Der Weg in den (digitalen) Faschismus

Der Weg in den Faschismus:

Heute komplett technologisch, smart, algorithmenbasiert und natürlich nur, „um die Demokratie zu schützen“.

Davon hätten sich braunhemdtragende und parolengrölende Primitivlinge aus den 1930ern ein fette Scheibe abschneiden können.

Eines allerdings ist „wie damals“: Die Bereitschaft zum Mitmachen bzw. zum resignierten „Kammanixmachn“ ist in Deutschland nach wie vor ungebrochen.

Es lässt sich 2026 sogar viel eleganter und mit gutem Gewissen mitmachen, weil man das Gefühl haben darf (und soll), dass Faschisierung und militaristisch-reaktionärer Staatsumbau eigentlich etwas ganz anderes sind, nämlich die Stärkung der Demokratie, und dass man sogar als gesinnungsschnüffelnde Meldemuschi, Polizist oder Staatsanwalt diesmal auf der Seite der Guten, also der demokratischen Verteidiger „unserer liberalen Werte gegen Rechts!“ steht.

„Was hier entsteht, ist die deutsche Variante jenes Überwachskapitalismus, den die Tech-Oligarchie weltweit durchsetzt. Nicht mit Stiefeln und Hakenkreuz, sondern mit Verträgen, Cloud-Anbindungen und dem wohlfeilen Versprechen, dass der Zweck – „die Sicherheit“ – alle Mittel heiligt. Es ist die Kapitulation der Politik vor der Technologie, die Kapitulation des Rechts vor der Effizienz.

Das Menschenbild, das hier propagiert wird, ist das des gläsernen Bürgers: folgsam, durchschaubar, jederzeit kontrollierbar. Wer sich dieser totalen Transparenz verweigert, macht sich automatisch verdächtig. Die Umkehrung von Freiheit ist perfekt, denn plötzlich muss derjenige seine Unschuld beweisen, der nicht überwacht werden will.

Die vermeintliche Zäsur, vor der wir angeblich stehen, entlarvt sich bei genauerem Hinsehen als das, was sie in Wahrheit ist: keine Revolution, sondern eine Konsolidierung. Der Überwachungsstaat, der sich heute mit Palantir-Software und KI-gestützten Analysesystemen auftürmt, ist keine neue Gruppe, die plötzlich die Macht an sich reißt – er ist die logische Vollendung jener Kräfte, die unsere Wirtschaft seit dem Zeitalter des Computers leiten. Die Tech-Oligarchen erfinden nichts Neues. Sie perfektionieren nur ein altes Versprechen.

Thiel recycelt dabei die Ideologie der „konservativen Revolution“ der Weimarer Zeit. Bei ihm treffen Oswald Spenglers Untergangsrhetorik und Carl Schmitts Freund-Feind-Denken auf milliardenschwere Finanzkraft, um den faschistischen Staat von heute zu bauen.“

https://perspektive-online.net/2026/03/palantir-feilt-am-faschistischen-ueberwachungsstaat-deutschland-guckt-es-sich-ab

Die Rolle der KI bei der Ermittlung und Aburteilung von Gedankenverbrechern

Update Strafbefehl von 3000 Euro wegen „Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“:

Diesen X-Beitrag von Angelo Giuliano (Screenshot) hatte ich letztes Jahr auf dem russischen Facebook-Equivalent vK geteilt. Daraufhin bekam ich Post von Polizei und Staatsanwaltschaft, die mir „Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ vorwarf (die Armbinde des früheren deutschen Kanzlers zeigte im Original das Swastika-Symbol der damaligen Regierungspartei) und mich zur Stellungnahme aufforderte.

Natürlich unterließ ich dies, nach Rücksprache mit meinem Anwaltsgenossen. Ich leistet mir aber den Spaß, die Unverschämtheit der Staatsmacht wiederum auf X zu posten.

Im Februar dieses Jahres holte ich einen Strafbefehl über 3000 € aus dem Briefkasten. Jeweils 1500 für Verbreitung des Bildes auf VK sowie auf X.

