Frankreich, Teil II

Hiesige Medien blenden die Situation in Frankreich (bis auf ein paar Bilder von Schlangen vor Tankstellen) lieber aus – der deutsche Konsument soll nicht auf dumme Gedanken kommen.

Moi, je pense qu’il est temps de faire preuve d’une solidaritĂ© totale avec nos camarades de classe françaises.

Pepe Escobar berichtet, was ein Freund in Paris ihm schreibt:

PARIS-ALERT

LA VIE EN ROUGE

Nun, es ist mein Hauptwohnsitz. Und wenn ich weg bin, mache ich mir Sorgen. Und zwar sehr.

Von einem meiner MaulwĂŒrfe:

“Hier herrscht das reinste Chaos, nur eine von sieben Tankstellen hat geöffnet, die Leute lassen ihre Fahrzeuge und Lastwagen entlang der Autobahnen stehen. Das ist die Rache der Mittelschicht an einer neoliberalen Regierung, die die Wirtschaft zum Einsturz bringen will.

„Ihr tut so, als wĂ€rt ihr unsere Regierung, dann tun wir so, als wĂŒrden wir arbeiten.”

Das ist sehr wirkungsvoll, die Regierung ist verzweifelt, weil das ganze Land stillsteht, und der Innenminister hat den Arbeitern und den Syndikaten (Kollektiven) mit allen Arten von Bußgeldern und PolizeieinsĂ€tzen “gedroht”.

Die Streikenden fordern höhere Löhne und GehÀlter, gerade weil es eine massive Inflation gibt, die durch die vorsÀtzliche Misswirtschaft der Regierung verursacht wird. Das ist das Gesetz der unbeabsichtigten Folgen, und Klaus Schwab muss vor Wut kochen. Denn die französische untere Mittelschicht hat einfach eine Brandmauer errichtet. Wenn ihr uns niederbrennen wollt, werden wir zuerst etwas niederbrennen. So enden LÀnder. Die untere Mittelschicht gegen die Bourgeoisie und den Adel.

Eine sechste Republik dĂŒrfte in greifbarer NĂ€he sein, wenn die Streiks weitergehen, und wir werden uns schwer tun zu sehen, wer die Öl- und Tankstellenarbeiter ersetzen wird. Nach den kanadischen Truckern und den Bauern in Holland sind es nun die französischen Tankstellen- und Ölarbeiter. Das Konzept der massiven Nichteinhaltung von Regierungsanweisungen funktioniert und sollte ĂŒberall auf der Welt kopiert werden.“

Quelle: https://t.me/s/rocknrollgeopolitics

Interessanter Einblick in Risse innerhalb des westlichen Blocks


Letztlich sind’s eben alles Imperialisten, die sich – wenn’s um den eigenen nationalen Kapitalstandort und dessen ausgreifende globale Interessen geht – untereinander spinnefeind sind. Auch der gemeinsame Feind Russland/China scheint sie nicht mehr unbedingt zu einen; hier wird sogar schon der Haupt-„Partner“ als Hauptfeind ausgemacht.

Der kollektive Westen, NATO und EU werden sich im Laufe dieses Zersetzungsprozesses wenn nicht auflösen, dann vermutlich soweit funktionsuntĂŒchtig werden, dass sie nicht mehr in der Lage sind, so verheerenden Schaden anzurichten wie sie es derzeit noch tun. Hoffentlich.

đŸ‡«đŸ‡· Die französische Geheimdienst Community nennt die USA als Frankreichs Hauptfeind!

In einem Bericht mit dem Titel “Wer ist der Feind?”, der diese Woche veröffentlicht wurde, wird beschrieben, dass die USA und das Vereinigte Königreich eine “Kriegsmaschinerie” aufgebaut haben, die darauf abzielt, die französischen Interessen zugunsten der Vereinigten Staaten zu untergraben.

Als Beispiele werden die Angriffe gegen Alstom, die Naval Group oder gegen das französische Kino genannt.

In dem Dossier wird auch China/Russland erwÀhnt, allerdings als zweitrangiges Problem im Vergleich zur US-Bedrohung.

