Ein weiteres Putzmittel gegen Faschismus, Russophobie und Banderismus

Ein weiteres Putzmittel gegen Faschismus, Russophobie und Banderismus

Wird mal wieder Zeit, das Bad zu putzen. Die Firma Johnson hat da anscheinend ein gutes Reinigungsmittel entwickelt, das hauptsächlich für den ukrainischen Markt gedacht ist:

Die Machthaber in Berlin müssen sich einerseits zähneknirschend und buckelnd dem unbedingten hegemonialen Anspruch des „engsten Verbündeten“ aus Washington beugen (und sich von diesem sogar kriegerische Anschläge auf die deutsche Energie-Infrastruktur gefallen lassen), wollen andrerseits aber trotzdem im imperialistischen Konzert der wertewestlichen Weltordnungsbemühungen eine entscheidende Rolle spielen.
Darum pumpen sie jetzt wuchtige 2,7 Milliarden Euro in den ukrainischen Stellvertreterkrieg gegen Russland, nett formuliert als „Rüstungspaket“, das „geschnürt“ wird – so als ob die nette Bundesregierung unter Onkel Olaf ein Geschenkpaket für den lieben Nazi-Neffen in Kiew verpackt. Zwei Komma Sieben Milliarden Euro – es wurden für kleinere Summen schon ganze Kriege geführt.
Mit irgendwelchen Wünschen der deutschen Bevölkerung hat das nichts zu tun; im Gegenteil. Sämtliche Umfragen belegen, dass eine große Mehrheit der Deutschen gegen die Lieferung von weiteren Kriegsgerät an die Ukraine und für Friedensverhandlungen ist.
Wieso machen die BRD-Machthaber das also? Erstens wollen sie entscheidend mitreden und -bestimmen, wenn es um das Ukraine-Projekt der NATO und den Krieg gegen Russland geht. Wer (Waffen) bezahlt, bestimmt auch mit. Die Lieferungen sichern Einfluss in der jetzigen und der zukünftigen Rest-Ukraine (vorausgesetzt, die Ukraine besteht weiterhin als Staat).
Zweitens fallen solche Entscheidungen – entgegen dem Volkswillen und als Ausdruck einer beispiellosen Militarisierung, Kriegsökonomie und einer immer brutaleren Umverteilung von unten nach oben und in die Kriegskasse des Berliner Regimes – weil in der bürgerlichen Demokratie die Machthaber per Wahlen ermächtigt werden, sich eine ganze Legislaturperiode lang über den Willen der Bevölkerung hinwegzusetzen. Als Legitimation dient ihnen die parlamentarische Mehrheit, die die Regierung trägt und die – so die demokratische Begründung – in freien und geheimen Wahlen zustande gekommen ist.
Rein legalistisch und prozedural also alles in Butter und völlig in Ordnung: sobald die Regierung durch Wahlen eingesetzt ist, beruft sie sich offensiv auf ihre UNABHÄNGIGKEIT von Wählerwillen und will das als demokratische Tugend gewürdigt wissen.
Das Volk hat die imperialistischen Ambitionen seiner Obrigkeit gefälligst hinzunehmen und mitzutragen – ideologisch und materiell. Ideologisch indem es Tag und Nacht von Regierung und angeschlossenen Medien bearbeitet wird (eine fast flächendeckende Beherrschung des medialen Raumes und der öffentlichen Meinungsbildung ist so garantiert), materiell durch die Beschlüsse der Regierung, die ökonomischen Verhältnisse des Kapitalstandort so herzurichten, dass die Verarmung der Bevölkerung die Ressourcen für Aufrüstung, Militarisierung und Krieg hergibt.
Auch gegen diese Maßnahmen ist kein Einspruch möglich – schließlich „habt ihr uns ja gewählt.“ Eine Opposition gibt es nur dem Namen nach; die parlamentarischen Oppositionsparteien sind bis auf seltene Einzel-Ausnahmen allesamt auf NATO-Kurs und streiten mit der Regierung höchstens über Ausmaß und Umfang der Militarisierung und der Kriegsbeteiligung.
All das geht einher mit einer Gleichschaltung der Medien- und Meinungslandschaft, die nicht Ihresgleichen suchen muß: kollektives Strammstehen für den Krieg gegen Russland kennt man in Deutschland schließlich noch aus anderen Zeiten, unter einem anderen Kanzler. Was damals noch mit drastischem Zwang und unappetitlicher Gewalt durchgesetzt werden musste, ist heute veröffentlichter Meinungskonsens von „Bild“ bis „Tagesschau“, von „Spiegel“ bis „Lanz“.