Heute traf ich mich mit meinem Anwalt, der inzwischen Einspruch eingelegt und Akteneinsicht beantragt hatte. Jetzt wissen wir folgendes:

1) mein re-posting auf vK wurde automatisiert ermittelt und zwar von einer KI, die die Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) einsetzt. Menschliche Intelligenz, sofern man bei solchen Vorgängen überhaupt von so etwas sprechen kann, findet nur in dem Umfang statt als Kriminalbeamte die erfassten Verstöße an die Staatsanwaltschaft weiterleiten und ein Richter den Strafbefehl unterschreibt.

2) die Strafanzeige wegen des zweiten Postings auf X (wo ich die Anzeige öffentlich gemacht hatte) stammt von der „Meldestelle REspect!“, einer „zivilgesellschaftlichen Anlauf- und Meldestelle gegen Hass und Hetze im Internet“, also einer staatlich finanzierten NGO. Träger ist die Jugendstiftung Baden-Württemberg mit Sitz in Sersheim, die Mittel für dieses Denunziationsportal stammen aus dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Der Anwaltsgenosse meinte, dies wäre die erste Anzeige in dieser Art, mit der er in Berührung kommt. Er war ziemlich erstaunt über den Umfang der KI-gesteuerten Überwachung, der von der BRD-Staatsmacht mittlerweile betrieben wird.

Den Akten war weiterhin zu entnehmen, dass die Kripobeamtin, die als erste die Information des KI-Crawlers bearbeitete hatte, den Vorgang aus eigenem Antrieb an das Bundeskanzleramt weitergeleitet und um Information gebeten hatte, ob Herr Merz selber eine zusätzliche Anzeige wegen Beleidigung erstatten möchte. Da weder das Bundeskanzleramt noch Herr Merz sich bis zum Zeitpunkt der Ausstellung des Strafbefehls geäußert hatten, wurde diese Option fallen gelassen. Die Anklage lautet jetzt lediglich auf „Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ unter dem Stichwort „rechte Hetze im Internet“.

Mein Anwalt sieht Chancen, dass das Verfahren entweder eingestellt wird oder dass es bei einer Verhandlung zum Freispruch kommt. Jeder kann sehen, das hier eine eindeutig antifaschistische (Bild-)Aussage mit dümmsten formaljuristischen Argumenten in die Befürwortung faschistischer Ideologie und Symbolik verkehrt wird, um Kriegsgegner und Antifaschisten einzuschüchtern.

Stand der Dinge ist jetzt, dass wir abwarten, wie sich Staatsanwaltschaft und Richter zu dem Einspruch und der Forderung nach Einstellung des Verfahrens äußern. Im Zuge der immer ausufernderen Faschisierung und Gesinnungskontrolle an der Heimatfront ist durchaus damit zu rechnen, dass die Staatsmacht solche Kritik an Kriegstüchtigkeit und am Gleichschritt in Überwachungsstaat und Verarmung nicht dulden will. Dann wird es zur Hauptverhandlung kommen und wir werden weitersehen.

Jedenfalls schwebt mal wieder das Damoklesschwert einer empfindlichen Geldstrafe über mir. Hätte ich nicht Frau und Hund wäre ich sehr geneigt, die Strafe – falls sie als Ergebnis einer Hauptverhandlung fällig werden sollte – lieber auf Staatskosten in einem Gefängnis abzusitzen.

Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie geschehen

Das Epstein-Syndikat macht uns alle – wie immer – zu Geiseln seiner Bereicherungsbestrebungen. Diesmal aber, mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Iran, drastisch und spürbar.

Der Hegemoniefanatismus der USA und Israels ist bei BEIDEN Aggressorstaaten auch noch mit apokalyptischem religiösem Fanatismus durchsetzt.

Der unappetitliche, an kein Gesetz mehr gebundene ungeschminkte Imperialismus dieser beiden Schurkenstaaten lässt jetzt schon die Energiepreise weltweit schmerzhaft ansteigen, gefährdet die globale Nahrungsmittelversorgung und wird vermutlich in absehbarer Zeit die Weltwirtschaft auf eine Weise stören und schädigen, die sich die wenigsten vorstellen können und wollen.

