Landtagswahl NRW 15.05.2022: die Mittelschicht wählt den Krieg

Das Entsetzen über die Verdreifachung der Stimmen für die kriegstreiberischste, russophobste und ideologischste aller bürgerlichen Parteien, die Olivgrünen, wird nur wenig gemildert von dem schwachen Trost, dass diese volksverhetzenden Ostlandkrieger nur aufgrund der geringen Wahlbeteiligung überhaupt eine Rolle spielen.

Immerhin – und das ist das Furchtbare – sieht ein knappes Fünftel der paar Leute, die überhaupt noch zur Wahl gehen, mit den fanatisierten Weltkriegern um Robert Habeck und Anna-Lena „Putin führt den Korn-Krieg!“ Baerbock Deutschlands Rolle im der Konfrontation, der Feindschaft und letztlich im KRIEG gegen Russland.

Das ist das Gruseligste, was mir in meinem bisherigen knapp sieben Jahrzehnte währenden Leben untergekommen ist. Die Wähler der grünen Kriegsfreunde machen mir fast genauso viel Angst wie die von ihnen gewählten Kriegstreiber selber. Sie sind die Biedermänner und -Frauen, die die Brandstifter für die Feuerwehr halten.

Campino: Bequemes Lakaiendasein als kulturschaffender Höfling der Machthaber

Merkel-Fan Andreas Frege („Campino“) als Hofmusikant der biederen Mittelschichtsspießer, die sich für Punks halten, steckt bis Oberkante Unterlippe in dem Sumpf von Bereicherung, Korruption und schlichter Abgreiferei, den die „Erfolgreichen“ im werteorientierten grünen Imperialismus als ihr natürliches Biotop empfinden.

Sein Bruder Michael, Anwalt und Insolvenzverwalter, hat sich im Zusammenhang mit der Abwicklung der deutschen Lehmann Bank Filiale um mehrfach dreistellige Millionenbeträge bereichert und auch Klein-Andy ist nicht auf Dornen gebettet.

Im Düsseldorfer Nobelviertel Oberkassel nennt er eine solide Altbau-Villa sein eigen, aus der heraus er freilich bequem sein Lakaiendasein als kulturschaffender Höfling für die deutschen Machthaber in die Welt hinausposaunen kann.

Punk als Rebellion war mal – heutzutage dient man sich der Herrschaft als Sprachrohr an und wird in seiner propagandistischen Sprachregelung umso ununterscheidbarer von dieser, je tiefer man im Rektum der Obrigkeit steckt.

Geschichten aus der Parallelrealität: gute Freunde, gute Ratschläge, gute Nacht

Wenn man alle naselang irgendwelche schlimmen Nachrichten aus Nicht-NATO-Medien über den Ukrainekonflikt postet, die auf die leichenträchtigen Buben- und Schurkenstücke des Kiewer Regimes aufmerksam machen, würde man Partei ergreifen und sich der Möglichkeit berauben, Leute argumentativ zu erreichen – „abzuholen“ – die vielleicht noch zögerlich sind in der Bewertung und Einschätzung dieses militärisch ausgetragenen geopolitischen Interessengegensatzes, höre ich von guten Freunden.

Auch von kommunistischen guten Freunden, die Wert auf ihre besonnen marxistische, abwägend neutrale und nicht Partei ergreifende Haltung zur Speziellen Militäroperation Russlands legen.

Besonders nutzlos sei es, wenn man dies unkommentiert täte und bloß die aktuellsten Meldungen aus Telegram-Kanälen wie „Neues aus Russland“ von Alina Lipp oder „Russländer und Freunde“ weiterverbreite, sagen diese Freunde.

Es würde schließlich in jedem Krieg gelogen und man solle sich (und die Gesprächspartner oder Leser) lieber fragen, was man denn davon hätte, unter IRGENDEINER kapitalistischen Herrschaft zu stehen.

Konkret: was für einen Unterschied macht es für einen ukrainischen Lohnarbeiter, ob seine Ausbeutung durch ukrainische oder russischen Kapitalisten erfolgt? Warum sollte ein Ukrainer oder ein Russe zu den Waffen greifen, wo doch beide unter derselben kapitalistischen Herrschaft stünden? Stattdessen sollten beide den Waffendienst verweigern und sich gegen ihre jeweilige Obrigkeit wenden. Der Nationalismus, der die Leute gegeneinander aufhetzt, wäre das eigentliche Problem.

