Israel hat immer recht

‪Wenn das Stichwort „Israel“ fällt, kennt der demokratische deutsche Bürger nur einen Reflex, nämlich den der bedingungslosen Unterstützung des zionistischen Projektes in Palästina. Der mentale und intellektuelle Gehalt dieses Reflexes lässt sich auf einen Satz reduzieren: „Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung!“.

Für die Nazi-Enkel gilt dieser Satz immer und unter allen Umständen. Sie tragen ihn wie eine Monstranz vor sich her, er ist das Brett vor ihrem Kopf, mit dem sie ihre bedingungslose Solidarität mit Israel in ihren Schädeln einmauern – unabhängig davon, welche Völkerrechtsverstöße, Kriege, Kriegsverbrechen und sonstigen Scheußlichkeiten die israelische Besatzungsmacht in den eroberten und besetzten Gebieten und anderswo durchführt und begeht.

Das ist der deutsche Philosemitismus, das Abziehbild des ebenso deutschen Antisemitismus, der hier in neuer Verkleidung daherkommt und verkündet „Wir sind geheilt! Wir sind jetzt so sehr FÜR die Juden, dass wir sogar die Verbrechen des jüdischen Staates gutheißen!“

‪Eine psychologisch-ideologisch begründete Umkehrreaktion:‬
‪Die Volksgruppe, die man früher als minderwertig und gefährlich betrachtete und sie zu vernichten versuchte (weitgehend erfolgreich), wird jetzt von jeder Schuld freigesprochen – auch wenn sie ihrerseits auf dem von ihr okkupierten Territorium andere Volksgruppen vernichtet. ‬

‪Das hat ganz wenig mit Israel oder Judentum zu tun und ganz viel mit der deutschen Selbstabsolution durch die blinde und totale Unterstützung des zionistischen Staates.‬

‪Der deutsche Nazi-Enkel kann mittels seines staatsräsonal verankerten Philosemitismus den inneren Judenmörder in Schach halten und sich und der Welt beweisen, dass er jetzt wirklich ein ganz anderer ist, quasi das Gegenteil von früher.‬

‪Sein „Nie wieder“ heißt in Wahrheit „Nie wieder DURCH UNS – aber gerne durch Israel an den Palästinensern“‬

Das zionistische Regime im Blutrausch; deutsche Medien so: Alles nur Selbstverteidigung!

Iran hisst offizielle die „Rite Fahne der Vergeltung“

Ähnlich wie der drogenabhängige ukrainische Diktator ist der israelische Machthaber auf Krieg ANGEWIESEN, um an der Macht zu bleiben. Im Gegrnsatz zu Sekenskij wird Netanyahu zwar nicht gleich von den eigenen Spießgesellen hingerichtet werden, aber ihn erwarten Prozesse wegen Korruption, Amtsmissbrauch u.dgl., die vermutlich zu Gefängnisstrafen führen werden.

Die bürgerliche Journaille erwägt unterdessen kennerisch, ob das mit dem „Präventivschlag“ noch in Ordnung geht (schließlich weiß man ja, dass Israel jede Monstrosität nur aus Gründen der „Selbstverteidigung“ begeht, also voll dazu berechtigt ist) oder ob hier – ähnlich wie beim Völkermord in Gaza, den man gerne etwas zurückhaltend ausgeführt sehen möchte – ein bisschen leise Kritik angebracht sein könnte.

Der deutsche Medienkonsument lernt unterdessen, das es zu unterscheiden gilt zwischen Angriffskrieg und Präventivschlag, wobei die Unterscheidung ganz einfach ist:

Es kommt drauf an, wer es macht!

Angriffskrieg -> Russland
Präventiv -> Israel

Damit sind die Dinge wieder (ein-)geordnet und das Bürgergemüt kann sich den wirklich wichtigen Dingen auf dieser Welt zuwenden: der eigenen kleinen Karriere, dem nächsten Urlaub und der nächsten Mahlzeit.

Wat dem einen sin Uhl…

Neulich hat ein militärisch ziemlich hochgerüstetes Land in einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg seinen Nachbarn überfallen, Teile dessen Territoriums besetzt und bombardiert was das Zeug hält alle möglichen militärischen Ziele. Und macht auch unverdrossen weiter damit.

Aufschrei in den Medien? Empörte Politiker, die den Bruch des Völkerrechts beklagen und den Agressor mit Wirtschaftssanktionen„ruinieren“ wollen?°

Haha. Es war nämlich diesmal nicht Putin™, sondern unser guter Freund Netanyahu und sein erzdemokratisches Israel, die mit Syrien das in echt machen, was die imperialistische Meute Russland in Bezug auf die Bandera-Ukraine vorwirft.

Wie „enthauptete Babies“ für die freiwillige „Selbstenthauptung“ – der Abtrennung jeder journalistischen Redlichkeit und kritischer Intelligenz – beim bürgerlichen Mainstream sorgen

Das einzige Land, das in seinem rassistischen Furor und seiner systematischen, institutionalisierten Grausamkeit gegen „volksfremde“ Elemente an das faschistische deutsche „Dritte Reich“ heranreicht, ist ausgerechnet das Staatsprojekt einer der Opfergruppen des Hitlerfaschismus, der „jüdische Staat“ Israel.

Zur Rechtfertigung seiner völkermörderischen Politik und seines Terrors gegen die „menschliche Tiere“ genannten Opfer des israelischen Siedlerkolonialismus erfindet die israelische Propaganda gerne Gräueltaten, die sie den Gegnern anhängt – und ist dabei dank der Mittäterschaft der westlichen Politiker und Medien höchst erfolgreich.

