Das einzig „Gute“ am Krieg gegen Russland

Das einzig „Gute“ am Krieg der wertewestlichen Obrigkeiten gegen Russland: man kann jetzt sehen und spüren, wie man als menschliche Verfügungsmasse für die Zwecke und Ziele des Staates als Geisel genommen, eingespannt und benutzt wird.

Diese Einsicht ist allerdings zu bitter für Untertanen, die sich etwas darauf einbilden, so frei und demokratisch mitdenken und -meinen zu dürfen, dass sie zufällig immer zu denselben Schlüssen kommen, welche ihre Herrschaft ihnen in ihren Medien vorbuchstabiert.

Mentales Asthma

Ich habe nie damit leben wollen und können, dass das persönliche Streben nach Glück und Erfolg sich gegen andere richten muss, wenn es in dieser Gesellschaft zum Zuge kommen will.

Schon von daher kam Kapitalismus – dessen ganze conditio sine qua non dieses Prinzip ist – nicht in Frage für mich.

Die Strafe, in so einer Gesellschaft leben zu müssen, ist wie mentales Asthma.

Bäuerliche Bräuche im ländlichen Raum: das Kartoffelopfer

Woher kommt der Ausdruck „Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln“? Aus der Probstei in Schleswig-Holstein! Hier, nicht weit vom Gestade der Ostsee, gedeihen nicht nur die Rinder und Schweine in der frischen, salzhaltigen Seeluft besonders gut, sondern auch die Kartoffeln in den weichen Lößböden, die noch aus der Kreidezeit mit Spurenelementen, Mineralien und Kalkeinlagerungen gesättigt sind.

Hier ist die Kartoffel nicht nur Nahrungsmittel, hier ist sie HAUPTNAHRUNGSMITTEL, Zentralgestirn jeder Mahlzeit, um das die übrigen Speisen rotieren. Sie ist erdiger, ehrlicher Freund, knolliger Kamerad, sie genießt beinahe religiöse Verehrung unter den wortkargen, wettergegerbten Eingeborenen dieses gesegneten Küstenstreifens im Norden.

Wie oft war Schmalhans Küchenmeister in der ärmlichen, reetgedeckten Kate des bäuerlichen holsteinischen Vierschröters! Wie oft war die alleinige Beilage zum Hering eine einzige Kartoffel, die sich die ganze Familie teilen musste! Aus dieser Zeit stammt der Brauch, die dickste Kartoffel eines Feldes als Opfergabe auf dem Acker zu belassen, um auf diese Weise dem lieben Gott – ja, seit der Christianisierung durch die Ritterheere des Schwedenkönigs Ansgar „dem Blonden“ von Gotland hatten die Holsteiner von ihrem heidnischen Schamanismus zum wahren Glauben gefunden – zu danken und um noch größere Kartoffeln im Folgejahr zu bitten.

Es waren Neider aus südlicheren Landen, vornehmlich Hessen, Bajuwaren und Sachsen, die angesichts der nordischen Riesenkartoffeln – eine heißbegehrte Ware auf den Märkten des ausgehenden Mittelalters – im späten 16. Jahrhundert die Legende vom „dummen Bauern“ aus dem Norden in die Welt setzen, dessen Kartoffeln nur aufgrund seiner Dummheit so groß geraten seien.

Die Schmährede dieser mißgünstigen Südlichter gelangte durch unglückliche Umstände in den allgemeinen Sprachgebrauch und weist heute noch auf reziproke Weise auf eine Errungenschaft hin, die im Lande des Nordmannes bis heute alljährlich am 25. August, dem „Kartoffeltag“, gefeiert wird. An diesem Tag, der allen Holsteiner Bauern und Fischern heilig ist, wird mit einem köhm-getränkten Umzug von Kate zum Feld und von dort zur Kneipe das „Kartoffelopfer“ dargebracht: die dickste Kartoffel jeder Ernte bleibt auf dem Felde.

