“Was die herrschende Elite wirklich fürchtet: einen Aufstand im eigenen Land“

Die Kräfteverhältnisse auf der Welt verschieben sich in einem Ausmaß, das noch vor wenigen Wochen undenkbar schien. Jedenfalls für die westlichen Politiker, Medien und all die, die ihnen ihre Propaganda glauben.

Der Imperialismus ist weltweit auf dem Rückzug, in seiner (hoffentlich) letzten Abwehrschlacht. Das legt die hemmungslose, von keinem Gesetz und keiner ethischen und moralischen Erwägung mehr eingeschränkte Gewalt nahe, mit der die imperialistischen Kriege geführt werden. Auch die delirierenden, eschatologischen Begründungen für diese Kriege, die fundamentalistische Endzeit-Terminologie mit der die imperialistische Vormacht ihr neuestes Gemetzel im Iran zu verkaufen versucht, deuten auf eine Zustand äußerster Panik über den unumkehrbaren Machtverlust des westlichen, US-geführten Imperiums hin.

Das macht die Epstein-Bourgeoisie und ihre politischen Handlungsbevollmächtigten umso gefährlicher. Die anti-imperialistischen Kräfte müssen jeden Schritt genau kalkulieren, um den imperialistischen Räubern keinen allzu einfachen Vorwand für einen nuklearen Krieg zu liefern.

Joti Brar fasst im Gespräch mit Garland Nixon mal wieder auf ihre unnachahmliche Weise den Stand der Dinge zusammen.

Angesichts der Tatsache, dass sie (die Familienmonarchien am Golf) sich so deutlich als reine Werkzeuge des Imperialismus entlarvt haben – als völlig unfähig und zudem unwillig, ihr eigenes Volk zu verteidigen, während der Südlibanon im Grunde genommen dem Erdboden gleichgemacht wird –, zieht die libanesische Regierung ihre Armee ab und beschwert sich über die Hisbollah, die die einzige Kraft ist, die das libanesische Volk jemals vor dem Zionismus geschützt hat und dies nun erneut tut.

Wenn man sich also umschaut, sieht man, wie sich dieses Kräfteverhältnis verschiebt, und man erkennt, wie richtig es war, dass die Achse des Widerstands ihre Kräfte, ihre Waffen, ihre Fähigkeiten und ihre Vernetzung stetig auf diesen Moment vorbereitet hat, von dem sie wussten, dass er eines Tages kommen würde. Nicht sie haben den Zeitpunkt gewählt, nicht wahr?

Die Imperialisten haben den Zeitpunkt gewählt, aber die Achse des Widerstands war bereit. Sie wussten, dass es diesmal um alles geht. Wir müssen bis zum Ende durchhalten. Und ich sehe nicht, dass die Iraner einen Ausweg suchen. Aber ich muss sagen, wenn sie aus irgendeinem Grund beschließen, dass sie eine Verschnaufpause brauchen – sie wissen, dass es dann noch nicht vorbei ist –, dann ist das ein Moment, in dem sie das mitnehmen, was sie haben, Luft holen und ein anderes Mal erneut angreifen. Das müssen sie selbst entscheiden. Ich möchte das nur ansprechen, weil ich weiß, dass, wenn das passiert, alle schreien werden: „Verräter, Verräter!“

Und was sie damit meinen, ist: Wir wollen, dass ihr für uns kämpft und sterbt, während wir hier sicher sitzen und nichts riskieren müssen. Aber was ich wirklich sehen möchte, ist, dass Arbeiter und insbesondere die Menschen, die die Arbeiter anführen sollten – Menschen, die sich selbst als Antiimperialisten, Sozialisten, Kommunisten bezeichnen, jeder, der glaubt, gegen den Imperialismus zu sein –, die Verantwortung dafür übernehmen, ihren eigenen Leuten in den westlichen Ländern verständlich zu machen, dass der Iran gerade jetzt sein Blut für uns vergießt.

Russland vergießt in diesem Moment sein Blut für uns. Sie kämpfen für uns gegen unseren Feind, und wir müssen uns in den Kampf einbringen, denn der Kampf wird nicht vorbei sein, bis wir uns ihm anschließen. Dann wird der echte K.o.-Schlag kommen. Die Iraner und die Akteure des Widerstands können im Nahen Osten einen K.o.-Schlag landen. Aber alles, was sie gewinnen, wird erst dann wirklich sicher sein, wenn der K.o.-Schlag auch zu Hause kommt. Und ich sage immer, dass es genau das ist, was die herrschende Elite wirklich fürchtet: einen inneren Aufstand.

