Altersweisheit für 3,95 €

Einer der ganz wenigen Vorteile des Alters ist der Luxus, sich nicht mehr auf jede Debatte einlassen zu müssen. Die Nähe des Todes relativiert den Drang zu Disput und Auseinandersetzung und befreit von dem mentalen Niesreiz, das letzte Wort und damit recht haben zu wollen. 

Die Lust am Streit ist das Privileg der Jugend und von Zeitgenossen, die Freude im Rechthaben suchen und finden. Austausch und Wahrheitsfindung scheint ihnen weniger wert zu sein als die Oberhand in einer Debatte zu behalten, die sie führen, um rechtzubehalten.

Der Weise verneigt sich in solchen Fällen, empfiehlt sich allseitig mit guten Wünschen und taucht ein in die Stille der Nacht.

#ghostdog #jimjarmusch

Der Stand der Dinge: hoffnungslos

Die NATO befiehlt weiteres Massensterben in ihrem Krieg gegen Russland, den das Kiewer Regime bis zum letzten Ukrainer durchführt.

Ein „Bundeskanzler“, der besser als Hanswurst und deutscher Statthalter amerikanischer Interessen zu bezeichnen wäre, wird zum Rapport nach Washington einbestellt. Dort erfüllt er getreulich eine Selenskij-ähnliche Rolle und wirbt um mehr Geld und Kriegsmaterial für die Ostfront.

Die deutsche Bevölkerung sitzt paralysiert von immer ungemütlicheren Lebensumständen und schaut sich das an, während Staats- und Konzernmedien ihr erklären, dass dort Freiheit und Demokratie gegen einen völlig grund und anlaßlosen Angriff durch Russland verteidigt werden.

Die Welt außerhalb der wertewestlichen Filterblase orientiert sich derweil auf die entstehende multipolar Weltordnung, die bereits jetzt in einer nie für möglich gehaltenen Dynamik die alte imperialistische Weltordnung westlicher Hegemonie und Erpressungsmacht hinter sich lässt und dabei Europa nach und nch in eine abgehängte Region des Planeten verwandelt.

Vernünftige Menschen in Europa verzweifeln an der bodenlosen Dummheit und der kriminellen Kurzsichtigkeit der hiesigen herrschenden Eliten und denken über passende Exile oder geeignete Drogen nach.


Wie man es richtig sagt:
In die Ukraine
In der Ukraine“

https://t.me/s/it_vatnik

„Tucker killed them. All of them.“

Larry Johnson nimmt sich in seinem neuesten Blogbeitrag die erstaunliche Boshaftigkeit vor, mit der Mainstreammedien und einzelne Vertreter des politischen Establishments wie die Kriegsverbrecherin Hillary Clinton auf Tucker Carlsons Interview mit Präsident Putin reagieren.

D.h. sofern sie überhaupt reagieren und nicht versuchen, durch Schweigen oder durch sekundenkurze kommentierte und eingeordnete Ausschnitte des Interviews ihr Narrativ zu retten. Ein hoffnungsloses Unterfangen angesichts der Zugriffszahlen und der Verbreitung.

Johnson kommt zu dem erfreulichen Schluß, dass die Verlautbarungsmedien des Imperiums abgewirtschaftet haben und dass inzwischen die Reichweite ihrer Propaganda der Glaubwürdigkeit entspricht, die sie noch besitzen. Tendenz fallend.

„Wie auch immer, ich bin angewidert von den Angriffen auf Tucker durch Leute wie Hillary Clinton, Jimmy Kimmel und die Gesamtheit von MSNBC, und dann wurde mir klar, dass ich Zeuge von professionellem Neid auf Steroiden war. Ich beschloss, mir die Einschaltquoten dieser verschiedenen Clowns anzusehen und sie mit den Zuschauern zu vergleichen, die Tucker anzieht. Die Zahlen sind schockierend. Tucker hat sie erledigt. Alle von ihnen.