Ukrainischer Geheimdienst: Auftragsmord an Darya Dugina

Es ist recht auffällig, wie das Kiewer Regime sich beeilt, jede Verwicklung in den Terroranschlag auf Alexander Dugin (der seine Tochter Darya Dugina tötete) von sich zu weisen. Ein bißchen ZU auffällig.

Am 19.08.2022 zeigte 1+1, einer der größten Fernsehsender der Ukraine, einen Beitrag über Alexander Dugin mit dem Titel “Er kontrolliert Putin” und nannte ihn “Putins Gehirn” und “Ideologe der russischen Zivilisation”.

Am 21.08.2022 sagte der Leiter der Präsidialverwaltung in der Ukraine, Andrej Jermak: “Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass nicht nur die jetzige Generation der Russen, sondern auch ihre Kinder und Enkelkinder dafür bezahlen müssen”.

Acht Stunden später wurde die Tochter von Alexander Dugin, Darya, getötet.

Die NATO-Presse gehört auf die Anklagebank eines kommenden Kriegsverbrechertribunals

Aus einem „Stern“-Artikel vom April über Odessa. Verschämter, verlogener und pro-nazistischer kann man sich kaum äußern über das faschistische Pogrom von Odessa, bei dem fast 50 Menschen von den ukrainischen Nationalisten ermordet wurden.

Werden die Medien des Lügen-Imperiums nach der Befreiung von Odessa endlich die Wahrheit berichten? Kaum anzunehmen. Dann wird vermutlich erst recht das schrille Lied von „Putins Propagandaerfolg“ gesungen und die armen Nazis bedauert, die jetzt keine Menschen mehr abfackeln können.

Die NATO-Presse gehört im Grunde mit auf die Anklagebank eines kommenden Kriegsverbrechertribunals.

„The corporate state fears nothing more than unity between the populist factions of the left and right. That’s one reason it invests so heavily in waging the culture war – to erect artificial barriers that keep the rabble at each other’s throats instead of theirs.“

US-Linke wie Glenn Greenwald und Jimmy Dore werden dafür kritisiert, dass sie in der Tucker-Carlson-Show auf Fox News auftreten, dem rechten Haussender des vom Mainstream massiv gedissten und verteufelten Carlson (schlimmster Vorwurf: „Putinversteher“ bzw. „Russischer Agent“). Seine Show ist aber dieEINZIGE in der ganzen freiheitlichen US Medienlandschaft, in die sie überhaupt e(ngeladen werden; alle anderen Mainstreammedien blockieren Dire, Greenwood und sämtliche anderen Dissidenten vom neokonservativen Kriegskurs der US Administration.

Wie in Deutschland wird in der mittlerweile umfassenden US-Cancel-Culture alles als „rechts“, „russenfreundlich“, „Verschwörungstheorie „ abgetan, was vom amtlichen Regierungsnarrativ abweicht.

Tucker Carlson ist wahrlich kein Linker. Etliche seiner Einlassungen sind für Sozialisten oder Kommunisten inakzeptabel. Letztlich will Carlson keinen anderen Staat als die kapitalistische USA und keine andere Regierung als eine, die von Washington aus die Größe und Glorie Amerikas in die Welt trägt. Er sieht sich in der Tradition der Gründungsväter der USA und der „freiheitlichsten Verfassung, die die Welt je gesehen hat“. Er legt den Finger in die Wunde des Widerspruchs zwischen Anspruch und Wirklichkeit der US-Politik und berichtet schonungslos, bissig, witzig und eloquent über die bodenlose Heuchelei und Verlogenheit von Deep State, State Department, Biden White House und deren ideologischer Mission.

Trump kommt gut weg bei ihm; in dem Ex- (und eventuell 2024 wieder) Präsidenten sieht Carlson einen Verbündeten gegen das Washingtoner Establishment und die Machenschaften der Democrats-verbundenen Oligarchie, die mit ihren Interessen und mit ihren Wahlkampfspenden die Richtlinien der US-Politik bestimmt.