https://www.deutschlandfunk.de/bundesregierung-schnuert-ruestungspaket-in-hoehe-von-2-7-milliarden-euro-100.html
Die Ukrops kommen nicht um die von den US-Kuratoren des Krieges befohlene ukrainische „Gegenoffensive“ herum – andernfalls gibt’s kein Geld, keine Waffen, keine Unterstützung mehr. Die NATO will Ergebnisse sehen, „Return of Investment“ ist gefordert, auch wenn die ukrainische NATO-Armee weder personell noch materiell der Aufgabe gewachsen ist.
Den insgesamt ca 500.000 Truppen der Russischen und Allierten Armeen stehen 50.000 – 60.000 eilig und unzureichend ausgebildete ukrainische Soldaten und NATO-„Freiwillige gegenüber. Die materielle Ausstattung beider Seiten ist nach Auskunft sämtlicher (sogar westlicher) Experten dergestalt, dass die Ressourcen der AFU für einen einzigen Versuch reichen, der russischen Armee an ein paar Stellen der Frontlinie Probleme zu bereiten, vielleicht vorübergehend ein bißchen Territorium zu besetzen und ansonsten für die Medienkriegsführung der NATO ein letztes Mal ein paar gute Stories zu produzieren, während Material, Nachschub, Rüstungsproduktion etc. auf russischer Seite nahezu unbegrenzt ist.
Also müssen weiter Ukrainer zum Sterben geschickt werden (Russen werden auch sterben, aber bei weitem nicht in dem furchtbaren Ausmaß wie auf ukrainischer Seite). Der Westen will es so, also passiert es. Die Ukraine selber hat bei diesem Krieg der USA und ihrer NATO gegen Russland nicht mitzureden und schon gleich nicht zu entscheiden. Ihre jungen Generationen sind als Kanonenfutter vorgesehen, und dafür werden sie verheizt.
Hier zwei Berichte russischer Kriegsberichterstatter über die viel erwähnte, lange angekündigte, hysterisch gehypte „Gegenoffensive“ der AFU (die einfach nur das letzte Aufgebot der ukrainischen NATO-Truppen ist, keine Gegenoffensive, da es gar keine Offensive der russischen Streitkräfte gab)
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1) Alexander Kharchenko
Die Ergebnisse der gestrigen „Gegenoffensive“ lassen sich so zusammenfassen, dass die Streitkräfte der Ukraine dennoch mit großen Kräften vorrückten.
Die Abwehr der Angriffe in der Nähe von Soledar und die „Umgruppierung“ in der Nähe von Bakhmut unterschieden sich deutlich von dem routinemäßigen Frontalltag der letzten Monate. Solch groß angelegte Angriffe hat es seit langem nicht mehr gegeben.
Haben die Ukrainer die Hauptkräfte in den Durchbruch geworfen? Nein. Dies ist ein methodisches Testen unserer Schwächen. Die Intensität der Angriffe dürfte zunehmen, aber bis jetzt weiß wahrscheinlich nicht einmal der ukrainische Generalstab den genauen Zeitpunkt und Ort des Hauptpanzerangriffs. Diese Gegenoffensive hat mehr mit Politik als mit Militarismus zu tun, und das trägt zur Unsicherheit bei.
Unabhängig davon möchte ich anmerken, dass die Gegenoffensive bereits im Gange ist, und zwar schon seit langem. Die Informationskämpfer des Gegners sind auf Hochtouren gelaufen, und das ist ein sicheres Zeichen für die Ernsthaftigkeit ihrer Absichten. Die Reaktionen unserer Gesellschaft auf Informationsreize werden sorgfältig analysiert. Lassen Sie sich also nicht provozieren und suchen Sie nach vertrauenswürdigen Informationsquellen.
Quelle: https://t.me/s/russianhead
2) Gleb Bazov
In dieser ersten Phase der ukrainischen Offensive geht es noch darum, die Schwachstellen in der russischen Bewehrung zu finden. Das Hauptereignis wird nicht ernsthaft beginnen, bis wir sehen:
Dies ist erst die erste Phase. Bislang ist nichts geschehen, was Anlass zu unmittelbarer Besorgnis gibt. Selbst kleinere Rückzüge und Abzüge würden nur wenig bedeuten. Solche Manöver werden in der Regel im Voraus vorbereitet worden sein, um die ukrainischen Streitkräfte in Artilleriegeschütze zu locken.