Auch das mit dem Bericht veröffentlichte Video ist sehr anschaulich: Frankreich scheint in der Energiekrise zu stecken, wĂ€hrend Schwab und Macron (mit einer US-amerikanischen “Young Leaders”-Anstecknadel) sagen, dass “alles in Ordnung” sei.

Der 100-seitige Bericht wurde von einer UniversitĂ€t namens Economic Warfare School veröffentlicht, die fĂŒr ihre NĂ€he zu den Geheimdiensten und fĂŒr die Ausbildung von FĂŒhrungskrĂ€ften der Spionageabwehr in großen französischen Unternehmen bekannt ist.

Es gibt immer noch Leute in der französischen Elite, die erkennen, dass die USA der grĂ¶ĂŸte Feind der MultipolaritĂ€t und damit Frankreichs sind.“

Quelle: https://t.me/s/intelslava

Ein Facebook-Beitrag und Anmerkungen zu Kommentaren der NATO-Trolle

Man ist mittlerweile bei jedem Beitrag in sozialen Medien (in diesem Falle Facebook), der sich auf den Ukraine-Krieg gegen Russland bezieht und sofern man nicht strikt in der eigenen Filterblase bleibt, mit weitgehend emotionalen, faktenfreien Schlagzeilen-Kommentaren von massenmedial konditionierten Demokraten konfrontiert, in denen diese das wiedergeben, was sie den Leitmedien entnommen haben ĂŒber Schuld und Unschuld in diesem Konflikt. Dass alleine diese Unterscheidung schon Unfug ist, will ihnen natĂŒrlich schon gar nicht einleuchten, denn im Krieg hat der StaatsbĂŒrger Partei zu ergreifen. Und zwar fĂŒr die Seite, auf der seine Obrigkeit steht.

Die Einlassungen der NATO-Versteher und „Putin“-DĂ€monisierer sind in aller Regel eine schlichte Wiederholung der einschlĂ€gigen „ErklĂ€rungen“, also Verurteilungen, die die Kommentatoren der staatsnahen Presse und dem Staats- und Konzernfernsehen entnehmen. Der Name des russischen PrĂ€sidenten steht hier in AnfĂŒhrungszeichen, weil die besinnungs- und hemmunglose Projektion alles Bösen in der politischen Welt auf eine Person, nĂ€mlich die des PrĂ€sidenten der Russischen Föderation, Auskunft darĂŒber gibt, wie groß der psychologische Drang ist, sich komplexe ZusammenhĂ€nge und staatliche Interessenskonflikte als Ergebnisse böser Menschen und deren unerklĂ€rlicher Macken vorzustellen.

Ein heutiges Posting eines FB-Freundes zeigt dieses Meme mit einem Zitat des Botschafters der RF in den USA:

Die ĂŒblichen geist- und gedankenlosen Kommentare der NATO-GlĂ€ubigen folgten auf dem Fuße, so das ich mich zu diesen Anmerkungen veranlasst sah:

1)

Man sieht an den Kommentaren hier, dass die NATO-Propaganda vom „russischen Angriff auf die arme kleine Ukraine“ den Untertanen komplett die Gehirne aufgeweicht hat. Immerhin mĂŒsste man im Internetzeitalter erwarten können, dass erwachsene Menschen sich ĂŒber HintergrĂŒnde, Ursachen, Interessen und Absichten von militĂ€risch ausgetragenen Konflikten zwischen Staaten (bzw. hier eines ganzen Staatenblocks vermittels eines Stellvertreterkrieges gegen Russland) sachkundig machen. Dem ist jedoch nicht so.

Die Parteinahme fĂŒr das Kiewer Regime und seine Sponsoren und Kuratoren aus dem Westen wischt alle Fakten, die nicht zum Feindbild passen, vom Tisch. Der Russe muß bis zum Endsieg bekĂ€mpft werden: das ist – wieder mal – das Credo der westlichen Kriegsherren, ihrer ukrainischen Marionetten samt Nazi-Truppen und qua medialer Dauerberieselung auch einer immer noch sehr großen Anzahl der Untertanen.