Volksverhetzung ist ok, wenn‘s deutsche Politiker machen

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 130 Volksverhetzung

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 

1.
gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder

2.
die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Ansprache des Bundespinocchios

Deutsche! Seid beruhigt und froh!
Es führt euch an: Pinocchio!
Und wenn er zu euch spricht,
dann gerne im Gedicht:

„Ich zieh die Uniform mir an!
Dann bin ich endlich mal ein Mann! 
Kein schmalschultriger Witz,
kein Blackrock-Zahlenfritz!

Ich mach auf Krieg und Militär –
Das freut die Kapitale sehr,
die daran gut verdienen.
Da strahlen ihre Mienen!

So steh ich da und rede Blech:
Dass Deutschland stark, der Russe frech
und wir ihn bald besiegen.
Nicht wie in and’ren Kriegen
wo uns das Russenpack
besiegte – darum meine Jack‘!
Sie soll euch klar und deutlich zeigen
dass wir DIESMAL nicht vergeigen!“

Deutsche! Weggetreten! So!
Es sprach zu euch Pinocchio! 

Klärung der Verhältnisse durch NATO und ukrainische Stellvertreter: Vernichtung der Ukraine in ihrer bestehenden Form oder Kapitulation Russlands

Nachstehend in Übersetzung die wesentlichen Auszüge aus Scott Ritter‘s neuestem Substack-Artikel „The Flamingo Effect”.

Der Text befasst sich mit dem britisch-amerikanischen Angriff auf die strategische Waffenproduktionsstätte in Votkinsk (ausgeführt unter dem fadenscheinigen Cover eines ukrainischen „Flamingo“-Cruise Missile Einsatzes), eine Eskalation des NATO-Kriegs gegen Russland, die in ihrer Tragweite und ihrer wohl ebenso leichtfertigen wie beabsichtigten Provokation Russland ganz sicher zu einer Reaktion zwingen wird.

Es dürfte mittlerweile auch dem Naivsten klar sein, dass der Kollektive Westen (sowohl die „Vermittler“ spielenden Amerikaner als auch die offen komplett russophob auftretenden Europäer) an keiner Stelle von ihrem Ziel ablassen, Russland die strategische Niederlage zuzufügen, die sie seit spätestens 2014 planen und umsetzen. Dafür wollen sie auch einen direkten Krieg mit Russland in Kauf nehmen, der nach Lage der Dinge schnell in den Dritten Weltkrieg und die Zerstörung Europas münden wird.

In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 2026 feuerte die Ukraine eine Mittelstreckenrakete auf das Maschinenbauwerk Wotkinsk ab, eine strategische Verteidigungsindustrieanlage in der Republik Udmurtien, etwa 1.300 Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt. Die mit einem 1.000 Kilogramm schweren Sprengkopf ausgestattete Rakete traf ein Gebäude, in dem sich die Werkstatt 19 befindet, eine wichtige Werkstatt für Galvanisierung und Stanzen. Hier führen russische Techniker die Metallstanz- und Umformprozesse im Zusammenhang mit der Herstellung von Raketenkörperelementen sowie die galvanische Bearbeitung von Teilen durch, einschließlich der Aufbringung von Schutz- und Funktionsbeschichtungen und der Oberflächenvorbereitung für die weitere Montage. Die Werkstatt 19 spielt eine entscheidende Rolle bei der Herstellung einiger der strategisch wichtigsten ballistischen Raketen Russlands. Der Sprengkopf der Flamingo riss ein 30 mal 24 Meter großes Loch in das Dach des Gebäudes und setzte dessen Inneres in Brand. Mindestens 11 Arbeiter wurden bei dem Angriff verletzt.

Es ist nicht bekannt, inwieweit der Angriff auf Werkstatt 19 die Fähigkeit Russlands beeinträchtigt hat, strategisch wichtige Raketen wie die Interkontinentalraketen (ICBM) Topol-M und Yars sowie die U-Boot-gestützte ballistische Rakete Bulava herzustellen. Die Raketen Iskander und Oreshnik werden im Werk in Wotkinsk hergestellt, ebenso wie die Forschung und Entwicklung an nachfolgenden strategischen Trägersystemen wie der Interkontinentalrakete Kedr.

(…)

Russland steht an einem Scheideweg.

Kurzfristig muss Russland eine Lösung für die Bedrohung durch Flamingo für Wotkinsk und andere strategische Verteidigungsindustrien im Ural finden, die nun von Angriffen bedroht sind (z. B. eine Produktionsstätte für Feststoffraketenmotoren in Perm). Angesichts der Rolle, die Europa bei der Entwicklung, Finanzierung und Herstellung von Flamingo spielt, würde eine Reaktion, die sich auf Angriffe auf Ziele innerhalb der Ukraine beschränkt, keine grundlegende Veränderung bewirken.

