aber“ von Merz & Co ist das „Auf keinen Fall“, das man auch im Privatleben gelegentlich hört, wenn ein Gegenüber so tut, als wäre es diskussionsbereit und würde die Gegenposition berücksichtigen. In Wahrheit hat der Gesprächspartner nicht vor, auch nur um ein Jota auf die Wünsche oder Forderungen der Gegenseite einzugehen und beabsichtigt, ausschließlich die eigenen Absichten (in diesem Fall also reines Wunschdenken) durchzusetzen.
Das kann man machen, aber eben nur, wenn man die Möglichkeiten dazu hat, im geopolitischen Macht- und Erpressungsgeschäft also die ökonomischen oder militärischen Mittel, die einem die Durchsetzung seiner Ziele ermöglichen. Dass weder die Europäer noch sogar die Amerikaner (außer um den Preis eines Nuklearkrieges gegen Russland) diese Möglichkeiten haben, macht die „Ja, aber“-Farce der europäischen Politzwerge so lächerlich und armselig.
Auf einem ganz anderen Blatt steht die Fähigkeit und der Willen der Trump-Administration, diesen Plan in Absprache mit Russland so anzupassen, dass er für Russland akzeptabel ist. Das nämlich ist das Realisierungskriterium für den „28-Punkte-Plan“.
Russland hält alle Karten, Russland gewinnt den Krieg. Der russische Präsident hat in seiner Ansprache vor dem Nationalen Sicherheitsrat Russlands deutlich gemacht, dass man seitens der Russen gesprächsbereit ist, weil Russlands Freunde und Alliierte dies bevorzugen. Russlands Präferenz ist jedoch der vollständige militärische Sieg und die bedingungslose Kapitulation des kriminellen Regimes in Kiew.
Insofern ist der europäische Einspruch gegen den „28-Punkte-Plan“ letztlich ein Manöver, das – wenn es zur von den Europäern gewünschten Fortsetzung des Krieges kommt – den russischen Interessen entgegenkommt:
- Regime Change in Kiew
- vollständige Demilitarisierung und Entnazifizierung des Bandera-Staates
- Option für die jetzt noch ukrainischen Gebiete mit mehrheitlich oder signifikant hoher russischer Bevölkerung, sich für die Vereinigung mit der Russischen Föderation zu entscheiden.
Zwei Seiten einer Münze

Diese Politik versammelt allerdings 75% der deutschen Wähler hinter sich.
Der Punkt dabei ist, dass denen einleuchtet, dass erstens die Reste des Sozialstaats geschleift werden müssen und zweitens Krieg gegen Russland ansteht, wobei das erste aus dem zweiten folgt.
Eine Mehrheit der deutschen Wähler ist tatsächlich genügend propagandisiert, um das dazugehörige Feindbild zu akzeptieren, oder zumindest nicht zu opponieren.
Und ganz grundsätzlich leuchtet ALLEN, also nahezu 100% der Bürger, fälschlicherweise ein, dass der Staatserfolg auch ihr Erfolg ist und dass die Garantie für einen erfolgreichen kapitalistischen Staat nun mal die wuchtige Kapitalvermehrung am Standort ist – die nötigen Opfer dafür zu bringen, sind sie anscheinend bereit.
Fragen und Antworten

„Was macht Friedrich Merz besser als Angela Merkel?
Was macht die CDU-Regierung besser als die Ampel?
Was ist seit Merz’ Amtsantritt tatsächlich besser geworden?“
Das fragt sich und die Leserschaft ein X-User. Da hab ich eine Antwort drauf:
Die Frage ist, FÜR WEN er Dinge besser oder schlechter macht.
So allgemein formuliert sind Fragen wie deine oben gestellten nutzlos, weil sie von einem falschen „Wir“ ausgehen. Die politische Herrschaft einer Konkurrenzgesellschaft BEAUFSICHTIGT die freie Konkurrenz und hat zu gewährleisten, dass die GARANTEN des kapitalistischen Erfolges der Nation, also die Unternehmerschaft, optimale Standortbedingungen vorfinden. Das geht schon unter „normalen“ kapitalistischen Bedingungen regelmäßig einher mit der tendenziellen SCHÄDIGUNG der Interessen der Lohnarbeiter, die sich zwar für den Kapitalstandort nützlich machen sollen, aber eben die Unternehmen auch nicht geschäftsschädigend viel kosten dürfen – erst recht in Zeiten von Krise und Krieg.
BESSER:
Aus Sicht seiner finanzkapitalistischen Kumpane und der globalistischen Eliten ist Merz und seine Regierung ein Glücksgriff, mit dem die Reste des BRD-Sozialstaates auftragsgemäß geschreddert und mittels einer gigantischen Privatisierung so viele Bereiche der Volkswirtschaft wie möglich der privaten und institutionellen Bereicherung geöffnet werden.
Vor allem der militärisch-industrielle Komplex, der primär von der Verschuldungsorgie der Merz-Regierung profitiert, dürfte ebenfalls die Dinge zum Besten gewendet sehen.
SCHLECHTER siehts dagegen aus für die lohnabhängige Bevölkerung, die systemüblich für Aufrüstung, Krieg und Gewinnoptimierung der besitzenden Klasse geradezustehen hat.
Die spürt schon jetzt täglich, was es bedeutet, wenn die Herrschaft Krieg auf die Tagesordnung gesetzt hat: Verarmung, Zensur, generell eine zunehmende Verschärfung der Umstände, in denen die zurechtkommen müssen, die außer ihrer Arbeitskraft nichts besitzen, mit dem sie in der Konkurrenz der freien Eigentümer im Kampf uns finanzielle (demnächst dann ums tatsächliche) Überleben bestehen können.