Dass der Krieg mit dem westlich orchestrierten verfassungswidrigen Staatsstreich 2014 und der Weigerung der SĂŒdostukraine, die in Kiew zur Macht gelangten Nationalisten inklusive waschechter Nazis anzuerkennen, begonnen hat – interessiert nicht.

Dass die NATO sich gegen sĂ€mtliche Absprachen bis an Russlands Grenzen ausgedehnt hat und in den letzten acht Jahren die ukrainische Armee de facto zu einer hochmodernen und nach westlichem Standard gerĂŒsteten NATO-Armee gemacht hat – wird ignoriert.

Dass das Kiewer Regime seit acht Jahren die angeblich eigenen BĂŒrger im Donbass mit Bombenangriffen terrorisiert – wird totgeschwiegen.

Dass der Krieg ĂŒberhaupt nur noch weitergefĂŒhrt werden kann, weil der Westen Waffen, Geld zur Finanzierung des Nazi-Staates Ukraine und inzwischen auch massenhaft Soldaten (als „Freiwillige“ und Söldner ausgegeben) zur VerfĂŒgung stellt – will keiner wissen.

Dass die Ukraine immer mehr bei rein terroristischer KriegsfĂŒhrung angelangt ist – Zivilisten als menschliche Schutzschilde, verbotene „Schmetterlingsminen“ auf die Zivilbevölkerung im Donbas, MordanschlĂ€ge auf Journalisten und Zivilisten (Darya Dugina), TerroranschlĂ€ge auf BrĂŒcken, Nuklearterrorismus (AKW Saporoschja) – wird verschwiegen.

Es bleibt die Erkenntnis, dass sich ein Großteil der Bevölkerung des Westens, und besonders Deutschlands, mal wieder hinter der FĂŒhrung versammelt und deren BegrĂŒndung fĂŒr den Krieg bis zum Endsieg gegen Russland eifrig gutheißt, nachbetet und (das ist wohl das Erschreckendste) den zĂŒgigen Marsch in die Eskalation auch noch feiert in ihrer desinformierten russophoben Verhetzung.

Übertragen gesprochen: Die Bundesregierung malt groß und deutlich „LEGITIMES MILITÄRISCHES ZIEL“ auf dieses Land, indem sie weiter das Kiewer Regime und dessen völkischen Krieg unterstĂŒtzt. Einige Leute im Lande (und hier in den Kommentaren) applaudieren dazu auch noch und können anscheinend kaum noch erwarten, die Atompilze live zu sehen.

2)

Ich weiß, wie nutzlos es ist, NATO-GlĂ€ubigen mit Fakten und Analysen zu kommen, die ihrer Russophobie (gerne auch auf den prototypischen Russenschurken „Putin“ als Fokuspunkt der DĂ€monisierung projiziert) widersprechen.

Ich tue es trotzdem, fĂŒr diejenigen zur Kenntnisnahme, die noch nicht ihren Verstand an der Garderobe des NATO-Planungsstabs abgegeben haben:

„Der amerikanische Analyst Michael Whitney: Kiew hat nie eine friedliche Lösung des Konflikts geplant.

Der in Washington ansÀssige geopolitische Analyst Michael Whitney beschuldigte Kiew, Russland in einen langwierigen Krieg hineinziehen zu wollen.

In seinem Artikel fĂŒr Global Research wird darauf hingewiesen, dass die ukrainische Regierung nie eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass plante.

Whitney zufolge bestand das Hauptziel des Kiewer Regimes darin, Russland zu provozieren und es in einen militÀrischen Konflikt zu ziehen.

Die bewaffnete Konfrontation sei notwendig, um die Ressourcen zu erschöpfen und die Wirtschaft der Russischen Föderation zu zerstören.

