Neoliberale russophobe Kriegshetzer rasten endpanisch aus über die MÖGLICHKEIT eines Interviews von Tucker Carlson mit Prösident Putin. Alleine die VORSTELLUNG, dass dies passieren könnte, löst kollektive Hirnschmelze bei den Ostlandkriegern aus.
Es steht noch nicht mal fest, dass so ein Interview überhaupt stattfindet, aber EU-Russenfresser wie Guy Verhofstadt, belgischer Ex-Regierungschef und Mitglied der liberalen ALDE-Fraktion im Europäischen Parlament, wissen schon jetzt, dass es auf jeden Fall russische Desinformation ist.
Das ist das Ausmaß der Panik, die die EU-Machthaber angesichts des verlorenen Krieges ergriffen hat: dem zum ultimativen Erzbösewicht dämonisierten Feind darf noch nicht mal zugehört werden, denn was immer er zu sagen hätte, ist Propaganda und Desinformation, vor der man die EU-Bürger beschützen muss.
Journalisten, die sich erfrechen, den Gottseibeiuns im Kreml tatsächlich zu interviewen statt ihn zu verteufeln, muss konsequenterweise mit Einreiseverbot gedroht werden.
Die Verhältnisse ändern sich in einer Geschwindigkeit, die einem kaum Luft lassen. Ähnlich muss es einigen politischen Beobachtern Anfang 1933 gegangen sein. Die Bürger- und Freiheitsrechte werden stetig eingeschränkt. Meinungsfreiheit zählt nicht mehr. Wer gegen den Strom schwimmt wird arbeitslos gemacht und geächtet. Enttäuschend ist, dass es kaum Intellektuelle gibt, die sich gegen diese Bewegung des gedankenlosen Niedermachens wehren und aufstehen. (Ein Hinweis darauf, dass Intellekt und Intelligenz oft getrennte Wege gehen.) Wenige kommen auf die Idee, dass die Mechanismen, der heute die eine Gruppe zum Schweigen bringen soll, schon morgen gegen einen selbst gewendet werden kann. Am Ende werden die Anständigen wieder ins Exil gehen müssen.
Facebook
Für mich das erstaunlichsten ist die Indifferenz der Leute. Bis auf die paar Freunde auf Facebook oder im echten Leben, die sehen was gerade passiert, zeigen die Leute in meinem persönlichen Umfeld (Arbeit, Familie, Bekannte) eine selige Ignoranz, die an Realitätsverweigerung grenzt – so wie Kinder, die die Hände vor die Augen halten und dann denken, man sieht sie nicht mehr.
So als könnte das Leben im Großen und Ganzen so weitergehen wie bisher, auch wenn man öfters über die Teuerung meckert und sich über die Unfähigkeit und Dummheit der Baerbocks, Habecks und Scholzens lustig macht.
Die tatsächlichen drastischen Umverteilungen des gesellschaftlichen Reichtums durch den Krieg, an dem die Bundesregierung beteiligt ist, die weitreichenden Einschränkungen von Bürgerrechten wie Meinungsfreiheit, Pressefreiheit usw, die schrittweise Verwandlung der BRD von der demokratischen zu einer wenn nicht faschistischen, dann aber autoritären Form des Kapitalstandortes scheint oder möchte niemand bemerken.
In meinem eigenen Fall der strafrechtlichen Verfolgung wegen angeblicher „Störung des öffentlichen Friedens“ durch „Befürwortung des russischen Angriffskrieges“ höre ich gelegentlich Sätze wie „Du musst ja auch nicht immer alles laut sagen, was du so denkst!“ oder „Warum legst du dich auch immer mit dem Gesetz an, du hättest ja auch vorsichtiger sein können!“.
Es scheint insgesamt eine Stimmung der Verdrängung und des St. Florian-Prinzips zu herrschen: man hofft, dass man die Zeiten irgendwie ohne allzu großen Schaden übersteht und passt sich den neuen Bedingungen an – dazu gehört, dass man bei heiklen Themen die Klappe hält, ein niedriges Profil beibehält und nicht mit der verschärft nach Dissens Ausschau haltenden (und diesen sanktionierenden) Staatsmacht aneinander gerät.