Von „enthaupteten Babies“ bis zu „Massenvergewaltigungen“ wird nichts ausgelassen, was dazu taugt, die ethnische Säuberung Gazas und die rücksichtslose Ermordung zehntausender palästinensischer Zivilisten als „Recht auf Selbstverteidigung“ eines grundlos überfallenen Staatswesens darzustellen.

Max Blumenthal von „The Greyzone“ entlarvt die einschlägigen Lügen und schaut hinter die Kulissen der Gräuelpropaganda, die den westlichen Leitmedienkonsumenten als Tatsachen verkauft werden:

Ukraine, Israel vor dem Spiegel: Wer ist der Hässlichste im ganzen Land?

Es scheint, dass bandera-faschistisches und zionazistisches Regime miteinander um den Preis des inhumansten, an kein Recht (noch nicht mal das Kriegsrecht) gebundenen Gemetzels wetteifern. Momentan – derzeit ist die ukrainischen NATO-Stellvertreterarmee an allen Fronten in Auflösung begriffen und das Kiewer Regime greift deshalb auf nackte terroristische Kriegführung zurück – hat der zionistische Siedlerstaat die Nase vorn:

Israel setzt auf den Völkermord in Gaza noch einen drauf, bombardiert zivile Ziele im Libanon, macht Zehntausende von Libanesen zu Binnenflüchtlingen und rechtfertigt das auf gewohnt zynische Weise mit Hezbollah-Stellungen, die sich angeblich immer genau in den Wohnhäusern befinden, die die IDF zerstört und dabei bis jetzt hunderte von Zivilisten ermordet.

All dies nach dem terroristischen Angriff auf tausende von Pager- und Funkgerätenutzer im Libanon, weil unter denen nach Ansicht der Netanyahu-Regierung Hezbollah-Mitglieder waren.  Im libanesischen Bekaa-Tal lässt die israelische Armee Flugblätter mit Barcodes abwerfen, die über Bombardierungsziele und Ausweichregionen informieren sollen. Wer diesen Barcode einscannt, dessen Endgerät wird von der Zielerfassung der IDF registriert und zum Abschuss freigegeben, auch dies angeblich eine „anti-terroristischer“ Maßnahme gegen Hezbollah.

Derweil tritt eine 43jährige Trampolinhüpferin, die es aus irgendwelchen Gründen ins Amt der Außenministerin Deutschlands geschafft hat, vor die UN und blamiert nicht nur sich selbst, sondern ihr Amt und ihr Land mit emotional unkontrollierten Ausfällen gegen Russland und dessen Präsidenten. Die verzerrten Züge Baerbocks während ihrer Rede gaben ihren Hass und ihre Verachtung für Russland und dessen Präsidenten preis, vor allem aber die völlige Nichteignung dieser emotionsgesteuerten Person für ein diplomatisches Amt. Abgesehen von den absurden Anschuldigungen und Lügen, die sie verbreitete, wirkte Baerbock wie eine trotzig-wütende Pubertierende, die mit Herzrasen und Flecken im Gesicht den Nachbarn anraunzt, weil dieser ihrer Ansicht nach den Gehweg nicht gefegt hat.

Momentaufnahmen einer Welt, die sich rapide verändert und deren bisherige Herren (und ihre Vasallen) verzweifelt versuchen, sich dem unumkehrbaren Wandel in den internationalen Beziehungen, dem unaufhaltsamen Ende der westlichen Hegemonie, entgegenstemmen, dabei aber immer verzweifelter wirken und immer lächerlicher aussehen. Leider haben diese abgehalfterten Gestalten einer abgelaufenen Epoche immer noch genügend Gewaltmittel zur Verfügung; Gewaltmittel, die den Übergang zur multipolaren Phase verzögern, erschweren und unter Umständen um den Preis der Vernichtung allen Lebens um der Erde verhindern können.

Vernünftige Zeitgenossen betrachten die Situation ohne Hoffnung und ohne Panik; mit der Absicht vielleicht, im eigenen Wirkungsumfeld, im eigenen Land, mit den bescheidenen eigenen  Kräften den sich abzeichnenden Untergang der imperialistischen Mächte zu beschleunigen, so gut man kann (und wenn’s durch Aufklärung und Information ist), und mit dem Wunsch, dass – sollte alles schief gehen – man genügend gute Freunde und gute Drogen hat. 

Der Zynismus von Kolonialherren und ihrer medialen Entourage

Deutsche Leitmedien fest an der Seite des völkermörderischen Netanyahu-Regimes und mit ganz viel Empathie für die vier befreiten Gefangenen und deren Landsleute.

Dass dabei mindestens 200 palästinensische Flüchtlinge draufgingen und noch mehr verwundet wurden, ist den philosemitischen Völkermord-Fans vom „Spiegel“ keine Erwähnung wert – sind ja bloß Palästinenser.

Auch dass ein Gefangenenaustausch ganz ohne Massaker an Zivilisten hätte stattfinden können – dass nämlich, wie von der Hamas angeboten, die Gefangenen der Hamas im Austausch gegen die Gefangenen freigelassen werden könnten, die das zionistische Regime unter Verschluß hält – spielt keine Rolle.

Der Zynismus von Kolonialherren und ihrer medialen Entourage: das Leben eines weißen Kolonialisten ist im Zweifel eben so viel wert wie das von Hunderten der braunhäutigen Eingeborenen das Landstriches, den man erobert hat und besetzt hält.