AfD – rechtsbürgerliche Systempartei und Pseudo-Opposition

AfD als Einpeitscher und Agitator für den militaristisch-reaktionären Staatsumbau und die anti-russische Aufrüstung des deutschen Imperialismus.

Gut, dass die rechtsbürgerlichen Systemlinge dieser Pseudo-Opposition schneller als gedacht die Maske fallen lassen.

https://freedert.online/europa/269893-fuehrungsnation-in-europa-afd-verteidigungspolitiker-lucassen-verschaerft-ton-gegen-russland

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Die völkische Variante der Zäpfchen im Rektum des Kapitals: Die AfD als Hofnärrin des Imperiums

Gut dass diese neoliberalen Weicheier ihre volksfreundliche Maske fallen lassen und sich als die hundsgemeinen Systemlinge outen, die sie sind. Da winkt wohl schon das warme Regierungssesselchen, wenn führende Vertreter dieser Partei sich bemüht sehen, ihre Tauglichkeit zum Verwalten des Kapitalstandortes den maßgeblichen Eliten aus Industrie- und Finanzkapital auf diese Weise mitzuteilen.

Wer denkt, dass ausgerechnet die völkische Variante der Zäpfchen im Rektum des Kapitals ihm irgendwie sein Leben verbessern würde, kann auch gleich freiwillig ein Viertel seines Nettolohnes für Krieg und Aufrüstung, für arbeiterfeindliche Gesetzgebung und imperialistische Muskelspiele spenden.

Darauf läuft‘s nämlich sowohl bei den „Altparteien“ wie bei der Altpartei mit dem neuen Namen „AfD“ (bekanntlich eine Ausgründung enttäuschter CDU- und FDP-Mitglieder vom „wirtschaftsliberalen“ rechten Rand dieser Parteien) hinaus.

Insofern: Danke, Frohnmaier, für die sachdienliche Aufklärung.

Neujahrsansprache des Bundeskanzlers

Die „Rheinische Post“ meldet pflichtschuldig die Erbauungspredigt des Blackrockkanzlers, der seinem Volk schon wieder harteZeiten und ganz viel „Zusammenhalt“ verspricht. Ich fühle mich bemüßigt, das Kanzlersprech in Normaldeutsch zu übersetzen:

Hallo Volk, du musst ab sofort noch mehr als ohnehin schon für uns bluten, stell dich schon mal drauf ein. Demnächst dann auch nicht mehr nur im übertragenen Sinne, durch Verarmung, Rückbau öffentlicher Daseinsvorsorge und immer schärferer Ausbeutung am Arbeitsplatz.

Nee, Volk, das ist erst das Vorspiel. Wir haben vor, dich in einen Krieg gegen Russland zu schicken, also einen echten. Darum führen wir die Wehrpflicht wieder ein – wir wissen ja, dass du im Leben (haha) nicht daran denkst, freiwillig für uns zu kämpfen und zu sterben. Deshalb muss ein bißchen Zwang schon sein; im Zusammenspiel mit der Gruselgeschichte vom aggressiven, expansionswütigen Russen (die du uns zum Glück ja abkaufst – darüber lachen wir uns immer noch schlapp) wird das schon klappen.

Aber du hast uns ja auch schon die Fantasy-Erzählung von der – hehehe, ich kann‘s echt nicht glauben, aber so blöd bist du wirklich! – „demokratischen Ukraine“ abgenommen und nicht gemuckt, als wir mit Milliarden und Abermilliarden die dortigen Oligarchen und ihre Nazi-Armeen aufgerüstet haben. Ja, ok, ist nicht so schön, dass die Jungs das so offen raushängen lassen mit ihren SS-Tattoos, ihren Fackelmärschen und ihrem manchmal etwas groben Massakrieren – aber, hey, es sind ja schließlich RUSSEN, die sie massakrieren, und das macht sie doch irgendwie zu UNSEREN, also zu GUTEN Nazis, versteht du? Hätte jedenfalls mein Opa auch so gesehen.

