Befreiung von Avdeevka

Avdeevka war die am stärksten befestigte Stadt der Ukraine, dem Kiewer Regime galt sie als wichtigste „Festungsstadt“, von der aus es fast zehn Jahre lang die Zivilbevölkerung von Donezk terrorisierte. Die Befreiung von Bachmut war ein Leichtes im Vergleich zu der von Avdeevka.

Wie alle Einwohner des Donbas wurden auch die Einwohner von Avdeevka nicht gefragt, ob ihre Stadt – de facto ein Vorort der Metropole Donezk – zum „auf Donezk gerichteten Dolch“ umgebaut werden möchte. Schon vor neuen Jahren stießen die Bürgerkriegsaktivitäten der Banderisten auf Widerstand der Bevölkerung:

Forgotten footage of the way locals in Avdeevka protested the fortification of their town by NATO. Whom was Ukraine protecting there, against whom?

Source: https://t.me/s/TXDPR

Warum Selenski Avdeevka nicht aufgibt

Warum eigentlich hält der ukrainische Präsident fanatisch an der Besetzung des Donezker Vorortes Avdeevka fest und lässt dort zehntausende seine Soldaten umkommen, nur um angesichts der russischen Übernacht letztlich doch die Stadt aufgeben zu müssen?

Jetzt sind neue Hinweise aufgetaucht, die den Grund seiner beharrlichen Weigerung, den Rückzugsbefehl zu geben:, verständlich machen:

Der Stand der Dinge: hoffnungslos

Die NATO befiehlt weiteres Massensterben in ihrem Krieg gegen Russland, den das Kiewer Regime bis zum letzten Ukrainer durchführt.

Ein „Bundeskanzler“, der besser als Hanswurst und deutscher Statthalter amerikanischer Interessen zu bezeichnen wäre, wird zum Rapport nach Washington einbestellt. Dort erfüllt er getreulich eine Selenskij-ähnliche Rolle und wirbt um mehr Geld und Kriegsmaterial für die Ostfront.

Die deutsche Bevölkerung sitzt paralysiert von immer ungemütlicheren Lebensumständen und schaut sich das an, während Staats- und Konzernmedien ihr erklären, dass dort Freiheit und Demokratie gegen einen völlig grund und anlaßlosen Angriff durch Russland verteidigt werden.

Die Welt außerhalb der wertewestlichen Filterblase orientiert sich derweil auf die entstehende multipolar Weltordnung, die bereits jetzt in einer nie für möglich gehaltenen Dynamik die alte imperialistische Weltordnung westlicher Hegemonie und Erpressungsmacht hinter sich lässt und dabei Europa nach und nch in eine abgehängte Region des Planeten verwandelt.

Vernünftige Menschen in Europa verzweifeln an der bodenlosen Dummheit und der kriminellen Kurzsichtigkeit der hiesigen herrschenden Eliten und denken über passende Exile oder geeignete Drogen nach.


„Wie man es richtig sagt:
In die Ukraine
In der Ukraine“

https://t.me/s/it_vatnik

Journalist interviewt Politiker: Machthaber und ihre Verlautbarungsjournaille flippen aus, vernünftige Menschen erfreuen sich an einem seltenen Beispiel journalistischer Kompetenz und politischer Intelligenz

Ich will, bevor ich mich der Flut von Einordnungen, Kommentaren und (seitens der West-Medien) propagandistischen Hetze, Russophobie und Anti-Putin-Hysterie aussetze, schnell meine Eindrücke von dem Tucker Carlson Interview mit dem russischen Präsidenten notieren.

Gesehen habe ich einen gewohnt frisch daher fragenden Journalisten und einen Staatschef, der aufmerksam und konzentriert die Fragen beantwortete. Wladimir Putin wirkte hellwach und topfit. Er war freundlich im Umgang mit Tucker, musste öfters lachen, erklärte gelegentlich, warum er bei bestimmten Themen ausführlicher ausholte, und ließ sich in keiner Sekunde das Heft der Gesprächsführung aus der Hand nehmen.