Das heißt: Die Amerikaner beschuldigten die ukrainischen Behörden, die Ressourcen Russlands auf Kosten des Lebens ihrer eigenen BĂŒrger ausbeuten zu wollen. Und nur aus diesem Grund unterstĂŒtzt der Westen die Nazi-Regierung der Ukraine.“

Ob der letzte Absatz so stimmt, kann bezweifelt werden. Die ukrainischen Marionetten fĂŒhren ja nur das aus, was die US-Strategen fĂŒr sie vorgesehen haben. Trotzdem eine interessante Stellungnahme, die den Kern der Sache ausspricht: dieser Krieg ist vom Westen geplant und zur Erledigung Russlands inszeniert worden.

Was der Westen vergisst: Russland ist nicht Irak oder Afghanistan. Wer gegen Russland Krieg fĂŒhrt, wird verlieren und untergehen. Die Machthaber im kollektiven Westen lernen leider nicht aus der Geschichte.“

Der Sieg Russlands im Konflikt in der Ukraine wird die Niederlage der NATO sein

„Der Sieg Russlands im Konflikt in der Ukraine wird die Niederlage der NATO sein, das darf nicht sein, sagte NATO-GeneralsekretĂ€r Stoltenberg.“

Sie arbeiten sich immer nĂ€her an die Zerstörung allen Lebens auf dem dritten Planeten heran. Weil nicht sein darf, was sich abzeichnet – der Sieg Russlands im Krieg, den ihm die NATO in der Ukraine aufgezwungen hat – werden die westlichen Apokalyptiker eher die Welt in nukleares Feuer tauchen als ihre Niederlage zuzulassen.

Es scheint auch keinem aufzufallen, dass Stoltenbergs Aussage eine glatte und unverhohlene BestĂ€tigung ist, dass die NATO Kriegspartei IST – im Gegensatz zu dem, was sie sonst immer behauptet.

„Der Sieg Russlands ist unvermeidlich, und daran wird auch Stoltenberg nichts Ă€ndern. Wenn die NATO Atomwaffen gegen Russland einsetzt, dann ist auch eine russische nukleare Antwort unvermeidlich. Putins Hand wird nicht zögern. Aber dann wird es keine Gewinner geben.

Der Sieg Russlands im Konflikt in der Ukraine wird die Niederlage der NATO sein, das darf nicht sein, sagte NATO-GeneralsekretĂ€r Stoltenberg. Die NATO wird nĂ€chste Woche eine Übung zur nuklearen Abschreckung abhalten – Stoltenberg.“

Quelle: https://t.me/s/Postovo/19180

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In der Ukraine wird in weiteren StĂ€dten die essentielle fĂŒr den Krieg benötigte Infrastruktur von russischen Raketen funktionsuntĂŒchtig gemacht. Dass die BeschĂ€digung und Zerstörung von ElektrizitĂ€tsnetz, Kraftwerken, BrĂŒcken usw. auch die Zivilbevölkerung trifft, war den ukrainischen Nazis und ihren westlichen Sponsoren im umgekehrten Fall immer herzlich egal (in einem Ausmaß, dass westliche Medien in der Regel noch nicht einmal darĂŒber berichten); vor allem aber hat sich der NATO-Block und seine ukrainischen Zöglinge die jetzige Entwicklung zu 100% selbst zuzuschreiben.

Es sieht ganz danach aus, als ob Russland nach ĂŒber einem halben Jahr „rĂŒcksichtsvoller KriegsfĂŒhrung“ – vermutlich in der Hoffnung, die westlichen Kuratoren des Krieges doch noch zu irgendeiner Form der Diplomatie zu bewegen – die Erwartung aufgegeben hat, mit diesem kollektiven Westen GesprĂ€che fĂŒhren zu können.

Zu offensichtlich ist die bedingungslose UnterstĂŒtzung und AufrĂŒstung des NATO-Statthalterregimes in Kiew, zu deutlich die immer weitere Eskalation durch Geld und Waffenlieferungen an die ukrainischen Nationlisten, zu ausweglos der Konfrontationskurs des Westens gegen Russland, der in den letzten Monaten verstĂ€rkt in rein terroristischen AnschlĂ€gen bestand: MordanschlĂ€ge auf Journalisten, verbotene Anti-Personen-Minen auf Donezk und andere StĂ€dte im Donbass, Nuklearterrorismus, SprengstoffanschlĂ€ge auf BrĂŒcken – die apokalyptischen Fanatiker in Kiew haben kaum etwas ausgelassen. Immer unterstĂŒtzt und gedeckt von ihren westlichen BeschĂŒtzern.