Tja, Volk, das wollte ich mal gesagt haben zum Jahresausklang. Du kriegst es ja sowieso schon mit, dass insgesamt Schluss mit lustig ist in Deutschland, und bevor du wieder maulst und am Ende die Falschen wählst, nämlich die Nazis von der AfD, wollte ich mal Klartext mit dir sprechen.

Schon damit du da nichts durcheinander bringst: Nazis HIER sind nämlich bäh, das musst du dir merken. WER Nazi ist, erklären wir dir von Fall zu Fall. Nazis in der Ukraine dagegen sind gar keine, das musst du kapieren, und wenn sind‘s gute Nazis, also Demokraten.

So, ich muss jetzt in meinem Flieger und noch ein bißchen mit den Kumpels von Blackrock und Rheinmetall feiern, Sylvester ist ein guter Anlaß, obwohl wir im Grunde am Dauerfeiern sind, haha. So fett verdient haben wir lange nicht, und es wird immer nur noch besser – also, für UNS, deine Herren, klar. DU, liebes Volk, musst dich dafür halt ordentlich am Riemen reißen, den Gürtel enger schnallen und all die Härten ertragen, die wir dir einrichten.

Glaub mir, Volk, das kriegst du hin! Du erhältst dafür eine Gratis-Dauerhass-Sendung und ein Feindbild vom Feinsten, alles umsonst! Sowas gab’s in Deutschland seit fast hundert Jahren nicht mehr, da kannst du STOLZ drauf sein! Das ist überhaupt das Wichtigste: dass du STOLZ bist, dieser großartigen Nation anzugehören, die unsere Werte endlich wieder gegen die Bedrohung aus dem Osten verteidigt!

Unsere Werte sind in meinem Fall in festverzinslichen Aktienpaketen und Immobilien angelegt (haha, kleiner Scherz) aber Ernst beiseite: du weißt, wir wissen, du weißt dass wir wissen, dass das ganze Werte-Gerede sowieso nur der Lippenstift ist, den wir dem Schwein der Profitabilität verpassen. Reden wir also nicht um den heißen Brei herum: ihr werdet demnächst sterben in dem Krieg den wir euch befehlen, und wir werden dabei reicher und mächtiger. So war‘s schon immer, so soll‘s auch bleiben!

In diesem Sinne ein frohes und ertragreiches neues Jahr!“

Noch einmal, Deutschland?

“Play it again, Sam!“ sagte Humphrey Bogart als Clubbesitzer Rick zu seinem Barpianisten. Was dieser auch tat. Was die europäischen und vor allem die deutschen Kriegsprediger in immer schrilleren Tönen in Richtung Russland rufen, läuft auf eine ähnliche Aufforderung hinaus.

Auch wenn Russland nicht nur auf der Klaviatur, sondern mit dem gesamten Orchester, das in Reaktion auf solche unverhohlenen Aufrufe zum Einsatz kommen könnte, ein virtuoser Meister ist, möchte es dieses „Spiel“ vermeiden. Sollten die Kriegseiferer es dazu zwingen, wird die Melodie wie beim vorigen Mal eine sein, die speziell deutschen Ohren nicht behagen wird.

Verständige Menschen fragen sich deshalb länger schon, ob Deutschland es wirklich darauf anlegt, mal wieder aufgespielt bzw. den Marsch geblasen zu kriegen. Die EU- und die BRD-Eliten und ihre politischen Sachwalter gehören allerdings nicht zu der verständigen Sorte Menschen.

Somit bleibt die Frage „Noch einmal, Deutschland?“ einstweilen unbeantwortet.