Denjenigen, die zur Panik neigen, empfehle ich, ein paar Tage lang eine Pause von den Medien zu machen und dann zurückzukehren, um die Geschichte zu beobachten. Diejenigen, die eine härtere Konstitution haben, sind herzlich eingeladen, unsere Berichte zu verfolgen.
Quelle: https://t.me/s/Slavyangrad

Der staatliche deutsche Propagandasender „Phoenix“ berichtet in seiner Nachrichtensendung „Der Tag“ über den „Tag des Sieges“ in Russland und in der Ukraine. Die Rede der kokainsüchtigen US-Marionette von Kiew wird gezeigt, in der dieser die Abschaffung des 9. Mai als Feiertag des Sieges über den Faschismus mit allerlei delirierendem Drogensprech als Rückgabe dieses Tages an den ukrainischen Staat bezeichnet.
Gefeiert wird laut Elendskij nämlich der großartige Beitrag des ukrainischen Volkes zum Sieg über das Böse, dessen man sich jetzt wieder erwehren müsse. Seine Ukraine feiere nun, wie die gesamte Freie Welt, diesen vereinten Sieg über die Nazis am 8. Mai, und ließe nicht zu, dass dieser Sieg und dieser Tag von einzelnen Staatten privatisiert würde…
Zuvor wird ein „Phoenix“-Reporter live aus Kiew zugeschaltet, der uns erklärt, dass der 9. Mai fürderhin in der Ukraine zum „Europa-Tag“ erklärt wurde, was morgen gleich mal mit dem Besuch der nicht-gewählten Machthaberin der EU-Kleptokratie begangen werde. Die wiederum, dies muss natürlich in solch einer Nachrichtensendung erwähnt werden, läßt vorab schon verkünden, dass ihr Besuch hauptsächlich dem Beschwören der unverbrüchlichen Solidarität zwischen EU und Ukraine diene.
Der Moderator fragt nach Kiew, wie es denn nun um die allseits erwartete Offensive der ukrainische Armee stünde; ob es dafür schon Anzeichen gäbe. Hierauf stammelt der „Reporter“ vor Ort, ein unbedarfter Bursche um die Dreißig, der seine Kenntnisse über Land, Leute und Kriegsverlauf offensichtlich aus dem ZDF-Kinderfernsehen und den Verlautbarungen des ukrainischen Präsidialamtes bzw. Generalstabs bezieht, etwas von „ungewöhnlich regenreichem Frühjahr“ und „schweren Böden“, und dann, wörtlich: „Es scheint auch eine gewisse Rekrutierung stattzufinden“.
Die massenhaft im Internet dokumentierten Bilder von zwangsweise rekrutierten jungen Leuten, tweilweise aus Universitäten, Fabriken, von der Straße weg, die in Uniformen gesteckt und als Kanonenfutter zum Sterben an die affronted verschleppt werden, sind auch diesem „Reporter“ sicher nicht unbekannt. „Es scheint auch eine gewisse Rekrutierung stattzufinden“ ist das, was das staatliche deutsche Fernsehen in kongenialer Komplizenschaft mit den ukrainischen Nationalisten daraus macht.
Willkommen im demokratisch rehabilitierten Faschismus.
Die NATO kann Ihren ukrainischen Stellvertreterkrieg gegen Russland mit militärischen Mitteln nicht gewinnen. Auch die aus Washington befohlene „Frühjahrsoffensive“ wird vermutlich außer weiteren ukrainischen Menschenopfern (ggfls. auch ein paar Quadratkilometer Geländegewinn) nichts einbringen. Im Propagandakrieg jedoch erringen die NATO-Ukrops einen grandiosen Sieg nach dem anderen und stehen wie immer kurz vor Moskau.
Diesmal hat die heldenhafte ukrainische Luftabwehr es der russischen Überschallrakete „Kinshal“ so richtig gezeigt – sagt die ukrainische Luftwaffe und die Westpresse greift dankbar den Ball auf und verbreitet die guten Nachrichten.
So etwas baut Hoffnung und Zuversicht auf in Zeiten, die gänzlich düster und grimmig aussehen für die vereinten westlichen Kriegsanstrengungen. Wahrscheinlich gibt’s Montag schon die Sonderbriefmarke der ukrainischen Post zu diesem fantastischen Schlachtenerfolg.
