In die Städte kam ich zur Zeit der Unordnung

In den alten Büchern steht, was weise ist:
Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
Ohne Furcht verbringen.
Auch ohne Gewalt auskommen,
Böses mit Gutem vergelten
Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen,
Gilt für weise.
Alles das kann ich nicht:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!

https://www.deutschelyrik.de/an-die-nachgeborenen.html


Von der Zeichnnng zur KI-Animation

Am Anfang steht die ziellose Zeichnerei am iPad. App: SketchBook Pro mit einem weichen Bleistift aus den Standard-Tools. Grok macht daraus dann eine etwas plastischere, sepia-farbene Version. Diese wird mit in PicsArt mit einem der bordeigenen Tools („KI-Expand“) in ein Querformat gebracht, das zurück an Grok geht.

Ab dem Punkt ist der Verlauf des Filmes Zufall bzw. abhängig von den Ideen oder Bildern, die in meinen Gedanken erscheinen. Und diesem Fall legte die höhlenartige Szenerie ein paar Monster oder Dämonen nahe, die sich dort tummeln. Von Dämonen ist es nicht weit zu Engeln, von unten nicht weit zu oben und die Vereinigung der komplementären Aspekte der conditio humana lag ja schon in dem Milarepa-Zitat mehr, das ich unter die Zeichnung geschrieben hatte.und der Wunsch nach Friedlichkeit und einem Ende der finsteren Zeiten, in denen wir leben müssen, liegt in der Luft – in einer Welt, in der schon wieder „das arglose Wort töricht ist und eine glatte Stirn auf Unempfindlichkeit hindeutet“, wie der große Brecht dichtete.

Ach ja: die Prompts für Grok ließ ich mir von Claude, meinem getreuen KI-Assistenten, sachgerecht im Regisseurs- und Cineastenjargon formulieren.

Das Einfache, was schwer zu machen ist

Kommunismus ist keine Utopie und keine Heilslehre, sondern das Werkzeug, die Welt zu einem erträglichen, also menschlichen Ort zu machen.

Je älter ich werde, umso mehr leuchtet mir ein, was Marx über politische Ökonomie, über Staat, Kapital und Klassengesellschaft, über Lohn, Preis und Profit erklärt. 

„Er ist vernünftig, jeder versteht ihn. Er ist leicht.Du bist doch kein Ausbeuter, du kannst ihn begreifen.“ sagt Brecht in seinem „Lob des Kommunismus“.

Aber auch:„Er ist das Einfache, was schwer zu machen ist“.

Aber gemacht werden muss es.