“Sozialismus“ ist alles was Untertanen erschreckt

„Plebejer“schreibt auf X.

Kapitalismusfans: Deutschland ist sozialistisch!!!

  • Deutschland: 90% der 100 größten Konzerne in Privathand. 2/3 Grund&Boden Privateigentum.

Kapitalismusfans: China ist kapitalistisch!!!

  • China: 90% der größten 100 Konzerne in öffentl. Hand. Kein Privateigentum an Grund&Boden.

Es gibt eine Schicht bildungsferner Unzufriedener, deren umfassende Indoktrination stärker ist als die überall sichtbaren Zeichen der kapitalistischen Gesamtverarsche, die selbst sie nicht umhin können zu übersehen.

Aufgrund der lebenslangen bürgerlichen Propaganda ist ihnen der Antikommunismus nicht nur zweite Natur geworden, sondern nie hinterfragte Selbstverständlichkeit ihrer Weltwahrnehmung.

Deshalb gerät ihnen in der verzerrten Karikatur ihrer Realitätssicht alles – buchstäblich ALLES – was ihnen Unbehagen auslöst, was sie als schädlich für das eigene Fortkommen oder als „Ungerechtigkeit“ identifizieren, zum Ausdruck eines vagen, aber zutiefst abzulehnenden Gesamtbösen, einer sinistren Verschwörung „linker“ Kräfte, die ihnen ihre „Freiheit“ wegnehmen wollen.

Alles, was sie stört, ist „Sozialismus“, weil sie weder den Kapitalismus begreifen können und wollen, noch erst recht nicht den Sozialismus. Die bürgerliche Propaganda, wonach Sozialismus umstandslos mit „Diktatur“ und „Bevormundung“ zu übersetzen ist, leuchtet ihnen sowas von ein, dass sie nicht mal merken, wie ihr schöner Kapitalismus genau diese Diktatur einführt und sie – von der Lohnarbeit über Pandemien bis hin zur kollektiven Geiselnahme der Bevölkerung für den anstehenden Krieg gegen Russland – bevormundet dass es kracht.

Nein, für diese Art Untertanen ist „Sozialismus“ das Böse schlechthin. Sie sind ein einziger Beleg für die durchschlagende Wirlkung der bürgerlichen Ideologie, die den Leuten erfolgreich einredet, ausgerechnet in einem System, das sie zu abhängigen Variablen der Gewinnberechnungen der kapitalistischen Eigentümer der Produktionsmittel reduziert, hätten sie mehr zu melden als wenn sie selber die Herren der Produktion wären.

Das ist dumm. Und schädlich für Leute, die von Lohnarbeit leben müssen. Aber auch irgendwie lustig, wenn solche Premiumdenker noch dem neoliberalsten Privatisierer und Leute-Verarmer ihr „Sozialismus!“ entgegenblöken. Für die herrschende Klasse natürlich ein nie endendes Fest – so haben sie die Untertanen, die sie wollen, die nie im Leben ihr Schicksal in die eignen Hände nehmen würden um mittels einer bedarfsorientierten geplanten Ökonomie ein anständiges Leben für alle – also Sozialismus – einzurichten.

Kriegshetzer Röttgen erhält eine (unerbetene) Antwort von mir

‪Norbert hat jetzt also schon das „Imperialismus“-Wort gelernt. ‬
‪Es ist schön, wenn er Anleihen bei marxistischer Terminologie und Imperialismustheorie macht – aber dann muss er sie auch verstehen.‬

‪Den Begriff als derogatives Schlagwort zu verwenden, um den Staat zu diskreditieren, der der eigenen, also NATO-imperialistischen Expansion zumindest in der Ukraine einen gewaltigen Riegel vorgeschoben hat – das weist den Verwender dieses Begriffes (in diesem Fall Norbert „Ich fresse alle Russen“ Röttgen) als unredlichen Propagandisten von NATO-Erweiterung, Russophobie, Förderung des ukrainischen Neonazismus und als aggressiven Konfrontationspolitiker aus.‬

‪Die Lügen von einer „europäischen Freiheit“, die EU-weit und speziell in Deutschland mit verschärften Zensurgesetzen und frühmorgendlichen Polizeiüberfällen auf kritische Bürger außer Kraft gesetzt wird, nimmt ihm ohnehin keiner mehr ab.‬