Ich kann mit solchen Standpunkten nichts anfangen, auch wenn ich die Einschätzung teile, dass Nationalismus eine Art der Identifikation mit einer eingebildeten Entität ist, deren Wahrheitsgehalt von den Fakten der realen Klassengesellschaft blamiert wird. Offensichtlich können aber auch kapitalistische Herrschaftsformen stark unterschiedlich sein. Der ukrainische Nazismus dürfte unbestritten in seiner nach innen gerichteten Ideologie von Hass, Russophobie und Gewaltbereitschaft ungemütlicher sein als der konservativ-kapitalistische Staatsentwurf der Russischen Förderation mit seiner Betonung auf russischen Traditionen, Multinationalität und Родина (Rodina/Heimat). Ganz zu schweigen von der nach außen projizierten Aggressivität gegen abweichende Volksteile; eine Aggressivität, die in der Ukraine zuerst zu dem Bürgerkrieg des Kiewer Regimes gegen die abtrünnigen Donbass-Volksrepubliken geführt hat und schließlich zum begeisterten Fronteinsatz als Stellvertreter für den Krieg des US/NATO-Blocks gegen Russland (und, so muß man anfügen, als Warnung an und Testlauf für den Waffengang gegen China, den die strategischen Planer der Washingtoner NeoCons ohnehin als unvermeidlich ansehen).

Kurzum, ich denke, es macht einen Unterschied – und zwar einen entscheidenden- ob man sich in wie auch immer begründeter Äquidistanz ideell „aus allem raushält“, grundsätzlich-philosophisch die Absurdität jedes Krieges und jeder Gewalt beklagt und beiden Seiten vorwirft, Dreck am Stecken zu haben oder ob man hinschaut und sieht, welche Interessen hier aufeinanderprallen und welchen davon man schon aus humanistischen Gründen die Durchsetzung wünschen muß.

Adrien Boquete, ein ehemaliger Angehöriger einer französischen Spezialeinheit, half als Freiwilliger in der Ukraine bei der humanitären Versorgung. Wieder in Frankreich berichtete er:

🔺 von ukrainischen Kriegsverbrechen,

🔺 von in der Öffentlichkeit präsenten Neonazis,

🔺 von ausländischen Journalisten, die ukrainische Verbrechen decken

🔺 und von absichtlich in Wohnhäusern versteckten Waffen aus dem Westen.

Von ihm wird der Satz zitiert: “Es gibt zwei Seiten und etwas dazwischen. Mit meiner Haltung schneide ich mir sicher ins eigene Fleisch, aber ich habe die Konsequenzen bereits akzeptiert.”

Dem schließe ich mich gerne an.

Genug für heute (vorerst).

Geschichten die das Leben schrieb: schlagt den Putinversteher tot  

Nach der Hunderunde gönne ich mir einen Cappuccino im „Copenhagen Coffee Lab“ am Belsenplatz, nicht weit von meiner Wohnung.

Am Tresen schaut mich die Bedienung mit großen Augen an und sagt: „Wissen Sie, dass Sie in unseren Bewertungen bei Google aufgetaucht sind? Irgendjemand hat da ein Bild von Ihnen reingestellt, mit Namen und allem, und hat echt krasse Sachen dazu geschrieben. Beleidigungen extremster Art. Wir haben das gleich gelöscht, sobald wir’s gesehen haben…“

Ich bin erst mal neugierig: „Wie jetzt? Jemand hat mich hier fotografiert wie ich meinen Kaffee trinke und das Bild in die Google Rezensionen zum Coffee Lab hochgeladen?“

„Nein! Das war ein privates Foto, schwarzweiss, vielleicht aus Facebook. Der das hochgeladen hat, hat dazu geschrieben, dass der Kaffee hier gut ist, dass aber leider Leute wie Sie hierherkommen, dass sie ein Putinversteher und Russenfreund sind, dass Sie erschlagen und erschossen gehören und noch Zeug in der Art…

Ich bedanke mich für das Entfernen des Bildes und des Kommentars und bemerke zur Tresenkraft „Tja, da haben mich die ukrainischen (oder die hiesigen) Nazis wohl auf dem Kieker. Damit müssen wir wahrscheinlich vermehrt rechnen in Zukunft. Ich hoffe, die setzen Ihren Hass und ihre Nazi-Ideologie nicht auch noch bei uns in die Tat um, sonst haben wir hier auch bald ukrainische Zustände…“

Frage mich, ob ich dort noch Kaffee trinken gehen soll – andrerseits: wenn die Ukro-Nazis oder ihre hiesigen geistigen Vettern mich dort aufspüren, tun sie’s auch woanders. Ich bin offenbar zu sichtbar im Internet. Konsequenz: gleich mal die FB-Einstellungen auf standardmäßig „Nur Freunde“ zurücksetzen.