Russland hat die Langmut verloren und entscheidet die Angelegenheit jetzt zu seinen Gunsten. Drei Stellungnahmen russischer Politiker bzw. MilitÀrs:

1)

„In der Ukraine gibt es niemanden, mit dem man verhandeln kann. Schauen Sie sie sich an, einige DrogenabhĂ€ngige und Kriminelle. Diese Menschen sind defekt. Sie haben die Feindschaft zwischen Russen und Ukrainern kĂŒnstlich heraufbeschworen. Erinnern Sie sich, womit Zelensky zur Wahl ging. Das ist ein allgemeiner Trend in der Ukraine. Alle PrĂ€sidenten, die gewĂ€hlt wurden, haben ihre Versprechen sofort vergessen. Sie haben sich voll und ganz an den Westen verkauft.“

Sergey Aksyonov, der Leiter der Krim in der Sendung Soloviev Live.

2)

„Ich bin sehr ĂŒberrascht von der Weltgemeinschaft, die 8 Jahre lang zugesehen hat, wie Kinder im Donbass getötet werden, wie Kinder, alte Menschen, Frauen sterben. Keiner von ihnen hat auch nur ein einziges Mal ein Wort gesagt.

Kein einziger von ihnen hat etwas gesagt, als sie einen direkten terroristischen Akt begingen: Sie haben Dascha Dugin getötet. Alle haben geschwiegen.

Es stellte sich heraus, dass sie nichts sagten, als sie unsere Gaspipeline in die Luft sprengten; sie begannen, Katz und Maus zu spielen.

Als die Krim-BrĂŒcke gesprengt wurde, haben alle geschwiegen.

Und heute, sehen Sie, oh, welch ein Schmerz! Sie hatten keine Zeit, Briefmarken herauszugeben, sie hatten keine Zeit, ihre Plakate im Zentrum von Kiew aufzustellen, um sich vor dem Hintergrund der brennenden Ukraine fotografieren zu lassen. Es muss klar sein, dass keine einzige Aktion auf dieser Welt unbeantwortet bleiben wird.“

Apti Alaudinov, Held Russlands, SekretÀr des Sicherheitsrates der Tschetschenischen Republik, Kommandeur der Achmat-Spezialeinheiten, auf Soloviev Live.

3)

„Der Sprecher der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, sagte in seinem Telegramm-Kanal, dass “der Kelch der Geduld zu Ende ist und das Kiewer Regime nun mit vollem Vertrauen als terroristisch bezeichnet werden kann.

„Die Tötung von Zivilisten, die Sabotage auf der Krim-BrĂŒcke, der Beschuss der kritischen Infrastruktur von Kernkraftwerken – all dies hat das Zelenski-Regime jeder Möglichkeit fĂŒr Verhandlungen beraubt.

Westliche LĂ€nder, die Kiew unterstĂŒtzen, sind auch Sponsoren des Terrorismus, und wir verhandeln nicht mit Terroristen”, sagte Wolodin.“

Geschichten die das Leben schrieb: „Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf“

 Die Frau, die seit einiger Zeit und zu ihrem großen Verdruss wieder 50% ihres Vollzeitjobs in den BĂŒros ihres finanzkapitalistischen Arbeitgebers verbringen muss, sitzt im Homeoffice vor ihrem Monitor.

Nach einem „Video Call“ mit einer Kollegin vor Ort stĂŒrmt sie in einer Mischung aus Ärger und AmĂŒsement aus dem Arbeitszimmer und konstatiert: „Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf!“

Ich erfahre, dass der Versicherungskonzern, fĂŒr den sie arbeitet, beschlossen hat, die Temperaturen in den GroßraumbĂŒros auf 19 Grad abzusenken und den Mitarbeitern empfiehlt, sich mit wĂ€rmerer Kleidung gegen die Temperaturabsenkung zu wappnen. Auch das Warmwasser werde bĂŒroweit abgestellt. Die Mitarbeiter sollten sich hinfort die HĂ€nde mit kaltem Wasser einfach lĂ€nger waschen, wegen der Hygiene. Die 50%ige Anwesenheitspflicht dagegen werde nicht angetastet.

