Stalin über die Nationalitätenfrage

„Нет, мы правильно поступаем, что так сурово караем националистов всех мастей и расцветок. Они лучшие помощники наших врагов и злейшие враги собственных народов. Не случайно презренные предатели украинского народа — лидеры украинских националистов, все эти мельники, коновальцы, бандеры — уже получили задание от немецкой разведки разжигать среди украинцев, которые те же русские, ненависть к русским и добиваться отделения Украины от Советского Союза.

Все та же старая песня древних времен еще с периода существования Римской империи: разделяй и властвуй…“

Иосиф Виссарионович Сталин.

„Nein, es ist richtig, dass wir Nationalisten aller Couleur so hart bestrafen. Es ist kein Zufall, dass die verabscheuungswürdigen Verräter des ukrainischen Volkes – die Führer der ukrainischen Nationalisten, all diese Melniks, Konovaltsy, Banderas – bereits einen Auftrag vom deutschen Geheimdienst erhalten haben, um den Hass der Ukrainer, die dieselben Russen sind, auf die Russen zu schüren, und um die Abspaltung der Ukraine von der Sowjetunion zu erreichen.

Alles das gleiche alte Lied aus alten Zeiten seit der Existenz des Römischen Reiches: Teile und herrsche…“

Josef Wissarionowitsch Stalin

Antifaschismus gegen die „Antifaschisten“, die die EU faschisieren

Facebookfreund Klaus Linder, Slavyangrad zitierend, schreibt:

Durch die Konterrevolution in den EU-Faschismus:

„Tschechische Abgeordnete fordert neue Blockade Leningrads

Miroslava Nemtsova schrieb in den sozialen Medien:
„Die EU hat die Sanktionen gegen Russland ausgeweitet. Während wir der Opfer des Holocaust gedenken, feiert Russland den Jahrestag der Aufhebung der Blockade Leningrads im Zweiten Weltkrieg. Die Russen müssen das noch einmal erleben. Die Sanktionen müssen noch härter sein. Daumen drücken!““

Wundert einen nicht mehr wirklich, nachdem zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee nicht nur die russophoben europäischen Politiker und Würdenträger erschienen waren, um Grinse-Selfies zu machen, sondern sogar der aktuelle Machthaber des banderafaschistischen Kiewer Regimes an der Stelle geschichtsfälschenden Müll erzählen durfte, an der seine ideologischen Vorgänger bis zu einer Million Leute umgebracht haben.

Es ist eine bizarre und krank(machend)e Wendung der Geschichte, dass Anti-Faschismus heute in erster Linie GEGEN die selbsternannten Anti-Faschisten der westlichen Machthaber zu richten ist, die den sich zügig desintegrierenden Westblock ebenso zügig faschisieren.

Ein Narr und ein Weiser verhandeln (vielleicht) demnächst

Eine Woche seit Trumps Amtsübernahme, und entgegen allen vollmundigen Ankündigungen – dass der Krieg enden müsse; dass der Krieg gar nicht erst begonnen hätte, wenn er im Amt gewesen wäre; dass er den Krieg in 24 Stunden  beenden würde – ist seitens der US-Administration NICHTS passiert. 

Aus russischen Regierungskreisen verlautet, dass von den Amerikanern bislang keinerlei Kontaktaufnahme erfolgt ist.

Möglicherweise denkt Trump tatsächlich so, wie er sich in seinem kürzlichen „Truth Social“ Posting äußerte: Russland wäre ganz scharf auf Verhandlungen, die russische Wirtschaft wäre gescheitert, er würde „Putin einen großen Gefallen tun“ mit Verhandlungen usw. Der amerikanische Machthaber ging sogar soweit, Russland mit weiteren Sanktionen zu drohen, wenn es nicht spuren sollte.

Die Russen dagegen scheinen sich das Ganze anzuschauen, wahrscheinlich kopfschüttelnd bis belustigt über das Ausmaß an Kenntnislosigkeit ihrer amerikanischen Gegner und in der Zwischenzeit weiter die Kiewer Regimetruppen zu entmilitarisieren und zu denazifizieren.