„Im Augenblick kursieren viele Berichte darüber, dass eine russische Kinzhal-Rakete von einem ukrainischen Luftabwehrsystem abgefangen wurde. In den Berichten ist von einem „westlichen Luftverteidigungssystem“ die Rede, und während ich dies schreibe, überschlagen sich die westlichen Medien mit den üblichen Zitaten, dass es sich um ein Patriot-System gehandelt habe und dass dies ein „Wendepunkt“ sei.
(…)
Sie behaupten einfach, dass „die ukrainische Luftwaffe behauptet…“, dies getan zu haben. Sie nennen weder einen Link zu dieser Behauptung, noch erklären sie, wie ihre Luftwaffe dies anstelle von bodengestützter Luftabwehr getan hat, oder ob bodengestützte Luftabwehr in die ukrainische Luftwaffe integriert ist oder nicht.
Interessant ist, dass weder die AP noch die Washington Post die Fotos oder die Quelle für ihre Artikel nennen. Diese Quellen und Fotos zeigen eine durchstochene Raketenspitze einer Rakete, die angeblich von einer Kinzhal stammen soll. Gleichzeitig sagen sie aber, dass der Sprengkopf fehlt und beim Abfangen detoniert sein muss.
Wir haben also eine angebliche Kinzhal-Raketenspitze, die durch die Detonation des Gefechtskopfes weggesprengt wurde, aber sauber und ordentlich landet, um fotografiert zu werden, nachdem sie die Explosion einer 500 Kilo schweren Nutzlast überlebt hat.“
Quelle: https://t.me/s/Slavyangrad


Es scheint überhaupt keine Hemmungen mehr zu geben bei Demokraten, die endlich wieder gegen Russland Krieg führen dürfen.
Die liberalen Masken sind schneller unten als sie „verbrecherischer Angriffskrieg“ sagen können und zum Vorschein kommt der stinknormale mörderische Faschismus, der sich zuvor freiheitlich-demokratisch gegeben hat.

Denkbar. Die Panik ist jedenfalls mittlerweile groß genug, nicht nur bei den westlichen Sponsoren des Krieges gegen Russland, sondern – spätestens seit dem Fall von Artemowsk/Bachmut – auch beim Kokainclown von Kiew:
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„Der ukrainische Präsident Wladimir Zelenskij hat versprochen, die westlichen Gebiete der Ukraine an Polen abzutreten, wenn Warschau bei einer Gegenoffensive hilft. Ein solcher Vorschlag wurde von dem Kolumnisten Marek Gałaś in einem Artikel für die polnische Zeitschrift Niezależny Dziennik Polityczny (NDP) gemacht.
„Zelenskij ist sich bewusst, dass er im Moment nicht nur von seinem eigenen Volk gehasst wird, sondern auch von allen, die in ihn als profitables Projekt investiert haben“, schrieb Galala. Ihm zufolge kann sich der ukrainische Präsident „nicht vor den USA verstecken und muss daher Mittel und Wege finden, um mit dem Westen abzurechnen“, koste es, was es wolle, selbst durch territoriale Zugeständnisse.“
Quelle: https://t.me/s/rocknrollgeopolitics

Passend zu Ostern:
Um zu verstehen, was für eine durch und durch verhetzte Generation seit dem Maidan-Staatsstreich 2014 und in den Folgejahren durch das nationalistische Kiewer Regime und seine Nazi-Ideologie erzeugt wurde, muß man sich diese Bilder anschauen.
Die jungen Ukrainer, die hier das neueste Feindbild ihrer Obrigkeit niederbrüllen wollen – die orthodoxe Kirche, deren Eigentum sich die Kiewer Machthaber aneignen wollen und sich dazu des durchschaubaren Vorwurfs des “Russischen Agententums” bedienen – sind dieselben Jugendlichen, die sich begeistert in dem Stellvertreterkrieg gegen Russland verheizen lassen, als Resultat von neun Jahren nationalistischer, russophober, faschistischer Indoktrination.