(…)

Die Gesamtzahl für alle diese Sendungen (FoxFive, MSNBC, CNN, ABC, CBS, NBC – K.S.) zusammen beträgt knapp 32 Millionen. Denken Sie daran, dass Walter Cronkite 1968 allein für seine Sendung durchschnittlich 27 Millionen Zuschauer erreichte. Vergleichen Sie das mit Tuckers Zahlen – um 21:06 Uhr am Samstagabend (östliche Standardzeit) waren es 186 Millionen Zuschauer. Mit anderen Worten: Tucker zieht sechsmal mehr Zuschauer an als ABC, CBS, NBC, Fox News, CNN und MSNBC zusammen. Und er gibt keinen einzigen Cent für Werbung aus, um Zuschauer zu gewinnen.

Die Zahlen von CNN sind wirklich erbärmlich. Ihre „Top“-Sendung hatte nur 733.000 Zuschauer. Tucker hat diese Zahl in den ersten 30 Minuten seines Interviews mit Putin übertroffen. Wenn man bedenkt, dass die Medienunternehmen Hunderte von Millionen Dollar für so wenige Zuschauer ausgeben, muss man sich fragen: „Wie lange kann das noch so weitergehen?“

Ein weiterer Maßstab: Der Super Bowl 2023 zwischen den Chiefs und den Adlern hatte 115 Millionen Zuschauer. Tucker hat dieses Großereignis um 70 Millionen übertroffen. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die alten Medien im Sterben liegen. Herzlichen Glückwunsch, Tucker. Du bist gerade noch rechtzeitig entkommen.“

https://sonar21.com/tucker-carlson-destroys-legacy-media/

Torwächter des Narrativs

Garland Nixon in einem aktuellen Beitrag über westliche russophobe Hysterie und Propaganda, bei der die medialen Mietmäuler der herrschenden Interessen die Rolle von Torwächtern der NeoCon-Narrative übernehmen.

Wer fühlt sich da nicht an Lanz, Maischberger, Klamroth, Miosga und ähnliche Rektaljournalisten der Macht erinnert?


„Ich glaube, das Wichtigste, was dabei herauskam (bei der westlichen Propaganda über Russland), war – wie so viele andere Dinge -, dass Wladimir Putin ein Monster ist. Dass er ein Verrückter ist, dass er alle töten und ihre Kinder fressen will, dass er gewalttätig ist, dass er uns auslöschen will… und was sagt man uns? Dass er irrational ist. Das sagen uns Biden und seine Leute, das sagt uns Olaf Scholz, der bei der völligen wirtschaftliche Vernichtung seines eigenen Landes mitgemacht hat – und Putin ist irrational?

Bei Pressekonferenzen in den amerikanischen Medien ist es in der Regel so: Sie setzen einen logischen Fehler ein, den man „loaded question“ nennt, und zwar sehr oft. Eine geladene Frage. Die berühmteste oder berüchtigtste „loaded question“ ist „Schlagen Sie Ihre Frau immer noch?“. Die Frage enthält eine Prämisse, die prima facie akzeptiert werden muss, um die Frage beantworten zu können.

Und das geht ungefähr so: „Herr Putin, da Sie ganz Amerika hassen, da Sie uns alle verachten und uns alle töten wollen, da Sie das Böse schlechthin sind und wir das Gute schlechthin: Warum wollen Sie alle töten, uns alle atomisieren und warum sind Sie so böse?“

In dieser Frage steckt ein ganzes Bündel von Dingen: dass du böse bist, dass du uns alle töten willst, blablabla.

Im Westen stellt man keine Frage, man zwingt eine Frage auf. Und wenn man sich das anschaut… wir haben gesehen, wie jemand interviewt wurde, ich glaube, es war Trump… wir haben gesehen, wie jemand etwas sagte wie „Ich kann nicht zulassen, dass Sie das sagen!“

Im Grunde genommen sehen wir, dass der Interviewer in den westlichen Medien ein Torwächter für die Narrative der NeoCons ist. Sie stellen also eine belastete Frage und unterbrechen und übertönen dann die Person, die sie zu beantworten versucht, um das Narrativ zu schützen.“

https://www.youtube.com/live/rQTnlH1xo4w?si=G8ElGjDRsHZK4EpE

Anthropologische Feldstudie in Mitteleuropa: rituelle Sexualpraktiken niederheinischer Eingeborener

Der Frohsinn geht weiter und nimmt kein Ende mehr (bis Aschermittwoch). Nach dem ersten Höhepunkt an Altweiber ist Freitags immer eine Art Zwischenphase, in der in überschaubaren Mengen gesoffen wird und man Anlauf nimmt für das Mega-Delirium, das sich über die folgenden drei Tage bis zum Rosenmontag ins Komatöse steigert.