Die erste halbe Stunde bestand aus einer Lehrstunde in russischer Geschichte (von der die Ukraine ein Teil ist), die deutlich machte, welch umfangreiche historischen Kenntnisse und Einschätzungen Putin zur Grundlage seines Handelns macht. Der russische Präsident ist ein Meister der Kommunikation, der Sachverhalte nicht simplifiziert, aber nachvollziehbar darlegt und begründet.

Im Vergleich zu den plumpen, platten Propagandasprechblasen westlicher Machthaber ist es einer Wohltat, Putin zuzuhören und seine Ausführungen, Schilderungen und Anekdoten zu lauschen. Man fühlte sich an keiner Stelle, wie durch die ewig gleichen bellizistischen Worthülsen wertewestlicher Kriegsherren, in der eigenen Intelligenz beleidigt, sondern war dankbar für zwei Stunden politisch-historischen Diskurses über eine Welt in Veränderung und über Russlands Sicht darauf und Rolle darin.

Inhaltlich werden Putins Bemerkungen an vielen Stellen für westliche Herrscher schmerzhaft sein, da sie deren katastrophale Fehleinschätzung der russischen Widerstandskraft gegen den Sanktionskrieg und die fortdauernde Unterstützung des Kiewer Regimes bloßstellen. Der Präsident unterstreicht den russischen Willen zu Gesprächen und Verhandlungslösungen, die von Washington und von Kiew abgelehnt und verweigert werden. Und er legt den Finger in die Wunde des selbstgewählten ökonomischen Abstiegs des kollektiven Westens durch die Konfrontation mit Russland. Putin wiederholt, was verständigen Menschen mit Kenntnissen in Geschichte und Geopolitik ohnehin klar ist: Russland hat diesen Krieg nicht begonnen, es BEENDET gerade einen Krieg, der 2014 begann und der in vielen Zügen Aspekte eines Bürgerkriegs hat.

Einen wichtigen Hinweis gab Putin in seiner Antwort auf die Frage, ob die russischen Kriegsziele in der Ukraine erreicht wären. Er verneinte diese Frage mit der Bemerkung, dass die Entnazifizierung der Ukraine noch nicht vollzogen wäre – ein Beleg für die russische Einschätzung, dass in militärischer Hinsicht die Messe gesungen ist.

Insgesamt war dieses Interview von einer Qualität und von einem Kaliber, die mich zu hundert Prozent sicher machen, dass westlichen Politikern und ihren Medien nur eine Reaktion bleiben wird: erbarmungslose Herabsetzung, Verächtlichmachung und Hetze. Die geifernde Panik der westlichen Kommentatoren war ja sogar VOR dem Interview schon tsunami-gleich durch die westliche Medienwelt gerollt und wird sich jetzt nur noch potenzieren. 

Für mich der entscheidende und beeindruckendste Moment des Interviews war eine kleine Anekdote vom ukrainischen Schlachtfeld, die Putin am Ende erzählte. Darin wird deutlich, worin der Kern des ukrainischen Konfliktes als von USA und NATO entfachter Bruderkrieg besteht:

Eingekesselte ukrainische Soldaten werden von russischen Truppen aufgefordert, ihre Waffen niederzulegen und sich zu ergeben – dann würden sie überleben. Die ukrainischen Soldaten beantworten diese Aufforderung – auf Russisch, ihrer Muttersprache – mit dem Ruf „Russen ergeben sich nicht!“. „Sie sind alle umgekommen“, schließt der Präsident.

Das Aufbleiben hat sich gelohnt.

Kriegsberichterstattung: Zwei Seiten der Medaille

Der morgendliche Nachrichtenüberblick variiert je nachdem, welche Quellen man benutzt.

Die NATO-Medien melden aus der Ukraine wahrheitsgetreu die russischen Luftangriffe, beißen sich aber lieber die Zunge ab als zu berichten, dass die Angriffe militärischen Zielen dienen und gezielt die Infrastruktur und Logistik des Kiewer Regimes und seiner NATO-Kuratoren demilitarisieren. In Propagandablättern wie dem früheren Hamburger Nachrichtenmagazin ist stets von „Opfern“ die Rede, um zu suggerieren, dass der böse Russe mal wieder wahllos arme demokratische Ukrainer hinschlachtet. Fallen durch die Bruchteile ukrainischer Luftabwehrgeschosse tatsächliche zivile Opfer an, wird auch dies Russland angelastet.