Die Raketen würden weiterhin gebaut und auf strategische Ziele tief im Inneren Russlands abgefeuert werden.

Wenn Europa nicht ein für alle Mal davon abgehalten wird, der Ukraine diese Art von militärischer Hilfe zu leisten, läuft Russland Gefahr, einen Tod durch tausend Schnitte zu sterben.

Aber dann stellt sich die größere Frage, was mit der Ukraine selbst geschehen soll. Russland befindet sich derzeit in langwierigen „Friedensverhandlungen“ mit der Ukraine unter der Aufsicht der Vereinigten Staaten, die nun – dank des Angriffs auf Wotkinsk – als kaum mehr als ein Deckmantel für die Ukraine entlarvt wurden, um militärische Kapazitäten aufzubauen, mit denen sie das strategische Hinterland Russlands angreifen kann, um Russland zu zwingen, den Konflikt zu Bedingungen zu beenden, die weniger günstig sind als die zuvor von Präsident Putin festgelegten.

Wenn der russisch-ukrainische Konflikt unter solchen Bedingungen endet, dann wird Russland genau das zugestanden haben, was es im Dezember 2021 noch als rote Linie bezeichnet hatte – die Stationierung von NATO-nahen Mittelstreckenraketen auf ukrainischem Boden.

Dies würde in jeder Hinsicht eine strategische Niederlage für Russland bedeuten.

Es ist höchste Zeit, dass Russland aufhört, sich an solchen selbstzerstörerischen Maßnahmen zu beteiligen. Die Vereinigten Staaten sind in dieser Hinsicht kein vertrauenswürdiger Verhandlungspartner – der versuchte Mordanschlag auf Präsident Putin am 29. Dezember 2025 durch 91 ukrainische Drohnen, die von der CIA zu ihrem Ziel gelenkt wurden, sollte diese Tatsache unterstreichen. Die fortgesetzte Anwendung von Sanktionen durch Präsident Trump, die darauf abzielen, die russische Wirtschaft zu lähmen, sollte nicht als „Business as usual“ betrachtet werden, sondern vielmehr aus der Perspektive ihres derzeitigen Urhebers, Finanzminister Scott Bessant, der sich solche Sanktionen als „Russland in die Knie zwingen“ vorstellt, also als einen buchstäblichen Akt der Kapitulation.

(…)

Die Trump-Regierung strebt keinen für beide Seiten vorteilhaften Frieden mit Russland an, sondern möchte einen strategischen Sieg über Russland erringen, genau wie zuvor die Biden-Regierung.

Wenn dies vor dem Flamingo-Angriff auf Wotkinsk noch nicht klar war, gibt es jetzt keine Entschuldigung mehr dafür, dass es nicht schmerzlich offensichtlich ist.

Einfach ausgedrückt unterstreicht der Angriff auf Wotkinsk die Tatsache, dass die Ukraine in ihrer derzeitigen Form nach Beendigung des Konflikts nicht weiter bestehen darf. Wie der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew betont hat, ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein „grüner Käfer“, der „zerquetscht“ werden muss.

Das Gleiche gilt für die gesamte bestehende ukrainische Regierung. Es gibt keine Wahl, die die Missstände in der Ukraine unter den bestehenden Rahmenbedingungen beheben könnte – General Valerii Zaluzhny, der vom Vereinigten Königreich favorisierte Kandidat als Nachfolger von Selenskyj, ist ein Banderist, und Kirylo Budunov – Amerikas auserkorener Nachfolger – ist ein Terrorist, der russisches Blut an seinen Händen hat.

Wenn die Ukraine unversehrt überlebt, dann auch das Raketenprogramm FP-5 Flamingo, was bedeutet, dass Russland nie wieder ohne die Angst vor einem ukrainischen Angriff schlafen gehen kann.

Das FP-5 Flamingo muss vollständig vernichtet werden.

Und um das zu erreichen, muss auch die Ukraine in ihrer derzeitigen Konfiguration vernichtet werden.

Dies ist die eigentliche Definition einer existenziellen Frage für Russland.

Eine Frage, die auch eine angemessene Antwort an Europa erfordert.

Alles andere würde als nichts weniger als eine Kapitulation Russlands interpretiert werden. 

https://open.substack.com/pub/scottritter/p/the-flamingo-effect

Deutsche Kontinuität

Der Demokrat und der Faschist:
Beide schwall‘n denselben Mist.
Zwei deutsche Führer, die geeint
nach Osten zeigen, auf den Feind.