Junge männliche Pflegekollegen, die rituell an Altweiber die Düsseldorfer Altstadt aufsuchen, berichten von brutalstmöglich betrunkenen, intensiv nach Schnaps riechenden Mittvierzigerinnen, die Schwäche- oder Ohnmachtsanfälle vortäuschen, um sich jedem halbwegs ansehnlichen Penisträger in die Arme und perspektivisch in irgendein improvisiertes Liebeslager zu werfen.

Je nach Persönlichkeitsstruktur, Alkoholpegel und Triebstau gehen die Jungmänner damit abwehrend oder die Gelegenheit ergreifend um. Umgekehrt umgekehrt. Die Düsseldorfer Polizei meldet einen ruhigen Verlauf des Altweiber-Abends, mit nur achtzehn trunkenheitsbedingten Festnahmen, allerdings mit einer hohen Zahl sexueller Übergriffe.

Agitator befragt Kremldämon: deutsche Neidmedien um empörte Klarstellung und Einordnung bemüht

Herrlich: deutsche Gülle-Medien schäumen und toben vor ohnmächtiger Wut über das Interview, das Tucker Carlson mit dem russischen Präsidenten geführt hat.

Wie kann der Ami es wagen, einfach den dämonischen Gottseibeiuns im Kreml, die Inkarnation des Bösen, zu Wort kommen zu lassen? WAS ERLAUBEN TUCKER??

Mag sein, dass der Neid auf diesen journalistischen Scoop eine Rolle spielt, jedenfalls sind sie alle bestrebt, den bekanntesten und reichweitenstärksten amerikanischen Journalisten so gut wie möglich in die Gosse zu schreiben und als Agitator, Putin-Propagandist, Verschwörungstheoretiker und Rechten (das aktuelle Zauberwort, dass dem Brandzeichen gleicht, mit dem Vieh zur in diesem Fall medialen Schlachtung markiert wird) zu denunzieren

Den Vogel schoss dabei die ehemals linksliberale Frankfurter Rundschau ab, die wunderschön nachweist, wie angstmacherischer und kriegshetzerischer Pseudo-Journalismus im Rektum der Obrigkeit funktioniert. Dieses Provinzblatt schafft es tatsächlich, aus Putins eindeutiger Absage jeglicher „Angriffspläne“ auf Polen einen möglichen „Russischen Angriff auf Polen“ zu machen, über den die NATO „besorgt“ sei und dessen nahezu feststehende Unausweichlichkeit nur durch das dahinter geklebte Fragezeichen noch ein bißchen relativiert wird.

Solche Medien dürfen sich wirklich nicht wundern, wenn sich die Bevölkerung in Scharen von Ihnen abwendet und Nachrichten und Informationen aus unabhängigen Medien bezieht.

Journalist interviewt Politiker: Machthaber und ihre Verlautbarungsjournaille flippen aus, vernünftige Menschen erfreuen sich an einem seltenen Beispiel journalistischer Kompetenz und politischer Intelligenz

Ich will, bevor ich mich der Flut von Einordnungen, Kommentaren und (seitens der West-Medien) propagandistischen Hetze, Russophobie und Anti-Putin-Hysterie aussetze, schnell meine Eindrücke von dem Tucker Carlson Interview mit dem russischen Präsidenten notieren.

Gesehen habe ich einen gewohnt frisch daher fragenden Journalisten und einen Staatschef, der aufmerksam und konzentriert die Fragen beantwortete. Wladimir Putin wirkte hellwach und topfit. Er war freundlich im Umgang mit Tucker, musste öfters lachen, erklärte gelegentlich, warum er bei bestimmten Themen ausführlicher ausholte, und ließ sich in keiner Sekunde das Heft der Gesprächsführung aus der Hand nehmen.