Politische Charaktermasken und Medien

Beide nehmen jeweils sich selbst und die andere Branche sehr ernst. Die Medien natürlich, weil es heute zum medialen Überlebensmodus gehört, so zu tun, als wären die politischen Charaktermasken, denen sie eigentlich auf die Finger schauen sollten, ihre Dienstherren, deren Entschlüsse sie grundsätzlich so zu kolportieren haben, dass diese nicht infrage gestellt werden. Allenfalls ist eine gewisse geschmäcklerische Kommentierung erlaubt, die aber niemals die Grundsätze des fundamentalen Einverständnisses von Herrschaft und Hofberichterstattern infrage stellen würde.

Die Komplizenschaft der journalistischen Hofberichterstatter ist jedenfalls wirklich fast ebenso gruselig wie die Tatsache, dass der peinliche politische Gartenzwerg Merz und sein pathologischer Russenhaß in Deutschland hingenommen wird als hätte ein böser Gott uns dazu verurteilt, erneut unter einem fanatischen Führer in den Krieg gegen Russland zu ziehen.

Man kann sich‘s nicht erklären; selbst die naheliegende (und sicherlich korrekte) Analyse der Kräfteverhältnisse und Ambitionen des deutschen Imperialismus in der Staatenkonkurrenz als eines (mal wieder) um einen „Platz an der Sonne“ erfolgreicher kapitalistischen Geschäftemacherei bemühten Rudelführer eines europäischen Staatenbundes bringt einen nicht unbedingt weiter.

Es scheint zusätzlich noch eine Komponente ideologischen Wahns und unerbittlicher „Nach mir die Sintflut“-Psychose vorzuliegen, gerade auch bei Charaktermasken wie Merz und ähnlich strukturierten Wichtigtuern, deren Selbstdarstellung wohl die Kompensation für die intellektuelle Dürftigkeit sein soll, die der Mann vermutlich selber verspürt.

Auf deutsch: je impotenter, schmalbrüstiger und generell mental zu kurz gekommen der politische Protagonist, umso wuchtiger das Säbelrasseln und das verbale Lautsprechertum kriegsbereiter Entschlossenheit und Vernichtungswut gegen „den Feind“.

„Der Johnny kommt!! Ach nee, der Russe!!“

Achja, unsere Politiker…

Johnny Nasepuhl ist einer der unterhaltsamsten von ihnen. Ein Comedian, der uns das schmerzlich vermißte 360-Grad-Lenchen und ihre legendären Beiträge zur deutschen Humorkultur dann doch allmählich vergessen lässt.

Johnny hat, im Gegensatz zu seiner Vorgängerin, das betreten-gravitätische Gesichtsfaltenvertiefen bei seinen Stand-up Auftritten einfach noch besser drauf, und sein sorgenvoll-bedenkenträgerischer Dackelblick, während er sinnfreie Fantasiesätze aufsagt, ist unbezahlbar.

Von daher gilt Johnny‘s „Der Russe kommt“-Nummer von 2025 bereits jetzt als neuer Klassiker politischen Kabaretts, die unter Experten und Fans zurecht Kultstatus genießt.

Man muss ihm einfach wünschen, dass sein Einsatz an der Humorfront demnächst mit einem einträglichen Posten bei Rheinmetall, Airbus Defence & Space oder KNDS belohnt wird.

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Das europäische „Ja, aber“ ist das „NEIN“ von zahnlosen Memmen, die ihre Kriegsniederlage nicht zugeben wollen

Der „28-Punkte-Plan“ der US-Administration zur Beilegung der Ukraine-Krise, der in den Medien zirkuliert, ist eine UKRAINISCHE Veröffentlichung (durch den „Rada“-Abgeordneten Oleksiy Goncharenko, Mitglied der Partei des Ex-Präsidenten Poroshenko) und angeblich von der ukrainischen Seite „modifiziert“.  

Die Festlegung einer zukünftigen ukrainischen Armee auf eine Stärke von 600.000 Mann und der Ersatz der Klausel, die eine penible Überprüfung der Zahlungen und Waffenlieferungen an die Ukraine vorsieht durch eine „Amnestie für alle“-Klausel (laut „Washington Post“ auf Drängen der Ukrainer) spricht eine deutliche Sprache.