‪Die Bürger durchschauen die berechnende Kriegstreiberei. ‬

‪Sie durchschauen die Umverteilung von unten nach oben im Zuge der für die Kriegstüchtigkeit angeordneten Aufrüstung und Kriegsvorbereitung. ‬

‪Sie durchschauen die hysterische Russophobie der politischen Eliten. ‬

‪Sie wünschen sich Frieden und Freundschaft mit Russland, sie wünschen sich wirtschaftliche Zusammenarbeit und den Bezug günstiger russischer Energieträger. ‬

‪Sie wünschen sich vor allem ein Ende der unsäglichen Hassreden und der Kriegshetze, die Norbert Röttgen, seine Partei und das ganze politische Establishment des deutschen Imperialismus gegen unsere russischen Nachbarn herausblökt – Tag für Tag, in sämtlichen Medien und in immer wütender Raserei.‬

‪Bellizisten und Kriegshetzer wie Röttgen werden sich eines Tages hoffentlich vor einem Gericht, mindestens aber vor der Geschichte, verantworten müssen für ihre monströsen Pläne zu einem erneuten Waffengang in Europa.‬

Endsiegpoesie

Der Kanzler spricht zu seinen Deutschen:
„Der Russe kommt! Er will uns peitschen
mit seinen Hyperschallgeschossen
mit denen Putler und Genossen

– so wie‘s des Russen Art nun mal –
uns so bedroht wie dazumal,
als der brutale Bolschwik
uns zwang zu Gegenwehr und Krieg!

Diesmal, ich schwör‘s beim Schwarzen Stein,
fängt sich der Russe eine ein!
Seid kriegstüchtig, wie‘s euch befohlen!
Es gilt, den Endsieg nachzuholen!“

Zwangsmobilisiertes Kanonenfutter für die Ostfront

Vielen ukrainischen Männern, besonders den etwas unsportlicheren und beleibteren Männern über Vierzig, scheint es ein wenig an der nötigen Kriegstüchtigkeit zu fehlen, beziehungsweise an der Bereitschaft, die Drecksarbeit für Selenskyj, Merz und für unsere westlichen Werte zu verrichten.

Könnte hier nicht Herr Kiesewetter einspringen ?

Die richtige Einstellung hat er ja schon. Jetzt fehlt nur noch der PRAKTISCHE Beweis seiner Kriegstüchtigkeit.

Hier kann man sich melden, Roderich: ildu.com.ua

Damals Hitler, heute Merz

Wikipedia:
„Hitlers Denkschrift zum Vierjahresplan ist ein historisches Dokument zur Politik des Deutschen Reiches. Hitler verfasste sie im August 1936 und befahl mit ihr die Durchführung des Vierjahresplans, mit dem Kurs auf eine stärkere Autarkie in der Rohstoffversorgung genommen wurde. Sie gilt in der historischen Forschung als ein Schlüsseldokument für Hitlers Kriegspläne.“

Kommt einem das nicht bekannt vor?

Heute:
Dieselbe Kriegshetze, dieselbe Lüge von der Bedrohung aus dem Osten, derselbe Aufruf zur Einsatzfähigkeit des Militärs und zur Kriegstüchtigkeit der Bevölkerung.

Damals Hitler, heute Merz.

Auf ein Neues: Deutschland wieder kriegstüchtig

Ich lese immer mehr Postings, die von Anzeigen, Vorladungen, Anklagen berichten, die User wegen (falscher) Meinungsäußerungen erhalten.

Auf dieser Plattform (X) geht es zwar freier zu als woanders, aber hier liest die Staatsanwaltschaft mit. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Zeiten vorbei sind, in denen sich der bürgerliche Staat eine relativ ungehinderte demokratische Meinungsvielfalt geleistet hat.

Dies sind Kriegszeiten. Auch wenn der Krieg, auf den sie sich und uns einstimmen und für den sie uns verarmen, erst noch (bei uns) geführt werden soll. NOCH lassen sie ihre nützlichen ukrainischen Bandera-Idioten den Krieg gegen Russland führen.