Die erste halbe Stunde bestand aus einer Lehrstunde in russischer Geschichte (von der die Ukraine ein Teil ist), die deutlich machte, welch umfangreiche historischen Kenntnisse und Einschätzungen Putin zur Grundlage seines Handelns macht. Der russische Präsident ist ein Meister der Kommunikation, der Sachverhalte nicht simplifiziert, aber nachvollziehbar darlegt und begründet.

Im Vergleich zu den plumpen, platten Propagandasprechblasen westlicher Machthaber ist es einer Wohltat, Putin zuzuhören und seine Ausführungen, Schilderungen und Anekdoten zu lauschen. Man fühlte sich an keiner Stelle, wie durch die ewig gleichen bellizistischen Worthülsen wertewestlicher Kriegsherren, in der eigenen Intelligenz beleidigt, sondern war dankbar für zwei Stunden politisch-historischen Diskurses über eine Welt in Veränderung und über Russlands Sicht darauf und Rolle darin.

Inhaltlich werden Putins Bemerkungen an vielen Stellen für westliche Herrscher schmerzhaft sein, da sie deren katastrophale Fehleinschätzung der russischen Widerstandskraft gegen den Sanktionskrieg und die fortdauernde Unterstützung des Kiewer Regimes bloßstellen. Der Präsident unterstreicht den russischen Willen zu Gesprächen und Verhandlungslösungen, die von Washington und von Kiew abgelehnt und verweigert werden. Und er legt den Finger in die Wunde des selbstgewählten ökonomischen Abstiegs des kollektiven Westens durch die Konfrontation mit Russland. Putin wiederholt, was verständigen Menschen mit Kenntnissen in Geschichte und Geopolitik ohnehin klar ist: Russland hat diesen Krieg nicht begonnen, es BEENDET gerade einen Krieg, der 2014 begann und der in vielen Zügen Aspekte eines Bürgerkriegs hat.

Einen wichtigen Hinweis gab Putin in seiner Antwort auf die Frage, ob die russischen Kriegsziele in der Ukraine erreicht wären. Er verneinte diese Frage mit der Bemerkung, dass die Entnazifizierung der Ukraine noch nicht vollzogen wäre – ein Beleg für die russische Einschätzung, dass in militärischer Hinsicht die Messe gesungen ist.

Insgesamt war dieses Interview von einer Qualität und von einem Kaliber, die mich zu hundert Prozent sicher machen, dass westlichen Politikern und ihren Medien nur eine Reaktion bleiben wird: erbarmungslose Herabsetzung, Verächtlichmachung und Hetze. Die geifernde Panik der westlichen Kommentatoren war ja sogar VOR dem Interview schon tsunami-gleich durch die westliche Medienwelt gerollt und wird sich jetzt nur noch potenzieren. 

Für mich der entscheidende und beeindruckendste Moment des Interviews war eine kleine Anekdote vom ukrainischen Schlachtfeld, die Putin am Ende erzählte. Darin wird deutlich, worin der Kern des ukrainischen Konfliktes als von USA und NATO entfachter Bruderkrieg besteht:

Eingekesselte ukrainische Soldaten werden von russischen Truppen aufgefordert, ihre Waffen niederzulegen und sich zu ergeben – dann würden sie überleben. Die ukrainischen Soldaten beantworten diese Aufforderung – auf Russisch, ihrer Muttersprache – mit dem Ruf „Russen ergeben sich nicht!“. „Sie sind alle umgekommen“, schließt der Präsident.

Das Aufbleiben hat sich gelohnt.

Altweiber

„Altweiber!“

Mehr braucht man im Rheinland nicht zu sagen, um zu wissen, dass für einen Großteil der Bevölkerung ab jetzt fünf Tage Dauerkoma begonnen haben.

Die Frau, Düsseldorferin durch und durch, heute Morgen zu dem Hund: „Um 11 Uhr 11 machen wir die Glotze an und hören den ganzen Tag Karnevalsmusik! Und Frauchen singt mit, und zwar so schräg, dass du weinst!“