Mir wird verständlicher, wie das gesellschaftliche Klima in den Dreißigerjahren war.
Das KI-Bild ist eine Hommage an meinen Großvater, in dessen Kellerwerkstatt ich ungezählte Stunden verbrachte und ihm beim Arbeiten, Basteln, Reparieren und Handwerken zusah. Er war Portefeuiller von Beruf, ein Leder-Kunsthandwerker alter Schule, der alles reparieren und jedes Werkzeug handhaben konnte.
Was er nicht so gut konnte war zeichnen, aber seine Geduld war unendlich und ich konnte ihn meistens dazu bringen, mir Lokomotiven, Eisenbahnen, Schiffe, Tiere und dergleichen zu malen. Er hatte immer einen Stapel alter Tapeten für mich da, auf deren Rückseiten wir malen konnten, so dass mir nie langweilig wurde.
Nachts, wenn alle Welt schläft und mich ein Verlangen nach Fischbrötchen ergreift, riskiere ich mitunter, gegen das Zauberei-Verbot in der Muggelwelt zu verstoßen. Zu verlockend ist die Aussicht, mittels eines hastig gemurmelten, aber klar akzentuierten „Larinae adducere panem pisces!“ eine holsteinische Möwe herbei zu beschwören, die mir ein Original-Fischbrötchen von Fischer Kruse vom Schönberger Strand bringt.
Diese Box hat die Verkaufshilfe des Marktstandes der Meerbuscher Traditionsmetzgerei Oleszynski aufgestellt. Auf meine erstaunte Nachfrage hin teilt sie mir mit, dass sie zum Mindestlohn angestellt ist und keinerlei Extraleistungen erhält. „Wo denken Sie hin? Sowas gibt’s bei dem nicht.“, klärt sie mich auf.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr Boss solche eigenmächtigen Aktionen gut findet. Im Gegensatz zu mir; das Wechselgeld wandert natürlich direkt in die Spar-Box.
„In the wee small hours of the morning While the whole wide world is fast asleep You lie awake and think about the girl And never, ever think of counting sheep
When your lonely heart has learned its lesson You’d be hers if only she would call In the wee small hours of the morning That’s the time you miss her most of all“
Richard David Wolff ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler. Er forschte an der University of Massachusetts in Amherst zur ökonomischen Methodologie und zur Klassenstruktur der Vereinigten Staaten.
In diesem knapp halbstündigen Interview auf Danny Haiphongs „The Left Lens“-Kanal spricht er ausführlich über das, was er den „aus meiner Sicht größten strategischen Fehler des Jahrhunderts“ nennt: die fatale Einschätzung des Kollektiven Westens, dass Russland bzw. die russische Ökonomie so schwach (oder umgekehrt die des Westens so stark wäre), dass Russland mit dem den ukrainischen Stellvertreterkrieg begleitenden Sanktionskrieg in die Knie zu zwingen sei und zerschlagen werden könnte.
Mr Wolff spricht einleuchtend und nachvollziehbar über ökonomische und geostrategische Eckdaten und erklärt u.a. den Begriff „Kaufkraftparität“ (purchasing power parity), nach dessen Maßstäben der russische Präsident völlig zu Recht kürzlich konstatieren konnte, dass Russland jetzt – nach zwei Jahren hybriden Krieg seitens der NATO und einem beispiellosen Sanktionskrieg seitens des Kollektiven Westens – die größte Volkswirtschaft Europas ist.
Kein Stadtplan irgendeiner chinesischen Millionenstadt, sondern Abbildung einer menschlichen Zelle. Eykariotische Zellen sind solche, die einen echten Zellkern haben.
„Diese 3D-Darstellung einer eukaryotischen Zelle wurde mit Daten aus der Röntgen-, Kernspinresonanz- und Kryo-Elektronenmikroskopie modelliert. Auch wenn die Forscher nicht die gesamte Komplexität der Zelle erfassen konnten, ist dies ein Versuch, die unzähligen Systeme, die am zellulären Leben beteiligt sind, zu visualisieren.“