Das windelweiche Zögern der europäischen US-Vasallen, vollumfänglich in den neuesten Angriffskrieg der Vormacht mit einzusteigen, ist nicht plötzlicher Einsicht geschuldet. Es entsteht ausschließlich aus dem Kalkül von Konkurrenten, die sich selber (noch) nicht in der Lage sehen, ihren eigenen imperialistische Bestrebungen – sowohl als Nationalstaaten wie als supranationales imperialistisches Projekt EU – mit eigenen Mitteln und auf eigene Rechnung durchzusetzen. Sie arbeiten aber dran. Besonders die deutsche EU-Vormacht hat sich fest vorgenommen, diesmal nichts anbrennen zu lassen und die wuchtigste Militärmaschine des Kontinents aufzubauen.

Insofern distanzieren sie sich jetzt ein bißchen vom Vorgehen der Vormacht und der zionistischen Kolonie in Palästina, machen aber in ihrer Distanzierung klar, dass sie keineswegs von der imperialistischen Weltaufteilung lassen wollen, sondern bei dieser lediglich nach mehr Einfluss und Beute streben.

Das alles bezahlt – wie immer – die Arbeiterklasse, also alle, die von Lohnarbeit leben müsse, mit dem bißchen Wohlstand, der bei ihr hängengeblieben ist. Bei Bedarf auch mit der Gesundheit und dem Leben. Jedenfalls solange sie sich nicht organisiert und der Epstein-Klasse und deren Wirtschafts-, Eigentums- und Gesellschaftsordnung die Gefolgschaft aufkündigt.

Und das wird nicht einfach. Schließlich hat diese Klasse, von Kommunisten „die Bourgeoisie“ genannt, durch ihr Eigentum an allen Produktionsmitteln (zu denen u.a. die meinungsbildenden Medien gehören) es erreicht, dass eine Mehrheit der Geschädigten dieser Ordnung die eigene Schädigung als lauter wunderbare Chancen für Erfolg und Reichtum begreift – und Seit‘ an Seit‘ mit ihren Schädigern FÜR Privateigentum, Kapitalismus eintritt, für die ökonomische, diplomatische und bewaffnete Gewalt, ohne die die weltweiten Geschäfte dieser Ordnung nicht zu haben sind.

Verständige Menschen betrachten all dies und staunen über die eigenartige Weise vieler Mitmenschen, mitten in diesem kollektiven Sturz in die mörderische Irrationalität von Brutalität und Krieg, von verlogener Moral und berechnender Desinformation so zu tun, als wäre alles wie immer.

Daneben und trotz alledem kann und sollte man auch staunen über die kleinen Wunder, die gerade im Frühling rings um einen rum passieren und Mensch und Tier erfreuen!

“Was die herrschende Elite wirklich fürchtet: einen Aufstand im eigenen Land“

Die Kräfteverhältnisse auf der Welt verschieben sich in einem Ausmaß, das noch vor wenigen Wochen undenkbar schien. Jedenfalls für die westlichen Politiker, Medien und all die, die ihnen ihre Propaganda glauben.

Der Imperialismus ist weltweit auf dem Rückzug, in seiner (hoffentlich) letzten Abwehrschlacht. Das legt die hemmungslose, von keinem Gesetz und keiner ethischen und moralischen Erwägung mehr eingeschränkte Gewalt nahe, mit der die imperialistischen Kriege geführt werden. Auch die delirierenden, eschatologischen Begründungen für diese Kriege, die fundamentalistische Endzeit-Terminologie mit der die imperialistische Vormacht ihr neuestes Gemetzel im Iran zu verkaufen versucht, deuten auf eine Zustand äußerster Panik über den unumkehrbaren Machtverlust des westlichen, US-geführten Imperiums hin.

Das macht die Epstein-Bourgeoisie und ihre politischen Handlungsbevollmächtigten umso gefährlicher. Die anti-imperialistischen Kräfte müssen jeden Schritt genau kalkulieren, um den imperialistischen Räubern keinen allzu einfachen Vorwand für einen nuklearen Krieg zu liefern.