Sie haben Russenblut geleckt
und tiefste Barbarei entdeckt.
Natürlich nicht bei ihresgleichen,
Nein, DER RUSS‘ geht über Leichen!

Die Russen woll‘n vom Krieg nicht lassen –
so sind sie halt, die Steppenrassen,
in ihrer tiefen Barbarei –
doch wir sind liberal und frei.

Die Barbarei muss man bezwingen
und Russland uns‘re Ordnung bringen!
Der Heinrich wies einst forsch den Weg,
den Friedrich heut zuende geht.

Der Demokrat und der Faschist:
Beide schwall‘n denselben Mist.

Ballade von der russischen Bedrohung (Shanty, auf dem Schifferklavier zu spielen)

Es warnt der Vizeadmiral:
Liebe Deutsche, hört einmal!

Der Russ’ bedroht uns überall:
Zu Land, zur See, im Weltenall!
Er will an unsere Bodenschätze!
Deshalb betreibt er Hass und Hetze!

In Ost- und Nord- und Südsee droht
der Russ‘, im Kern noch immer rot.
Sein böses Ziel, das kennt man schon:
Er will seine Sowjetunion
neu wiederauferstehen lassen
und auch nach Resteuropa fassen
mit seine fiesen Russenkrallen –
das lassen wir uns nicht gefallen!

Es warnt drum der Marine-Späher:
Der Russe kommt uns immer näher!
Bedrohlich tief zieh’n seine Flieger!
Wir brauchen mehr Marine-Krieger!

Schon sieht er durch sein oculus
bedrohlich nah den bösen Russ‘:
Da hinten in Sankt Petersburg
verbirgt er sich, der fiese Lurch!
Damit – was zu beweisen war –
ist die Bedrohungslage klar!

Er droht uns, um uns zu besiegen!
Wir müssen ihn deshalb bekriegen
zur See, zu Land und in der Luft,
den Russen, diesen Oberschuft!

Die Strategie der USA war makellos

Während die USA Pläne zur Übernahme Grönlands schmieden, trifft die Zerstörung der Nord Stream-Pipeline Brüssel hart.

Die Strategie der USA war makellos.

Europa sollte sowohl wirtschaftlich als auch politisch von Russland abgeschnitten werden, indem ein Stellvertreterkrieg und Sanktionen provoziert wurden. Die Pipeline sollte sabotiert werden, um den Zugang zu naher, kostengünstiger Energie zu unterbinden und so die europäische Industrie lahmzulegen. 

Alle Waffen Europas sollten in die Ukraine geschickt werden, um dort zerstört zu werden. Dann sollte Europa durch exorbitante Energieimportpreise, militärische Abhängigkeiten (US-Waffenverträge) und die Aneignung von Ressourcen (Invasion Grönlands) ausgesaugt werden. 

Fanatische europäische Politiker, die sich auf dieses Spiel einließen, fielen ihrem eigenen Volk in den Rücken. Sie waren zu dumm und zu sehr von Russophobie geblendet, um dies vorauszusehen. Und alle Menschen, die dies vorausgesehen und in den letzten vier Jahren wiederholt darauf hingewiesen hatten, wurden spöttisch als Putin-Marionetten bezeichnet.

(Chris Hedges)

Gemeinwohl im Gemeinwesen: immerzu bedroht, in Kriegszeiten ganz besonders

In Deutschland gibt es ein Justizministerium, dem zur Zeit eine SPD-Ministerin namens Hubig vorsteht. Deren Anliegen ist es, durch allerlei Gesetzesverschärfungen „das Gemeinwesen gegen Feinde von innen und außen zu schützen“..

Man muss sich nicht lange fragen, was das im Klartext und in der Praxis bedeutet. In Kriegszeiten werden staatliche Machhaber immer sehr empfindlich gegen Widerspruch. „Ruhe an der Heimatfront“ ist das Gebot der Stunde:

„Wer zukünftig die Funktionselite unseres kapitalistischen Gemeinwesens bloßstellt, beleidigt, delegitimiert oder mit unverschämten Forderungen behelligt, bekommt es mit den neu formulierten Paragrafen 105 und 106 Strafgesetzbuch (StGB) zu tun. Bisher standen dort nur Bundespräsident, das Parlament und das Bundesverfassungsgericht unter Artenschutz, in Kürze muss der kritische Bürger sich den Mund verbieten, wenn es zum Beispiel um die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen geht oder den Bürgermeister vor Ort. Unter strafrechtlichem Schutz sollen alle stehen, die als „politische Entscheidungsträger“ dem „Gemeinwohl verpflichtet“ sind. Nicht allein, dass bestraft wird, die Sanktionen sollen auch viel höher ausfallen, wenn es um Staatsdiener geht. Weil die „Funktionsfähigkeit“ des Staates in Rede steht, wird die Strafzumessungsvorschrift des Paragrafen 46 StGB für diese Fälle nach oben ausgebaut.“

