Unterm Kessel brennt das Feuer

Hurra Hurra Hurra!
Der Weltkrieg, der ist da! 

Der Ami nutzt den Ukrainer,
er haut den Russen und meint China.
Dann greift er sich Venezuela,
klaut erst den Chef und dann das Öl da.

Seit kurzem geht’s noch viel perverser:
Jetzt bombt der Ami auch den Perser, 
denn der hat reichlich Erdöl da –
DAS weiß man in den USA,
auch wenn man sonst, nach Ami-Art,
vom Perser wenig Ahnung hat.

Wie üblich mit am Metzeln ist
ganz vorn dabei: der Zionist,
der Spezialist für Völkermord.
Drum schickt der Ami ihn nicht fort.

Geht’s darum, Kinder zu verbrennen,
sind diese beiden nicht zu trennen:
In Minab, einem kleinen Städtchen,
verbrennen hundertachtzig Mädchen.
Die „Tomahawk“ gleich zweimal fliegt
damit sie auch die Eltern kriegt.

Man weiß: die diese Bomben schicken,
sind die, die gerne Kinder f*****.
Man nennt sie daher in der Tat
auch gern „Das Epstein-Syndikat“.

Wir sehen im Rhythmus mit dem Ganzen
den Teufel in der Hölle tanzen,
begeistert über diese Zeiten,
die Don und Bibi ihm bereiten.
Die beiden sind ihm lieb und teuer.
Unterm Kessel brennt das Feuer.

Hurra hurra hurra!
Der Weltkrieg, er ist da!

Kiffer‘s Kunstkritik

Die Bässe hämmern wummerig
Im Hirn wird mir ganz schwummerig.

Ich weiß nicht recht was hier zu sehen –
ob Muster durch die Augen wehen?
Belohnt mich gar die Droge schon
mit einer Halluzination?

Mir wird es fast ein bißchen bange
und, high wie eine Fahnenstange,
begeb‘ ich mich aufs Bettgestell:
Dies Bild, es leuchtet gar zu grell!

Jetzt beginnen seine Schlieren
auch noch hypnotisch zu pulsieren
und wabern hier und da und dort –
nicht nur im Bild, auch weiter fort,
in der Luft, im Bett, im Zimmer
Jeden Augenblick wird‘s schlimmer!

Dieses Bild, wird mir jetzt klar,
bewirkt akute Schmelzgefahr
in den frontalen Hirnbereichen
sie fangen schon an aufzuweichen.

Oder sehe ich Gespenster?
schnell schließe ich die Seelenfenster,
und schwenk‘ mental die weiße Fahne:
Dieser Stoff war erste Sahne!

Lass uns auf die Reise gehen, andres Land zu suchen

Ferien auf Kreuzfahrtschiffen 
erträgt man nur mit Dauerkiffen

Das Mittelmeer, so hör ich klagen,
lässt sich nur noch mit Hasch ertragen

Auch raucht man beim alpinen Wandern
einen Grass-Joint nach dem andern

Der Badeurlaub an der See
erfordert Speed und LSD

Du musst nach Köln oder Berlin?
Dann hilft dir höchstens Mescalin

Bretagne oder Normandie:
Nicht ohne reichlich Ecstasy!

Der Nordmann bleibt in seiner Kate,
denn er bevorzugt Opiate.

Deutsche Kontinuität

Der Demokrat und der Faschist:
Beide schwall‘n denselben Mist.
Zwei deutsche Führer, die geeint
nach Osten zeigen, auf den Feind.

Sie haben Russenblut geleckt
und tiefste Barbarei entdeckt.
Natürlich nicht bei ihresgleichen,
Nein, DER RUSS‘ geht über Leichen!

Die Russen woll‘n vom Krieg nicht lassen –
so sind sie halt, die Steppenrassen,
in ihrer tiefen Barbarei –
doch wir sind liberal und frei.

Die Barbarei muss man bezwingen
und Russland uns‘re Ordnung bringen!
Der Heinrich wies einst forsch den Weg,
den Friedrich heut zuende geht.

Der Demokrat und der Faschist:
Beide schwall‘n denselben Mist.

MSC: Fotzenfritz hält Reden

In München bei der MSC
trifft sich die Epstein-Bourgeoisie.
Als erstes spricht der Fotzenfritz
zum Publikum das vor ihm sitzt:

Der Russe muss, so sagt der Mann,
bis zur Erschöpfung Kontra kriegen,
so lange bis er nicht mehr kann,
erst dann, so Fotzenfritz, gibt‘s Frieden.

Man wäre schon ein gutes Stück
auf diesem Wege vorgerückt,
doch bräuchte es noch etwas Zeit,
bis Putin und sein Russenheer
mit seufzendem „Ich kann nicht mehr!“
zur Kapitulation bereit.

