
Ein Facebookfreund:
Horst Mader schrieb: „Einschätzung
Für die junge Bewegung ist das ein ernstes Problem. Wer dauerhaft politisch etwas verändern möchte, muss verhindern, dass gewaltbereite Gruppen die eigenen Veranstaltungen dominieren. Das ist auch eine organisatorische Herausforderung, die nicht kleingeredet werden darf.
Gleichzeitig wäre es ein Fehler, nun die gesamten Proteste auf brennende Absperrungen zu reduzieren. Die Gewalt muss klar benannt werden. Die Verantwortlichen müssen ermittelt werden. Aber die gesellschaftlichen Forderungen der friedlichen Demonstrierenden verschwinden dadurch nicht. Und eine weitere Frage wird jetzt wichtig: Wie reagieren die Veranstalter selbst auf die Ausschreitungen? Distanzieren sie sich glaubwürdig, und welche Konsequenzen ziehen sie für weitere Aktionen?
Daran wird sich zeigen, ob aus dieser ersten großen Mobilisierung eine verantwortungsbewusste und langfristig handlungsfähige Bewegung werden kann.“
Die sollen sich benehmen,
sonst werden wir sie zähmen!
Protestieren? Soll‘n sie machen.
Was verändern? Ist zum Lachen.
Das zu verhindern haben wir
doch unsern schönen Rechtsstaat hier!
Demokratie ist, wenn im Land
alles fest in unsrer Hand
ist, und somit dieses Staates Walten
bleibt wo‘s ist: bei uns, den Alten.