Joti Brar fasst im Gespräch mit Garland Nixon mal wieder auf ihre unnachahmliche Weise den Stand der Dinge zusammen.

Angesichts der Tatsache, dass sie (die Familienmonarchien am Golf) sich so deutlich als reine Werkzeuge des Imperialismus entlarvt haben – als völlig unfähig und zudem unwillig, ihr eigenes Volk zu verteidigen, während der Südlibanon im Grunde genommen dem Erdboden gleichgemacht wird –, zieht die libanesische Regierung ihre Armee ab und beschwert sich über die Hisbollah, die die einzige Kraft ist, die das libanesische Volk jemals vor dem Zionismus geschützt hat und dies nun erneut tut.

Wenn man sich also umschaut, sieht man, wie sich dieses Kräfteverhältnis verschiebt, und man erkennt, wie richtig es war, dass die Achse des Widerstands ihre Kräfte, ihre Waffen, ihre Fähigkeiten und ihre Vernetzung stetig auf diesen Moment vorbereitet hat, von dem sie wussten, dass er eines Tages kommen würde. Nicht sie haben den Zeitpunkt gewählt, nicht wahr?

Die Imperialisten haben den Zeitpunkt gewählt, aber die Achse des Widerstands war bereit. Sie wussten, dass es diesmal um alles geht. Wir müssen bis zum Ende durchhalten. Und ich sehe nicht, dass die Iraner einen Ausweg suchen. Aber ich muss sagen, wenn sie aus irgendeinem Grund beschließen, dass sie eine Verschnaufpause brauchen – sie wissen, dass es dann noch nicht vorbei ist –, dann ist das ein Moment, in dem sie das mitnehmen, was sie haben, Luft holen und ein anderes Mal erneut angreifen. Das müssen sie selbst entscheiden. Ich möchte das nur ansprechen, weil ich weiß, dass, wenn das passiert, alle schreien werden: „Verräter, Verräter!“

Und was sie damit meinen, ist: Wir wollen, dass ihr für uns kämpft und sterbt, während wir hier sicher sitzen und nichts riskieren müssen. Aber was ich wirklich sehen möchte, ist, dass Arbeiter und insbesondere die Menschen, die die Arbeiter anführen sollten – Menschen, die sich selbst als Antiimperialisten, Sozialisten, Kommunisten bezeichnen, jeder, der glaubt, gegen den Imperialismus zu sein –, die Verantwortung dafür übernehmen, ihren eigenen Leuten in den westlichen Ländern verständlich zu machen, dass der Iran gerade jetzt sein Blut für uns vergießt.

Russland vergießt in diesem Moment sein Blut für uns. Sie kämpfen für uns gegen unseren Feind, und wir müssen uns in den Kampf einbringen, denn der Kampf wird nicht vorbei sein, bis wir uns ihm anschließen. Dann wird der echte K.o.-Schlag kommen. Die Iraner und die Akteure des Widerstands können im Nahen Osten einen K.o.-Schlag landen. Aber alles, was sie gewinnen, wird erst dann wirklich sicher sein, wenn der K.o.-Schlag auch zu Hause kommt. Und ich sage immer, dass es genau das ist, was die herrschende Elite wirklich fürchtet: einen inneren Aufstand.

Volksverhetzung ist ok, wenn‘s deutsche Politiker machen

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 130 Volksverhetzung

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 

1.
gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder

2.
die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Die Welt als Comicbook

Die Welt ist zu einem Live-Comicstrip geworden und der demente, delirierende Narzisst vom emotionalen Zuschnitt eines Vierjährigen, der zur Zeit das Weiße Haus bewohnt, wähnt sich als zentraler Superheld dieser Geschichte.

In seinen medial ejakuliertrn Unsinns-Statements werden Fakten und tatsächliche Entwicklungen einer militärischen Auseinandersetzung unwesentlich. Für psychotische Störungen in dieser Art ist alles wahr, was sie imaginieren und herbeihalluzinieren.