Die Telegramkanäle der Русский мир berichten nicht neutral, aber faktisch über die Angriffsziele und die Einschlagsfolgen. Dass die Ziele militärische sind und die Angriffe den verbliebenen Munitionsdepots, Waffenlagern, Entscheidungszentren usw. des banderistischen Regimes gelten, ist ohnehin klar. Man macht sich lustig über die fantastischen Erfolgsmeldungen der ukrainischen Luftabwehr, die regelmäßig mehr russische Raketen, Geschosse und Drohnen vom Himmel holt als lanciert wurden (was, wenn diese Behauptung stimmen würde, in sich schon ein Beleg dafür wäre, dass die Opfer dem Absturz ukrainischer Abwehrgeschosse anzurechnen wären).

Später am Tag oder am Folgetag kommt dann in der Regel der nüchterne Bericht des russischen MOD, in dem sachlich und akkurat die diversen militärischen Installationen und Gerätschaften ungezählt werden, die diesmal aus dem Verkehr gezogen wurden. Auch die Anzahl der getöteten und verletzten ukrainischen Armeeangehörigen, ausländischer Söldner und NATO-Berater wird standardmäßig bekanntgegeben.

Der Unterschied ist frappierend: in NATO-Medien findet sich eine extrem parteiische Berichterstattung, die in ihrer Parteilichkeit gerade noch (bei wohlwollender Betrachtung) als Journalismus durchgehen könnte. Durch Weglassen, Verschweigen der wesentliche. Informationen und durch das nach zwei Kriegsjahren dem Publikum eingehämmerte Framing des Konfliktes als „durch nichts gerechtfertigter brutaler Angriffskrieg Russlands“ geht die westliche Propagandamaschine ohnehin davon aus, dass Leser und Zuschauer verinnerlicht haben, wer der Gute und wer der Böse ist. Die NATO-Medien verstehen sich als die Zulieferer des Materials, das diese Konditionierung zu bestätigen hat, Unpassendes wird gar nicht erst berichtet bzw. im Sinne dieses Auftrages eingebettet und „erklärt“.

Wer sich aus ausschließlich oder überwiegend aus NATO-Medien informiert, könnte ich jetzt noch, in der Niederlage der ukrainischen NATO-Armee und angesichts der absehbaren Kapitulation des banderistischen Regimes in Kiew den Eindruck gewinnen, dass noch nichts entschieden sei und das NATO-Lager dem Selenskij-Regime nur die benötigten westlichen Wunderwaffen liefern müsse, damit es mit dem Sieg über Moskau doch noch klappt.

Dabei gilt JEDE neue Waffengattung (HIMARS Artikkeriesystem, PATRIOT-Luftabwehrsystem, Leopard- oder Abrams-Panzer, F16-Kampfflugzeuge, Taurus-Mittelstreckenraketen usw.) die der Ukraine nach den üblichen Pseudodebatten unter den westlichen Machthabern geliefert wird, gilt zunächst einmal als potentieller game changer, bis sie ebenfalls von der russischen Armee aus dem Verkehr gezogen wird.

Der US-Blogger und TG-Kanalbetreiber „Donbas Devushka„ bringt‘s auf den Punkt:

„🇷🇺💥🇺🇦 Sieht so aus, als ob das alles für heute Morgen ist.

Sie wissen ja, wie es läuft… Zuerst werden sorgfältig ausgewählte Bilder von ukrainischen Luftabwehrgeschossen (oder Trümmern) veröffentlicht, die ein Wohngebäude getroffen haben.

Und dann, in ein paar Stunden, wird die Photoshop-Kreation veröffentlicht, die behauptet, dass 420/69 Raketen abgeschossen wurden.“

Quelle: https://t.me/s/DDGeopolitic