Trotz dieser durchsichtigen Schadensbegrenzungsmaßnahmen durch die Verlierer des Krieges befinden sich die Co-Verlierer, die europäischen Kriegshetzerstaaten und ihre Machthaber, im Zustand kollektiver Schnappatmung und wilder Friedenspanik.

In Südafrika, beim G20-Gipfel, separierten sich die EU-Bellizisten eine Zeitlang vom Rest der Teilnehmer um eine Antwort auf diese aus ihrer Sicht unglaubliche und katastrophale Bedrohung ihrer Kriegspläne zu geben. Diese Antwort konnte natürlich nur in einer Weise ausfallen, nämlich als beleidigte Zurückweisung des Planes. Für die Europäer gilt ausschließlich die Kapitulation Russlands als Lösung des Ukraineproblems:

  • die „Begrenzung“ der ukrainischen Armee auf 600.000 Soldaten würde gewährleisten, dass die Nachkriegsukraine die größte Armee Europas (außer Russland) behält,
  • NATO-Mitgliedschaft der Ukrain soll weiterhin möglich sein
  • ein Einfrieren des Konflikts entlang der derzeitigen Frontlinie

und ein paar weitere delirierend Fantasien der Europäer und der Ukrainer, die Russland niemals akzeptieren wird.

Die Europäer tuen also immer noch so, als wären sie bzw. ihre ukrainischen Schützlinge die Gewinner des Krieges und als hätten sie deswegen ein Mitspracherecht bei der Nachkriegs-Abwicklung.

Das „Ja, aber“ von Merz & Co ist das „Auf keinen Fall“, das man auch im Privatleben gelegentlich hört, wenn ein Gegenüber so tut, als wäre es diskussionsbereit und würde die Gegenposition berücksichtigen. In Wahrheit hat der Gesprächspartner nicht vor, auch nur um ein Jota auf die Wünsche oder Forderungen der Gegenseite einzugehen und beabsichtigt, ausschließlich die eigenen Absichten (in diesem Fall also reines Wunschdenken) durchzusetzen.

Das kann man machen, aber eben nur, wenn man die Möglichkeiten dazu hat, im geopolitischen Macht- und Erpressungsgeschäft also die ökonomischen oder militärischen Mittel, die einem die Durchsetzung seiner Ziele ermöglichen. Dass weder die Europäer noch sogar die Amerikaner (außer um den Preis eines Nuklearkrieges gegen Russland) diese Möglichkeiten haben, macht die „Ja, aber“-Farce der europäischen Politzwerge so lächerlich und armselig.

Auf einem ganz anderen Blatt steht die Fähigkeit und der Willen der Trump-Administration, diesen Plan in Absprache mit Russland so anzupassen, dass er für Russland akzeptabel ist. Das nämlich ist das Realisierungskriterium für den „28-Punkte-Plan“.

Russland hält alle Karten, Russland gewinnt den Krieg. Der russische Präsident hat in seiner Ansprache vor dem Nationalen Sicherheitsrat Russlands deutlich gemacht, dass man seitens der Russen gesprächsbereit ist, weil Russlands Freunde und Alliierte dies bevorzugen. Russlands Präferenz ist jedoch der vollständige militärische Sieg und die bedingungslose Kapitulation des kriminellen Regimes in Kiew. 

Insofern ist der europäische Einspruch gegen den „28-Punkte-Plan“ letztlich ein Manöver, das – wenn es zur von den Europäern gewünschten Fortsetzung des Krieges kommt – den russischen Interessen entgegenkommt:

  • Regime Change in Kiew
  • vollständige Demilitarisierung und Entnazifizierung des Bandera-Staates
  • Option für die jetzt noch ukrainischen Gebiete mit mehrheitlich oder signifikant hoher russischer Bevölkerung, sich für die Vereinigung mit der Russischen Föderation zu entscheiden.