Währenddessen schlägt der angeblich umfassend und komplett geschlagen und zerstörte Iran nicht nur mit seiner angeblich ebenso umfassend und komplett geschlagen und zerstörten Marine gegen die imperialistische Aggression zurück, sondern legt professionell zielgerichtet und strategisch die militärischen Installationen und das Kriegsgerät der Imperialisten lahm.

Simplicius the Thinker beschreibt die Wahnideen des US-Präsidenten und seiner Administration und kontrastiert sie mit den iranischen Gegenmaßnahmen:

https://open.substack.com/pub/simplicius76/p/frustrated-by-failure-an-unhinged

Die inhumane Monstrosität des zionistischen Regimes ist unermeßlich

Wo entsorgt Israel eigentlich die nuklearen Abfälle aus seiner Atomwaffen-Produktion?
Dreimal dürft ihr raten:

„Laut dem israelischen Fernsehsender Channel Two befinden sich zwei der vier wichtigsten Mülldeponien auf palästinensischem Gebiet, vor allem im Gazastreifen, beispielsweise im Gebiet östlich des Flüchtlingslagers Al-Bureij und in der Stadt Deir El-Balah. Ein Beispiel dafür ist ein Ort, an dem Israel den fruchtbaren Mutterboden abgetragen und nach Israel abtransportiert hat, um ihn durch 50.000 Tonnen Giftmüll zu ersetzen. Es wurden 30 Meter tiefe, unausgekleidete Gruben (mit einem Durchmesser von mehreren tausend Metern) ausgehoben, in die der Abfall einfach abgeladen wurde.

Darüber hinaus wird radioaktiver Abfall aus dem Ausland importiert, wie beispielsweise die Berichte über 2.500 Tonnen radioaktiven (das Vierfache der Sicherheitsgrenzwerte) giftigen Abfalls, der aus Italien geschickt und ebenfalls im Gazastreifen entsorgt wurde. Die Frage ist: Wissen die Käufer der Trump-Version von „Dubai im Mittelmeerraum“, dass sie auf einer Atommüllhalde leben werden, die zweifellos gestört wird, wenn die Fundamente für die glänzenden neuen Wolkenkratzer gegraben werden, die er und seine Immobilienmagnaten-Kollegen planen – zumal Umwelt- und Gesundheitsüberwachung in Gaza streng verboten ist?

Andere Deponien auf palästinensischem Gebiet befinden sich in den östlichen Hügeln des Westjordanlands. So wurden beispielsweise 80 Fässer mit israelischem Abfall in der Stadt Hebron entdeckt, weitere 120 wurden in der Ortschaft Al Ezareya, etwas außerhalb von Jerusalem, gefunden.

Die palästinensischen Gesundheitsbehörden im Westjordanland waren zunehmend alarmiert, nachdem ihre Messgeräte festgestellt hatten, dass massive Mengen an radioaktiven Stoffen, Pestiziden und anderen Giftstoffen in die Wasserversorgung gelangten. Die IDF reagierte darauf, indem sie die Sensoren zerstörte und ihre Büros stürmte, wo sie die Daten vernichtete und anschließend die gesamte Ausrüstung aus einem Fenster im 5. Stock warf. Außerdem sprengte sie die Umweltüberwachungslabore in Hebron und Ramallah in die Luft. Der Palästinensischen Autonomiebehörde wurde von diesem Zeitpunkt an jegliche Überwachung untersagt. Verständlicherweise unternimmt Israel große Anstrengungen, um sicherzustellen, dass sich die Deponien nicht in der Nähe von Grundwasserleitern befinden, die Israel selbst oder seine Siedlungen im Westjordanland versorgen.“

https://sonar21.com/armageddon-now-israels-nuclear…

Wenn die liberale Lebenslüge kollabiert und der Imperialismus sich als das Monster erweist, das er immer war und sein wird

Dr. Arthur Kachikian war heute bei Pascal Lottaz zu Gast. Kachikian ist in der armenischen Sowjetrepublik aufgewachsen und bezeichnet sich selber als Liberalen, als Anhänger des westlichen Liberalismus, der nun allerdings sehen muss, das all seine Ideale, alles woran er geglaubt hat, sich als Schwindel erweisen.