Ähnlich wie in Deutschland sind also auch in USA die Rechten mehr oder weniger die einzigen, die noch gegen den Kriegskurs der globalistischen Eliten im Davos-, WEF- und G7-Umfeld die Stimme zu erheben wagen. Ähnlich wie in Deutschland tobt auch in USA der Kulturkrieg einer vorgeblich liberalen, modernen, freiheitlichen und wertebasierten „Zivilgesellschaft“ gegen die als reaktionär, rückständig, völkisch und „rechts!!!“ denunzierten Zweifler und Kritiker an der Agenda der globalistischen Eliten.

Und vermutlich hat der Staat der Konzerne, der Monopole und der Oligarchie auch hierzulande dieselbe Angst davor, dass die Bevölkerung sich nicht mehr einlässt auf die berechnende Spaltung der Geschädigten seiner Ordnung, dass eine Mehrheit (oder eine signifikante Minderheit) „rechts“ und „links“ außen vor läßt und erstmal ihre Wut artikuliert auf die immer prekärer werdenden Umstände, die der Staat der Oligarchie ihnen aufzwingt.

https://www.zerohedge.com/news/2022-08-19/tucker-carlson-public-enemy-1-because-he-challenges-real-power

Aus gegebenem Anlass: Lobpreisung des Biohofes Muhs in Krummbek, Schleswig-Holstein

Eigentlich wollte ich den Zweiflern und Ungläubigen Thomassen meiner Filterblase hier eine Video-Doku meines heutigen Besuches beim vorbildlichen Öko-Bauernhof Muhs zeigen – allein, mein treuer Kamerad Hund ließ es nicht zu. Als Stadthund überwältigt von so viel Eindrücken und vor allem von merkwürdigen, riesigen und streng riechenden anderen Vierbeinern, äußerte sich seine kognitive Überforderung in hysterischem Gebelle, so dass ich ihn aus der Gefahrenzone evakuieren und eine Runde auf den angrenzenden Feldern drehen musste.

Derweil besorgte die Frau den Einkauf und erstand für ca. 50 Euro allerlei Fleisch- und Wurstwaren erster Güte (eine andere gibt es bei Muhs allerdings auch nicht). Sie erwähnte, dass dieselbe Warenmenge „im Bio-Supermarkt in Oberkassel“ etwa das Doppelte kosten würde und zeigte sich äußerst zufrieden über die vergleichsweise preisgünstige Beute. Als geschulte Marktwirtschaftlerin und Betriebswirtin wusste sie auch sogleich zu benennen, woran das liegt: „Ist doch klar: das ist Direktverkauf, die haben keine Zwischenhändler. Die Zwischenhändler sind die, die den Reibach machen!“

Trotz meiner aus den oben geschilderten Umständen resultierenden nur kurzen Anwesenheit auf dem Anwesen der vorbildlichen Bio-Schlachterei Muhs (Metzger heißen in Norddeutschland nämlich treffsicher Schlachter) und einem hysterischen Hund an der Leine gelang es mir, ein paar Fotos zu schießen. Sie bestätigen meine zum früheren Zeitpunkt geäußerte Meinung, dass es sich beim Biohof Muhs in der Tat um ein vorbildliches Unternehmen handelt, dem das Tierwohl am Herzen liegt und das im Rahmen der (kapitalistischen) Umstände das Beste aus dem Anliegen macht, qualitativ hochwertige und schmackhafte Fleischerzeugnisse für das Volk zu produzieren.

Die zufrieden in frischem Heu sich räkelnden und schmatzenden Schweine wollten keine Interviewanfragen beantworten, ließen aber erkennen, dass sie sich nichts besseres vorstellen konnten, als das Leben in ihren geräumigen Kojen, umgeben von Artgenossen und versorgt mit leckerem Öko-Futter.