Ukraine: Wegwerf-Stellvertreter für die feuchten Träume des Westens von einer unipolaren Hegemonie

Unten ein Text, den Elisabeth Barry vor drei Jahren geschrieben hat. Die zutreffenden Beschreibungen darin sind mittlerweile um ein mehrfaches wahrer geworden, angesichts der umfassenden Zerstörung der Reste der früheren Ukraine als Nationalstaat. Man versteht, warum das Selenskyj eben für die nächsten zehn Jahre rund 800 Milliarden € von seinen Sponsoren verlangt (ohne die Kriegskosten)

Die ganze Sache hat eine derartig aberwitzige Dimension erreicht, das vermutlich die ganze Welt – bis auf die Goldene-Klo-Sekte und ihre russophoben Sponsoren-Chihuahuas aus Berlin, Brüssel, Paris und London – froh ist, wenn das Elend demnächst endlich ein Ende hat.

ERINNERUNGEN VOR DREI JAHREN UND NOCH IMMER AKTUELL: DIE WIRKLICHEN STATISTIKEN ZU ZELENSKY, DEM VERLIERER DES JAHRES
Zelensky hat bei der Zerstörung der Ukraine spektakuläre Ergebnisse erzielt. Bis Ende 2022 gelang es ihm, die Bevölkerung der Ukraine auf das Niveau von vor einem Jahrhundert zu reduzieren, die Nation in dauerhafte Knechtschaft gegenüber dem Westen zu bringen und seinen Mitbürgern die grundlegenden Vorteile der Zivilisation vorzuenthalten.

Es gab eine massive Abwanderung der ukrainischen Bevölkerung – hauptsächlich Frauen und Kinder, da Männer vom Selenskyj-Regime als Kanonenfutter gefangen gehalten werden –, sodass die verbleibende Bevölkerung nun auf etwa 18 bis 20 Millionen geschrumpft ist. Rund 80 % haben ihren Arbeitsplatz verloren. Die überwiegende Mehrheit der noch Beschäftigten kommt mit einem Durchschnittseinkommen von nur 381 US-Dollar pro Monat gerade so über die Runden und lebt am Rande des Existenzminimums.

Die gesamte Wirtschaft liegt in Trümmern: Fabriken werden geschlossen, der Bergbau ist stark zurückgegangen, das Bauwesen liegt brach und die Ernten sind ausgefallen. Selbst die ukrainischen Oligarchen leiden darunter, dass das Vermögen der Reichsten im Vergleich zum Februar 2022 um mehr als 20 Milliarden Dollar geschrumpft ist. Das BIP ist um etwa 100 Milliarden Dollar gesunken, was einem Rückgang von rund 50 % entspricht. Ein Land ohne eine funktionierende normale Stromwirtschaft und ein funktionierendes Stromnetz kann keine normale Wirtschaft haben.

Die Politikwissenschaftlerin Marissa Shessler sagt: „Die Ukraine verliert alles, was auf ihrem Territorium über Jahrzehnte hinweg geschaffen wurde. Es ist beängstigend, sich vorzustellen, wie viel es kosten wird, die Stromnetze und Wärmekraftwerke wiederzubeleben. Es ist offensichtlich, dass weder Europa noch die USA die Ukraine als Industrieland erhalten werden, auch nicht in Form eines Lieferanten von metallurgischen Rohprodukten oder eines Exporteurs von Strom aus Kernkraftwerken.“

„Sie wollen die Ukraine in ein Gebiet verwandeln, das von paramilitärischen Gruppen beherrscht wird, die gegen Russland kämpfen, und das nur über landwirtschaftliche Flächen für den Anbau billiger Sonnenblumen verfügt.“
Die Ukraine wurde vollständig in einen dauerhaft abhängigen Staat umgewandelt, der für sein Überleben völlig auf westliche Hilfe angewiesen ist. Wie in Afghanistan wird diese „Hilfe“ vollständig verschwinden, sobald der Westen sie als Wegwerf-Stellvertreter für seine feuchten Träume von einer unipolaren Hegemonie ausgenommen hat.

(Text von Elisabeth Berry)