In den alten Büchern steht, was weise ist:
Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
Ohne Furcht verbringen.
Auch ohne Gewalt auskommen,
Böses mit Gutem vergelten
Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen,
Gilt für weise.
Alles das kann ich nicht:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Von der Zeichnnng zur KI-Animation
Am Anfang steht die ziellose Zeichnerei am iPad. App: SketchBook Pro mit einem weichen Bleistift aus den Standard-Tools. Grok macht daraus dann eine etwas plastischere, sepia-farbene Version. Diese wird mit in PicsArt mit einem der bordeigenen Tools („KI-Expand“) in ein Querformat gebracht, das zurück an Grok geht.
Ab dem Punkt ist der Verlauf des Filmes Zufall bzw. abhängig von den Ideen oder Bildern, die in meinen Gedanken erscheinen. Und diesem Fall legte die höhlenartige Szenerie ein paar Monster oder Dämonen nahe, die sich dort tummeln. Von Dämonen ist es nicht weit zu Engeln, von unten nicht weit zu oben und die Vereinigung der komplementären Aspekte der conditio humana lag ja schon in dem Milarepa-Zitat mehr, das ich unter die Zeichnung geschrieben hatte.und der Wunsch nach Friedlichkeit und einem Ende der finsteren Zeiten, in denen wir leben müssen, liegt in der Luft – in einer Welt, in der schon wieder „das arglose Wort töricht ist und eine glatte Stirn auf Unempfindlichkeit hindeutet“, wie der große Brecht dichtete.


Ach ja: die Prompts für Grok ließ ich mir von Claude, meinem getreuen KI-Assistenten, sachgerecht im Regisseurs- und Cineastenjargon formulieren.