Das gesamte Gespräch ist äußerst hörenswert; ich habe hier mal die Passagen übersetzt, die sich mit der Ent-Täuschung der liberalen Lebenslüge befassen, dass die imperialistische Weltordnung irgendetwas anderes wäre als eine nützliche Maskerade der stinknormalen kapitalistischen Ausbeutungsverhältnisse:

„Es ist ziemlich gefährlich, dies als einen Religionskrieg darzustellen. Was ich sagen möchte, Pascal, ist, dass wir gerade Zeugen eines Erdbebens sind. Dies ist ein internationales Erdbeben von globalem Ausmaß. 

Dies ist das Ende des Völkerrechts, der internationalen Legitimität, der internationalen öffentlichen Meinung, der internationalen Organisationen, des UN-Systems und der Weltordnung nach 1945. Tatsächlich ist es das Ende jeglicher Weltordnung. Es ist das Ende der gesamten Idee des Gleichgewichts, der gemeinsamen europäischen Sicherheit, der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Es ist das Ende der gesamten Architektur der Rüstungskontrolle. (…) 

Wir haben jetzt so gut wie nur noch den umfassenden Teststoppvertrag, der mehr oder weniger eingehalten wird. (…) Das gesamte System der Rüstungskontrolle ist also zusammengebrochen. Die gesamte Philosophie, Frieden durch gegenseitiges Verständnis, Kompromisse und Gleichgewicht zu erhalten, ist über Bord geworfen worden. 

Wir haben das Ende des liberalen Traums erlebt. Das ist das Ende des Liberalismus. 

In den letzten 400 Jahren haben uns englische, französische, niederländische, amerikanische und andere Autoren erzählt, dass die ideale Form der menschlichen Gesellschaft die liberale Demokratie sei. Dass Demokratien friedlich miteinander leben. Dass sie sich nicht gegenseitig angreifen. Und dass dies die ideale Form sowohl für die Innen- als auch für die Außenpolitik sei. Angefangen bei Thomas Hobbes über John Locke, John Stuart Mill, Jean-Jacques Rousseau, Montesquieu, Adam Smith bis hin zu Voltaire. All diese Menschen sind nun irrelevant geworden. 

Wir sind 400 Jahre zurückgegangen. 400 Jahre liberalen Denkens. Eine führende Demokratie verhält sich seit 25 Jahren auf diese Weise. Die Leute werden mir sagen: Arthur, du übertreibst. Das ist nur eine Person. Es ist nicht nur eine Person. Fukuyama kann also zurück in die 90er Jahre gehen und sein Buch noch einmal schreiben. Das ist das Ende, aber nicht das Ende der Geschichte. 

Das ist das Ende der liberalen Demokratie. Das ist das Ende der westlichen liberalen Demokratie, denn alles, was wir über die westliche liberale Demokratie wussten, ist über Bord geworfen worden. Die Pressefreiheit ist am Ende. Die Kraft, die Macht der öffentlichen Meinung ist verschwunden. Liberale Werte – man spricht von liberalen Werten, tötet 165 Kinder und redet nicht einmal darüber – sind verschwunden. Wirtschaftliche Verflechtung, institutionelle Zwänge, all diese Elemente der liberalen Theorie sind einfach auseinandergefallen. Und wir wandeln nun auf einem Friedhof der Weltordnungen und Ideale.“

Die Philosophie der Barbarei

Simplicius the Thinker beschäftigt sich mit der Narrativkontrolke der imperialistischen Akteure und ihrer Medien, die in den imperialen Zentren und Think-Tanks angesichts des vor aller Welt enthüllten ökonomischen, militärischen und nicht zuletzt moralischem (im Sinne von „Soft Power“ und Selbstverständnis von zivilisatorischer Überlegenheit der westlichen Staaten) Bedeutungsverlustes des Kollektiven Westens als immer dringlichere Aufgabe begriffen wird.