In der Regel sucht bei Verhandlungen zwischen Kriegsgegnern der schwächere Part die Kontaktaufnahme, da er es nötiger hat, durch Verhandlungen zu einem halbwegs erträglichen Ausgang des Konfliktes zu gelangen. Sollte Trump denken, dass Russland in diesem Fall der schwächere Part sei, kann er sich auf einen gewaltigen Reinfall gefasst machen. Russland gewinnt diesen Krieg und hat es keineswegs eilig, sich mit den Amerikanern zu treffen; schon gleich nicht, solange diese keine Anzeichen machen, sich um Russlands Basisbedingungen einzulassen: Neue Sicherheitsabkommen für Europa insgesamt, Anerkennung der neuen russischen Territorien und vollständige Beseitigung des ukrainischen Neo-Nazismus.

Es ist denkbar, dass Trump diese psychologischen Spielchen des Hinhaltens, des Abwartens, des „Mal sehen wann die Russen sich melden, die brauchen’s ja nötiger!“ spielt, weil er wirklich daran glaubt (offensichtlich wird er von den US-Diensten mit falschen Informationen über Truppenstärken, Kriegsverlauf, Verluste beider Seiten usw. gefüttert) UND weil er sich sowieso für den begnadesten Dealmaker und Verhandler der Welt hält.

Ich schlage noch einen weiteren Grund vor, weshalb Trump sich ziert, mit dem russischen Präsidenten zu telefonieren und ein Treffen zu vereinbaren: er hat Angst. Angst vor einem echten und überaus erfahrenen Staatsmann, der sich nichts vormachen lässt. Vor einem Gegenüber, das ihn durchschaut, das klar kommuniziert und sich trotzdem nicht in die Karten blicken lässt. Vor allem aber ein Gegenüber, das sich nicht manipulieren lässt.

Selbstwichtige Aufschneider, von sich selbst berauschte Narzissten wie Trump, tun sich schwer im Umgang mit Gesprächs- und Verhandlungspartnern, die sie nicht manipulieren können. Ich finde es denkbar, dass der neue Machthaber in Washington einfach noch nicht sicher ist, wie er Putin gegenübertreten soll, welche Hebel er in Bezug auf die konkurrierende Weltmacht Russland in Bewegung setzen kann – mit anderen Worten: Trump hat, jenseits von seiner üblichen Großmäuligkeit, keinerlei Plan. Davon aber ganz viel.

Zuwanderung, Migration, Ausländer usw.: Wie man sich eine Menge falsche Gedanken darüber machen kann (und damit zu falschen Schlüssen kommt)

Im Wahlkampf, und anlässlich immer öfter auftretender Gewalttaten von Leuten „mit Migrationshintergrund“ – bzw.. denjenigen unter ihnen, die durch ihre Lebensumstände einen solchen Psychoknacks abbekommen haben, dass sie durchdrehen und zu Amokläufern (oder -fahrern) werden – wird das Asyl- und Ausländerthema mal wieder von allen Parteien benutzt, um sich staatstragend und volkstümlich zu profilieren.

Es müsste sich eigentlich keiner drüber wundern, dass unter Leuten, die aus einer Kriegszone kommen, dazu vielleicht auch noch aus Gegenden mit streng islamischem Hintergrund, überproportional viele traumatisierte und psychisch gestörte Personen sind. Das ist das eine.

Das andere: all diese Personen finden sich plötzlich in einer westlich-kapitalistischen „liberalen“ Gesellschaft wieder, mit all den Angeboten und Anblicken, die in ihrem heimischen Kulturkreis teilweise als verdorben, dekadent und sündig gelten.

Ich schwöre euch, die zuständigen Politiker, die die Einwanderungswellen initiieren und steuern, wissen das alles ganz genau.

Ihre Kalkulation ist aber eine andere: sie brauchen die Zuwanderung für die kapitalistische Profitabilität an ihrem Standort. Als Arbeitskräfte, als Einzahler in die Sozialkassen, nicht zuletzt auch als Lohndrücker und als Bereicherungsgelegenheit für die Immobilienvermieter. DAFÜR sind sie gern bereit, in Vorkasse dazu treten, und die hierher geholten Ausländer erstmal durchzufüttern.