Erkenntnis aus der Episode: Faschismus – läuft!

Die Demilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine schreitet voran

Neben den riesigen Verlusten an Menschenleben und den fürchterlichen Zerstörungen ist am traurigsten die Tatsache, dass dieser Krieg wohl der vermeidbarste der Neuzeit war.

NATOstan hat jedoch alle Versuche Russlands, zu einer gemeinsamen europäischen Sicherheitsarchitektur (schreckliches Wort) zu kommen, beiseite gewischt und aggressiv sein ukrainisches Projekt zur Einhegung, Zerschlagung und Kontrolle Russlands vorangetrieben. Dieser Krieg war und ist von NATOstan gewollt.

Selbst jetzt noch, wo es für das Kiewer Regime keine Chance mehr gibt; wo absehbar ist, dass von der Ukraine nur ein westlicher Rumpfstaat übrig bleiben wird, ohne Zugang zum Schwarzen Meer, ohne Donbass, Mariupol, Kherson, Charkow und Odessa, vollgepumpt mit westlichem Kriegsgerät, ein Nazi-Refugium von Us- und EU-Gnaden – selbst jetzt kennt der US-NATO-Block keinen Rückwärtsgang und treibt die Eskalation mehr weiter auf die Spitze.

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„Verluste der ukrainischen Seite infolge einer speziellen Militäroperation der Streitkräfte der RF ab dem 21. April 2022

Im Laufe des Tages haben die Streitkräfte der Ukraine 464 Gefallene, Verwundete und Gefangene verloren. Die Gesamtverluste an Gefallenen, Verwundeten und Gefangenen bei den Streitkräften der Ukraine, der NGU und dem staatlichen Grenzdienst belaufen sich auf über 43 Tausend Menschen.

Nach dem internen Bericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine gingen 16 gepanzerte Fahrzeuge, 12 Feldartilleriegeschütze und Mörser, 1 MLRS, 6 Luftabwehrsysteme mit langer und mittlerer Reichweite, 1 Luftabwehrsystem mit kurzer Reichweite, 28 Fahrzeuge und Spezialfahrzeuge, 1 Hubschrauber und 14 UAVs verloren.“

https://t.me/s/rybar/31532

Propagandablüten hysterischer Russophobie

Immer wenn ich Aufmunterung brauche, besuche ich kurz die „Spiegel“-Online Seiten, um über die neuesten Propagandablüten der hysterischen Russophobie dieses NATOstanischen Sudelblattes den Kopf zu schütteln und zu schmunzeln. Heute haben die Journalismussimulanten von der Elbe sich mal wieder selbst übertroffen. Kann eigentlich nicht mehr lange dauern – wahrscheinlich, wenn Donbass, Kherson, Charkow und Odess vollständig von den Ukro-Nazis befreit sind – bis der „Spiegel“ den Endsieg von Selenskijs nicht mehr vorhandener Streitmacht vermeldet.

Der Nazi-Staat Ukraine ist ein noch kompletteres Irrenhaus als man ohnehin schon annehmen musste

Oder für die dortige Politmafia aus korrupten Oligarchen, westlich gelenkten „Eliten“, Drogensüchtigen und Faschisten ist ihr ganzer Staatsladen ohnehin nur ein Real Life Ego-Shooter Game, in dem sowieso schon alles egal ist.

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„Während das ukrainische Militär an Waffen- und Munitionsmangel stirbt, verkaufen Beamte des Verteidigungsministeriums unter dem Deckmantel des “Überschusses” Waffen an afrikanische Länder.

Die ukrainische Gesetzgebung enthält die Änderung Nr. 1919, wonach überschüssige Waffen sogar während des Krieges verkauft werden können. Das Verteidigungsministerium hat einen Bericht erstellt, der nun umgesetzt werden muss.

Unter den Gegenständen befinden sich gepanzerte Fahrzeuge, Panzer, Maschinengewehre, Gewehre, Granaten und sogar Schutzwesten. Das in den Dokumenten aufgeführte “Sortiment” nimmt 970 Seiten ein.

Das Unternehmen, das die Waffen verkauft, heißt NVK Techimpeks.“

Quelle: https://t.me/s/SergeyKolyasnikov/31526