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„Ewiger ukrainischer Maidan. Dämonen wüten vor einer orthodoxen Kirche. Sie sind vom Hass geblendet und verstehen nicht, dass dies ihr Unglück und ihr Tod ist.“
Aus den Kommentaren:
„Der gelddruckende Westen weiß sehr wohl, wie man den Mob der ganz Armen und Dummen kontrolliert. Bemerkenswerterweise hat die Seite der schismatischen PCU, die die Orthodoxie zugunsten des Katholizismus auslöscht, junge Menschen auf ihrer Seite. Eine verlorene Generation von Verrückten, die alle Züge einer morbiden Ideologie in sich aufgenommen haben und sich damit selbst zum Elend verdammen. Hier ist sie, die wahre Spaltung ihrer Gesellschaft, und vielleicht wird sie einigen von ihnen helfen, ihren Weg zur Erlösung zu sehen und zu finden. Wenn man sich ihre rasende Wut und ihren Hass ansieht, wird einem klar, wie wichtig es ist, sich emotional nicht auf ihr Niveau zu begeben, auf das Niveau der Dämonischen, die in ihrem Krieg gegen Gott bereits keine Zukunft mehr haben.“
Quelle: https://t.me/s/vicktop55
Der heutige „Tatort“ aus Berlin, mit Corinna Harfouch als neuer Kommissarin, beschäftigt sich mit rechten Ideologen und Verschwörungen innerhalb des Polizeikorps, dessen Verbindungen zu dubiosen privaten Sicherheitsfirmen und Waffenhändlern und der generellen kapitalismusüblichen Mixtur aus Korruption, Gewalt und Profit.
Die Kommissare sind die Guten, die das Dickicht der Verlogenheit zu lichten und den Sumpf des Verbrechens auszutrocknen versuchen, dabei aber zunächst auf den Widerstand der Bösen stoßen, die manchmal garnicht die Bösen sind, sondern wiederum nur die Guten in Gestalt des Verfassungsschutzes. Die neue Kommissarin spielt eine Lehrerin an einer Polizeiakademie, die dort die korrekte demokratische Geisteshaltung vermittelt, nach der Diversität. Toleranz und „Gegen Rechts!“ auf jeden Fall das Gebot der Stunde deutscher Ordnungskräfte zu sein hat.
Als böseste Variante der bösen Rechten wird eine organisierte Bande von rechten Überzeugungstätern vorgestellt, die bestens vernetzt ist mit Staat und Polizei und sich von ebenfalls dunklen Bösewichten LKW-Ladungen an Waffen liefern läßt. Damit soll anscheinend eine Art Staatsstreich inszeniert werden, der dann die superpatriotische rechte Gruppe an die Fleischtöpfe der Macht bringen soll. Mehr im morgigen Teil 2 dieser „Tatort“-Doppelfolge.
Der Fernsehzuschauer erfährt und lernt: Waffen liefern an Rechte, die durch Nazi-Tattoos und etliche hardcore-rassistische Postings und Chats in sozialen Medien als eindeutige Faschisten identifiziert und entlarvt sind, ist das Allerletzte und verdient die ganze moralische Empörung aufrechter Demokraten.
Was den demokratiefesten Drehbuchpädagogen entgangen zu sein scheint (und was die vorgestellte Handlung für jeden, der noch selber denken kann, so extrem lächerlich und unglaubwürdig macht), ist folgendes: haargenau dasselbe – Waffenlieferungen an Nazis, die in einem Staatsstreich die Macht an sich reißen, um ihr nationalistisches, rassistisches Regime über die gesamte Gesellschaft zu errichten – gilt seit 2014 und ganz besonders seit dem 24. Februar 2022 als allerhöchste Tugend demokratischer Gesinnung, wenn und sofern es Waffenlieferungen an ukrainische Nazis sind.
Dieselben sinistren rechtsextremen Figuren, die im deutschen Fernsehkrimi als schlimme Finger und ganz, ganz böse Feinde unserer Werte dargestellt werden, sind tausend Kilometer weiter die heldenhaften Verteidiger von Freiheitundmarktwirtschaft, von Demokratie und westlichen Werten und „unser aller Freiheit“, und verdienen jede moralische, politische und vor allem waffenmäßige Unterstützung, die wir nur geben können, „solange wie es nötig ist“.
Fazit dieses Fernsehabends: der Versuch staatsbürgerkundlicher Volkserziehung per Krimidrehbuch blamiert sich massiv an der offenen Verlogenheit, mit der die „Tatort“-Pädagogen des Staatsfernsehens die ihrem Bildungsauftrag diametral entgegengesetzten politischen Handlungen ignorieren, mit denen der Staat, für dessen ideologischen Auftrag sie tätig sind, jeden einzelnen Tag Geld, Unterstützung und Waffen jeder Art an Nationalisten, Faschisten und Nazis aushändigt. Und zwar nach dem Motte „Je mehr desto besser“, solange es unsere Nazis, also lauter waschechte Demokraten, in der Ukraine sind.