Meine Liebste schwankt zwischen Empörung und trotziger Entschlossenheit: „Mir war das jetzt schon immer zu kalt dort! Wenn die das noch kĂ€lter machen, bin ich eben dauerkrank. Ich glaub’ es hackt!“

Ich bin natĂŒrlich voll solidarisch und sinniere, wieviele BĂŒroangestellte wohl Ă€hnliche Überlegungen anstellen. Wahrscheinlich wird es zusĂ€tzlich zu den absehbaren Firmenpleiten und der generellen Deindustrialisierung eine Menge LohnabhĂ€ngiger geben, die auf die neuen (kĂ€lteren) UmstĂ€nde mit erhöhtem Krankenstand reagieren oder vorsichtshalber der Arbeit lieber gleich fernbleiben.

Der Konzern, der seinen Mitarbeitern diese Sparmaßnahme verordnet, appelliert an die Einsicht der Belegschaft und die „SolidaritĂ€t“ – mit WAS, sagt er natĂŒrlich nicht. Dass all diese Maßnahmen erforderlich sind, weil der Staat – dessen ultima ratio, die optimale Verwendung und Vermehrung von Kapital, insbesondere von finanzkapitalistischen Konzernen und institutionellen Großanlegern wie dem Arbeitgeber meiner Liebsten geteilt wird – beschlossen hat, Krieg zu fĂŒhren, und auch noch gegen ausgerechnet das Land, das ihm bisher zuverlĂ€ssig, billig und langfristig Gas geliefert hat: das darf natĂŒrlich nicht erwĂ€hnt werden.

„Wir“ sind in einer Notlage, in die „uns“ mal wieder unerklĂ€rliche, schicksalhafte UmstĂ€nde gefĂŒhrt haben, an denen aber im Zweifel auf jeden Fall der Russe schuld ist; noch genauer: ein einzelner Russe, der „Putin“. So lernen BĂŒrger in der Demokratie, ganz demokratisch und freiheitlich aufs Denken zu verzichten und sich so an die VerhĂ€ltnisse anzupassen, wie es ein gelehriger Marktwirtschaftsuntertan eben gelernt hat: stillhalten, sich einschrĂ€nken, irgendwie ĂŒber die Runden kommen, weil man gegen höhere MĂ€chte nichts machen kann.

PrĂ€ventive NuklearschlĂ€ge gegen Russland: Selenskij bloß falsch ĂŒbersetzt!

Zur Forderung nach prĂ€ventiven NuklearschlĂ€gen gegen Russland, die der ukrainische ClownprĂ€sident aufgestellt hat (auch wenn er damit nach Ansicht seiner Strippenzieher in Washington und BrĂŒssel zu weit vorgeprescht ist und den im Grunde noch peinlicheren RĂŒckzieher machen musste, dass er falsch ĂŒbersetzt worden wĂ€re uns eigentlich Sanktionen meinte):

Redet so ein PrĂ€sident eines Landes, das den Krieg gerade fĂŒr sich entscheidet, dessen Armee von einem Sieg zum nĂ€chsten eilt? Das – der großartige Siegeszug der ukrainischen Armee, die RĂŒckeroberung riesiger Territorien, die in Moskau Panik und Verzweiflung auslöst – ist jedenfalls die Story, die die westlichen Medien erzĂ€hlen.

So redet ein MarionettenprĂ€sident, dem das Wasser bis zum Hals steht, der weiß, dass seine Zeit um ist und dass die sinnlosen Opfer von Menschen und Material fĂŒr nutzlose GelĂ€ndegewinne und PR-Erfolge seinem Land, dessen Existenz er mit seiner freiwillig ĂŒbernommenen Rolle als NATO-Rammbock gegen Russland aufs Spiel gesetzt (und nach Lage der Dinge verspielt) hat, auch nichts mehr nĂŒtzen werden.