Solch feuchte Nazifantasien
sieht man durch Fritzens Rübe ziehen.
Er macht auch gar kein Hehl daraus:
Der Russ‘ ist ihm ein rechter Graus – 

Das liegt in Friedrichs family:
Schon Opa J.P. Sauvigny
war damals mit den Wehrmachtshorden
vorn mit dabei beim Russenmorden.

Sein Enkel Fritz möcht‘ heut vollenden 
was mit des Opas Heldentaten
letztlich doch nicht hingeraten.
Fritz will jetzt die Geschichte wenden

Und Russland so lang drangsalieren,
bis es erschöpft an Geist und Herz,
bis Putin sagt: „Mist, wir verlieren!
Wir unterschätzten diesen Merz!

Lasst uns die SMO vergessen, 
wir können uns mit ihm nicht messen,
und mit Europas stärkstem Heer,
der unschlagbaren Bundeswehr!“

So träumt und redet Fotzenfritze.
Wer von euch denkt, ich mache Witze,
hör‘ selbst, wozu der Blackrocknarr
sich wieder nicht zu schade war:

Es wurde überall gesendet,
und kräftig wurd‘ Applaus gespendet 
von der Elite, die dort saß
und diesmal keine Babys aß –

Dafür war heute keine Zeit,
es ging ja um die Sicherheit –
um die der Epstein-Bourgeoisie,
die ihr gefährdet scheint wie nie:

Schuld ist der Kremlfürst gewesen,
der – unterstützt von dem Chinesen –
die schöne Ordnung uns‘rer Welt
ganz grundsätzlich in Frage stellt,
indem er frech uns‘re Geschäfte 
blockiert durch Militärstreitkräfte.

Doch in dem Sumpf der Ukraine
kommt er auf die Verliererschiene,
wenn wir nur immer weiter Waffen
und üppig Geld nach Kiew schaffen!

So faselt das Blackrock-Genie,
Hofnarr der Epstein-Bourgeoisie,
realitätsfremd, abgehoben,
kriegsbefördernd und verlogen,
vor einem Pulk von seinesgleichen.
An der Ostfront rotten Leichen.
„Mehr davon!“ sagt Kanzlermann,
„Bis der Russe nicht mehr kann!“

Ballade von der russischen Bedrohung (Shanty, auf dem Schifferklavier zu spielen)

Es warnt der Vizeadmiral:
Liebe Deutsche, hört einmal!

Der Russ’ bedroht uns überall:
Zu Land, zur See, im Weltenall!
Er will an unsere Bodenschätze!
Deshalb betreibt er Hass und Hetze!

In Ost- und Nord- und Südsee droht
der Russ‘, im Kern noch immer rot.
Sein böses Ziel, das kennt man schon:
Er will seine Sowjetunion
neu wiederauferstehen lassen
und auch nach Resteuropa fassen
mit seine fiesen Russenkrallen –
das lassen wir uns nicht gefallen!

Es warnt drum der Marine-Späher:
Der Russe kommt uns immer näher!
Bedrohlich tief zieh’n seine Flieger!
Wir brauchen mehr Marine-Krieger!

Schon sieht er durch sein oculus
bedrohlich nah den bösen Russ‘:
Da hinten in Sankt Petersburg
verbirgt er sich, der fiese Lurch!
Damit – was zu beweisen war –
ist die Bedrohungslage klar!

Er droht uns, um uns zu besiegen!
Wir müssen ihn deshalb bekriegen
zur See, zu Land und in der Luft,
den Russen, diesen Oberschuft!

Die Zäpfchen im Arsch der Bourgeoisie

Als Zäpfchen im Arsch der Bourgeoisie
lebt sich‘s für „Linke“ gut wie nie.
Ein Parlamentarier-Grundgehalt:
schon sind sie für Rüstung und Krieg und Gewalt.

Mit der herrschenden Klasse ein Kopf und ein Arsch
setzt sich „Die Linke“ gen Osten in Marsch
und singt im Chor mit der Bourgeoisie:
„Ach, ist nicht das Leben so schön wie nie?

Macht sich nicht so ein Fraktionsgehalt
gleich doppelt und dreifach und vierfach bezahlt?
Vieltausende Euro! Die spätere Rente!
Da sind wir dabei, bei der Zeitenwende!“

Der Klassenfeind weiß, was er an ihm hat,
an seinem sozialen Feigenblatt,
das Aufrüstung und Verarmung und Krieg
als Mittel der eigenen Mitsprache sieht:

Sozialdemokratische Perfidie
als Zäpfchen im Arsch der Bourgeoisie.