Machen wir uns also nichts vor: der Zeitpunkt, in dem die Herrschenden ihren Staat nicht mehr als bürgerliche Demokratie verwalten, sondern zunehmend auf autoritäre und faschistische Methoden zurückgreifen, um Profitabilität des Kapitalstandortes und Ruhe an der Heimatfront herzustellen, ist bereits erreicht und überschritten.

Listigkeit ist das Gebot der Stunde. Freundlichkeit im Umgangston ist nützlich. Rückgriff auf Fabeln und Allegorien können die staatlichen Gesinnungswächter ebenfalls in die Irre führen – allzu smart sind sie ja nicht.

Letztlich hilft, um das, was kommt, vielleicht noch zu verhindern, nur der Zusammenschluss der Mehrheit gegen den Kriegskurs. Erfolgreich ist nur der massenhafte Einspruch gegen die Umwandlung der Gesellschaft in eine formierte Volksgemeinschaft kriegstüchtiger Untertanen, die sich zum dritten Mal seit 1914 anschickt, die Drecksarbeit ihrer imperialistischen Herren zu verrichten. Und nach einem solchen Einspruch sieht’s nicht aus.

In der Zwischenzeit kann man, um Trost zu schöpfen und Hoffnung zu tanken, wo keine Hoffnung ist, sich erbauende Filmaufzeichnungen wie diese hier anschauen:

„Drecksarbeit“ damals

Der Hamburger Hafenarbeiter Fiete Schulze wurde bereits im April 1933 verhaftet.

Nach 2 Jahren Haft in den Gestapo-Kellern wurde er am 10. Januar 1935, wegen antifaschistischer Tätigkeit, von der NS-Justiz verurteilt und am 6. Juni 1935 in Hamburg mit dem Handbeil enthauptet.

Mein Großvater saß etwa zur selben Zeit in den Hamburger Gestapokellern. Vielleicht war Fiete Schulze einer seiner Zellennachbarn.

Ich erinnere mich an seine Berichte über diesen Aufenthalt. Er sprach über die Schreie der Gefolterten in den Nachbarzellen: „Als die mich entlassen haben. sollte ich den Hitlergruß machen. Hab ich auch gemacht, weil mir die Schreie von den anderen noch in den Ohren klangen und ich nichts als raus da wollte“

Hat ihm nicht viel genutzt, er wurde erneut verhaftet und ins Strafbataillon 999 zwangsrekrutiert. In Nordafrika konnte er desertieren und landete in britischer Kriegsgefangenschaft.

Friedrich Merz‘s Großvater diente mit Begeisterung den damaligen Kriegsherren, er selbst als aktueller Kriegs(vorbereitungs)herr Deutschlands finanziert und bewaffnet ukrainische Nazis und lobt die israelischen Kriegsverbrechen als „Drecksarbeit“, die die IDF „für uns“ erledigen.

Dieser Kanzler muss weg. Jeden Tag, den der Mann im Amt bleibt, ist einer zu viel.

Glauben an den Rechtsstaat

Du benutzt schon das richtige Wort: GLAUBEN.

Wer nichts wissen will, muss halt glauben.

Wovon nichts wissen?
Dass das herrschende Recht das Recht der Herrschenden ist und je nach Bedarf variiert, angepaßt, abgeschafft oder gebrochen wird. (Beim Volksgerichtshof ging auch alles streng rechtsstaatlich zu, eben nach dem damalig durchgesetzten Recht.)

Woran glauben?
Dass der Staat und seine Gewaltmittel (Armee, Polizei, Justiz, Bürokratie) irgendwie eine menschenfreundliche Einrichtung wäre, mittels der die bunte demokratische Gesellschaft optimal regiert und alle beglückt werden – statt das Instrumentarium, mit dem die herrschende Klasse das kapitalistische Privateigentum als condition sine qua non etabliert und die übergroße Mehrheit der Behrrschten auf Lohnarbeit als einzige Einkommensquelle festlegt.

Dazu und daneben und unablässig donnern aus allen medialen Rohren die Propagandakanonen, die das Narrativ in die Hirne hämmern, nach dem „wir der Staat sind“ und alles wunderbar geordnet ist, weil man alle paar Jahre die Farbe der Seife wählen darf, mit der man eingeseift wird.

Ja, daran muss man schon glauben wollen, damit das funktioniert.

Und es funktioniert.