Den Unmut der einheimischen Bevölkerung nehmen sie dabei in Kauf, versuchen, ihn zu beschwichtigen und, wenn das nicht klappt, ihn mit dem Rassismusvorwurf zu kontern…

Die gesamte Situation ist (abgesehen davon, dass Migrationsströme Resultate imperialistischer Weltaufteilung, Einmischung in andere Länder und Ausplünderung fremder Ressourcen sind) untrennbarer Bestandteil kapitalistischer Standortpolitik.

Wer daran wirklich etwas Grundlegendes ändern möchte, muss Kapitalismus als Herrschaftsform abschaffen. Mit ein paar völkischen Parolen ist dem Problem jedenfalls nicht beizukommen. Damit verschiebt man nur die „Schuldfrage“ vom Gesellschaftlichen ins Individuelle.

Nur in einer sozialistischen Gesellschaft ist kapitalistisches Wirtschaften nicht das Gift, das die gesamte Gesellschaft durchzieht und als conditio sine qua der gesellschaftlichen Reproduktion kommandiert. Erst wenn die Gesellschaft die Freiheit hat, den Kapitalismus zwar für die Entwicklung des Landes in Dienst – d.h. unter Kontrolle – zu nehmen, werden die Kalkulationen der Kapitalisten nicht mehr die gesamtgesellschaftliche/gesamtstaatliche Entwicklung bestimmen, sondern müssen sich ihr unterordnen. Damit entfällt schon mal eine wesentliche Ursache für Migration: die gewalttätige Konkurrenz um jeden Preis (eben auch den des Krieges) um Ressourcen, Waren, Arbeitskräfte und Macht über fremden Reichtum.

Friesenpoesie

“Die Nordseeinsel Hartensiel
die bietet dir im Garten viel
Gelegenheit zum Kartenspiel”

Fiete der Friese, leidenschaftlicher Mau-Mau-Spieler


Misanthropie, Altersweisheit oder beides?

Eine der interessanteren Begleiterscheinungen des Alterungsprozesses ist die Tatsache, dass man zunehmend menschenscheu wird. Im Grunde ist die Gesellschaft anderer Menschen eine Zumutung, vielleicht mit der Ausnahme des eigenen Partners.

Und auch dort hat man idealerweise gelernt, die andere Person so sein zu lassen, wie immer sie ist; man gönnt ihr, sofern man weise ist, ihre Freiräume (an sich schon ein schlimmer Begriff, denn der impliziert ja, dass die gemeinsam verbrachte Zeit unfrei ist, eine Art Gefangenschaft – und wenn das so ist, dann bleibt man besser gleich allein) und beteiligt sich selbst einigermaßen harmonisch an den gemeinsamen Interessen und Angelegenheiten.

Mittlerweile ertrage ich, wenn überhaupt, nur noch die Gesellschaft von älteren Menschen, also in etwa gleichaltrigen und älteren. Bei jüngeren Zeitgenossen stört mich in der Regel ihre aufdringliche Zuversicht (gespeist aus Dummheit, Denkfaulheit und Unkenntnis dessen, was hinter der Fassade des individuellen, sozialen, politischen und v.a. ökonomischen Lebens wirkt), mit der sie ihre Selbstwichtigkeit, ihre weltlichen Ambitionen und ihre Nistbau- und Brutpflegeinstinkte ausleben.

Dass sie nichts dafür können, dass sie ihrer Altersgruppe entsprechend handeln (müssen), ist mir verständlich, lasse ich aber nicht als Ausrede durchgehen.ittlerweile ertrage ich, wenn überhaupt, nur noch die Gesellschaft von älteren Menschen, also in etwa gleichaltrigen und älteren. Bei jüngeren Zeitgenossen stört mich in der Regel die aufdringliche Zuversicht (gespeist aus Dummheit, Denkfaulheit und Unkenntnis über das Leben), mit der sie ihre Selbstwichtigkeit, ihre weltlichen Ambitionen und ihre Nistbau- und Brutpflegeinstinkte ausleben.

Dass sie nichts dafür können, dass sie ihrer Altersgruppe entsprechend handeln (müssen), ist mir verständlich, lasse ich aber nicht als Ausrede durchgehen.

Edit:
Alte, die die Dummheiten und ehrgeizigen Aktivitäten der jüngeren mitmachen oder nicht abgelegt haben, sind allerdings noch unerträglicher als die Jungen .