Nicht ohne Grund werden gerade in Europa die Zügel der ideologischen Bevölkerungskontrolle immer schärfer angezogen, der Korridor zulässiger Meinungsäußerungen immer weiter eingeschränkt.

Man sollte Op-Eds wie den hier erwähnten Artikel des „Professor für Verfassungsrecht“ in der WaPo nicht mit einer beliebigen Meinungsäußerung verwechseln. Solche Texte sind neu eingeschlagene apodiktische Eckpfeiler, die dem ungezügelten imperialistischen Treiben der US-Oligarchie die nötige ideologische Rationalisierung verleihen sollen.

Gedanken und Äußerungen gleichen Inhalts hört man bereits vom US-Kriegsminister, für den Kriegs- und Völkerrecht lediglich wokes Weicheiertum sind, mit dem einer echten Armee das effektive Zuschlagen erschwert wird. Bald schon werden solche professoralen Schönfärbereien der imperialistischen Barbarei Eingang finden in die Strategie-Papiere und Regierungserklärungen der US-Administration und ihrer Vasallen.

Mit dem Verlust von Macht und Deutungshoheit erfindet der Westen alte Normen neu

Ein „Professor für Verfassungsrecht“ der Hofstra University hat für die Washington Post einen Kommentar mit dem Titel „Im Fall des Iran hat das Völkerrecht seine Glaubwürdigkeit verloren: Völkerrechtler verteidigen einen Rahmen, der die tatsächlichen moralischen Unterschiede im Krieg nicht erfassen kann“ verfasst.

Der Artikel versucht, ein neues Konzept moralischer Äquivalenz für die Zeit nach dem „Krieg gegen den Terror“ zu beschreiben, in dem das Völkerrecht als unflexibel, starr und veraltet abgetan wird. An seine Stelle, so argumentiert der „Experte“, solle ein System treten, das nuancierte Interpretationen abstrakterer Konzepte wie „Selbstverteidigung“ zulässt. Er argumentiert in absurder Weise, dass die einseitigen Aggressionsakte der USA in den letzten Jahrzehnten unter dem neuen Rahmen kein „Völkerrecht“ verletzen würden, da sie aus einer Vielzahl von haarspalterischen Gründen gerechtfertigt seien. Russlands „Aggression“ gegen die Ukraine fällt natürlich unter den bisher geltenden Rahmen als illegaler und krimineller Akt im Sinne des Völkerrechts.

Der Artikel ist in erster Linie eine Rechtfertigung für Trumps kriminelle Angriffe gegen den Iran. Der Autor argumentiert, dass viele „Gegenargumente“ dafür vorgebracht werden können, warum die USA bei diesen Angriffen im Recht sind, obwohl das „Völkerrecht“ – genauer gesagt Artikel 51 der UN-Charta – besagt, dass nur Angriffe zur Selbstverteidigung als legitim gelten. Die „Milizen“ des Iran hätten US-Streitkräfte angegriffen, so die Schlussfolgerung des Autors, was als Selbstverteidigung der USA ausgelegt werden sollte.

„Das Völkerrecht, das den Einsatz von Gewalt regelt, ist zu einer formalen Zweiteilung erstarrt. Ein Angriff ist entweder rechtmäßig oder unrechtmäßig.“

Im Allgemeinen sind Gesetzestexte aus gutem Grund klar formuliert: gerade damit doppelzüngige Personen wie der vorliegende Autor nicht die Macht haben, das Recht mit ihren „kreativen“ Neuinterpretationen zu korrumpieren.

Doch er fährt fort:

„In der Doktrin gibt es wenig Spielraum, um zwischen grundlegend unterschiedlichen Formen der Gewaltanwendung zu unterscheiden. Bei strenger Auslegung sind sowohl Russlands groß angelegte Invasion der Ukraine als auch ein begrenzter US-Angriff, der darauf abzielt, Syrien vom Einsatz chemischer Waffen abzuhalten, illegal. Die Intervention der NATO im Kosovo – die zur Beendigung ethnischer Säuberungen unternommen wurde – wird ebenfalls als Verstoß gegen die Charta verurteilt. Gleichzeitig hat die Charta auffallend wenig zu katastrophalen Bürgerkriegen im Sudan oder in Myanmar zu sagen. Und ihre Anwendung auf eine potenzielle chinesische Invasion Taiwans würde sich auf technische Fragen der Anerkennung und Staatlichkeit stützen, die Chinas Aggression sogar begünstigen könnten.“

Beachten Sie seine bequem willkürlichen Umdeutungen von Ereignissen: Die barbarischen Angriffe der NATO auf die serbische Zivilbevölkerung werden als „Intervention“ bezeichnet; Chinas hypothetische Rückeroberung Taiwans ist eine „Invasion“. Russlands Vorgehen in der Ukraine wird mit dem aus dem Leitfaden der Regime-Medien stammenden stenografischen Zusatz „vollumfängliche“ Invasion versehen, während das Vorgehen der USA in Syrien als „begrenzt“ bezeichnet wird. Durch diese bequeme Rosinenpickerei werden die „begrenzten“ Operationen im Irak, in Afghanistan oder in Libyen aus irgendeinem Grund ausgeklammert.

(…)

Sein Artikel schließt mit der Klage, dass die illegalen und unprovozierten Angriffe der USA und Israels gegen den Iran „auf der falschen Seite“ des Auslegungsspektrums des Völkerrechts liegen. Er plädiert dafür, das System so umzugestalten, dass es einfacher wird, Auslegungen willkürlich zu beugen und seit langem etablierte Normen neu zu definieren, damit die Verbrechen der USA und Israels weiterhin abgenickt werden können, während die rechtmäßigen Handlungen ihrer Feinde pauschal als „illegal“ verurteilt werden:

„Der US-israelische Angriff auf den Iran fällt wohl auf die falsche Seite der traditionellen Auslegung der Charta. Doch wenn diese Schlussfolgerung dazu führt, dass das Recht nicht mehr in der Lage ist, sinnvoll zwischen den Konflikten in der Ukraine und im Iran zu unterscheiden, reicht das Problem tiefer als jede einzelne Episode.

Die Autorität des Völkerrechts hängt letztlich von seiner Fähigkeit ab, rechtliche Urteile mit weit verbreiteten moralischen Intuitionen über Krieg und Frieden in Einklang zu bringen. Wenn es dazu nicht in der Lage ist – wenn es darauf besteht, grundlegend unterschiedliche Konflikte als doktrinär austauschbar zu behandeln –, wird es mächtige Staaten nicht sinnvoll einschränken. Es wird auch nicht die moralische Klarheit besitzen, die erforderlich ist, um echte Aggression zu verurteilen, wenn sie auftritt.“

Diese Denkweise ist zum Symbol für den jüngsten Trend im Westen geworden, die „Rechtsstaatlichkeit“ zunehmend zu verfälschen oder zentrale zivilgesellschaftliche Normen neu zu interpretieren, um imperialen Interessen zu dienen.

https://open.substack.com/pub/simplicius76/p/as-grasp-on-power-and-narrative-slips

Ansprache des Bundespinocchios

Deutsche! Seid beruhigt und froh!
Es führt euch an: Pinocchio!
Und wenn er zu euch spricht,
dann gerne im Gedicht:

„Ich zieh die Uniform mir an!
Dann bin ich endlich mal ein Mann! 
Kein schmalschultriger Witz,
kein Blackrock-Zahlenfritz!

Ich mach auf Krieg und Militär –
Das freut die Kapitale sehr,
die daran gut verdienen.
Da strahlen ihre Mienen!

So steh ich da und rede Blech:
Dass Deutschland stark, der Russe frech
und wir ihn bald besiegen.
Nicht wie in and’ren Kriegen
wo uns das Russenpack
besiegte – darum meine Jack‘!
Sie soll euch klar und deutlich zeigen
dass wir DIESMAL nicht vergeigen!“

Deutsche! Weggetreten! So!
Es sprach zu euch Pinocchio!