Er hat eine Rakete auf uns abgeschossen! Oh Gott!! Droht jetzt der Weltuntergang?
Bei näherem Hinlesen stellt sich heraus, dass irgendein Schrottteil einer Trägerrakete beim Rücksturz auf die Erde vermutlich nicht in der Atmosphäre verglühen wird, sondern irgendwo runtergeht. Wäre nicht das erste mal in der Weltraumfahrt.
Warum ist das Ganze dem Hamburger Insidermagazin für antichinesische Aufklärung überhaupt eine Meldung wert, außer das man den schlitzaugigen Kommunistenlümmeln damit wieder mal ans Beim pissen kann?
Darum:
„(Die) ausgebrannte Stufe (…) hatte vor wenigen Tagen das Kernmodul der zukünftigen Raumstation »Tianhe« ins All geschossen, wurde anschließend nicht mehr gebraucht und stürzt nun ab.“
Da sprechen blanker Neid und Furcht aus den Zeilen der westlichen Kolonialjourmalisten, die in ihrer wertewestlichen Filterblasenarroganz nicht verkraften können, dass eine nicht-weiße, nicht-imperialistische, nicht nach globaler Dominanz strebende Macht wie die chinesische Volksrepublik technologisch nicht nur aufgeschlossen hat zu den auf Kolonialismus, Sklavenhandel und Massenmord gegründeten freiheitlich-demokratischen Weltherrschern aus Europa und USA, sondern dabei ist, diese zu überholen.
Wenn der „Spiegel“, das ehemalige Nachrichtenmagazin, mal nicht gegen den Iwan austeilt, nimmt er sich genauso zielerfassungsgenau den noch schlimmeren, weil tatsächlich sozialistischen Feind noch weiter im Osten vor.
Heute Abend ist der Aufmacher des nationalen Fachblattes für Feindaufklärung der Beitrag eines Professors für Journalismus, nebenher Volkswirt, der weiß, was er seinem Zeilenhonorar schuldig ist und schon zum Einstieg den freiheitlich-demokratischen Meinungsblitzkrieg eröffnet:
Der Chinese, von dessen Markt„wir“ – das so volksgemeinschaftliche wie verlogene „Wir“ kommt in der Kolumne ständig vor, so als sei sich der Autor der Brüchigkeit seiner beschworenen Einheit von Kapital und Lohnarbeit sehr bewusst – leider abhängig sind (was wiederum “gefährlich“ ist; warum, wird nicht erklärt), zeichnet sich durch eine psychologische Konstante aus, die uns aufgeklärten Demokraten völlig fremd ist: MACHTHUNGER!
Auch hierfür bemüht sich der Professor gar nicht erst, irgendwelche Belege anzuführen, sondern setzt das schlechte Urteil über den Konkurrenten aus Fernost beim Publikum voraus. Alles was dieser Staat da hinten so anstellt, um seinen Interessen in der Staatenkonkurrenz Geltung zu verschaffen, kann per definitionem unmöglich irgendeinen anderen Grund haben als schieren „MACHTHUNGER“ (wobei die Zielsetzungen des chinesischen Staatsladens ohnehin bei Demokraten wie Müller Verdacht auslösen, denn ein paar hundert Millionen Leute aus der Armut holen und in den nächsten 30 Jahren einen Sozialismus mit Wohlstand für alle Bürger aufzubauen KANN in seiner Perfidie einfach nur daran liegen, das dieser Staat in Form seiner Führung „machthungrig“ ist.)
Nachdem die á priori Boshaftigkeit der asiatischen Supermacht somit hinreichend erhärtet ist, holt Experte Müller verbal zum Weltkrieg aus: dass „der heraufziehende weltweite Konflikt“, den er beschwört, ausschließlich – und gegen den erklärten Wunsch der chinesischen Volksrepublik nach friedlichen Beziehungen zum gegenseitigen Vorteil – vom absteigenden “Westen“ betrieben wird (auf eine Weise, die kriminell und erpresserisch zu nennen nicht unsachlich wäre), interessiert Müller nicht.
Der Feind ist „autoritär und zunehmend aggressiv“, was jede Feindseligkeit unsererseits gegen ihn natürlich rechtfertigt. Ein Mitglied der BRD-Intelligenzija, das im verbreitetsten Publikationsorgan der Bourgeosie unverhohlen die Konfrontationstrommel schlägt: so wird das Publikum eingestimmt auf die kommenden Töne aus dem Kanzleramt, falls die Kandidatin der reaktionärsten, kriegstreiberischsten Gruppierung innerhalb des imperialistischen Parteienspektrums im Herbst erfolgreich sein sollte.
Seit vergangener Woche grassiert das Noro-Virus in der Einrichtung. Als ich heute zur Arbeit erscheine, ist schon alles in Alarmstimmung: mittlerweile 10 Bewohner „meines“ Wohnbereiches sind infiziert; insgesamt 13 Mitarbeiter haben sich krankgemeldet.
Eine Noro-Virus-Infektion ist zwar lästig und unangenehm, aber meistens nach 2 Tagen wieder vorbei. Allerdings bleiben Infizierte noch etwa eine Woche lang selber ansteckend für andere. Außerdem kann es wegen des Flüssigkeitsverlustes durch Erbrechen und Durchfall gerade bei Älteren schnell lebensbedrohend werden.
In einer Notbesprechung von Wohnbereichsleitung und Mitarbeitern mit der Einrichtungsleitung werden die Maßnahmen zur Eindämmung dieses fiesen Magen-Darm-Virus verkündet: alle Infizierten sind zu isolieren, die Räume werden nur von entsprechend mit Schutzkleidung ausgerüsteten Pflegekräften betreten, das Geschirr wird in speziellen Plastikboxen separat entsorgt. Sämtliche Bewohner der Einrichtung bleiben ab sofort auf ihren Zimmern, alles Geschirr des Wohnbereiches wird nicht mehr in der Wohnbereichsküche gespült, sondern in die Großküche gebracht, wo hochleistungsfähige Spülmaschinen einen keimfreien Abwasch gewährleisten.
Der Einrichtungsleiter berichtet von seinem Gespräch mit dem zuständigen Gesundheitsamt, wo man ebenso wie er darüber erstaunt war, dass trotz aller Corona-Schutzmaßnahmen ein derart massiver Ausbruch von Noro-Viren passieren konnte.
Er deutet an, dass die krankgemeldeten Mitarbeiter es dann wohl mit der Umsicht und den Schutzvorkehrungen nicht sehr genau genommen haben könnten.
Ich selber denke mir, dass dies die günstigste Gelegenheit für jeden Kollegen ist, sich ein paar freie Tage zu ergattern, indem man sich mit Magen-Darm-Symptomen krankmeldet. Übelnehmen kann ich das keinem. Die Pflegekräfte sind sowieso schon durch den Corona-Alltag jenseits ihrer Belastungsgrenzen; jetzt kommt noch der Noro-Virus hinzu, was im Grunde doppelten Aufwand bedeutet, da so viele Schutzvorkehrungen eingehalten werden müssen. Auch ich ertappe mich bei jedem der obligatorischen Schnelltests alle zwei Tage bei dem Gedanken „Hoffentlich ist das Ergebnis jetzt positiv, dann hast du ein paar freie Tage in Quarantäne zuhause….“
Wenn dann noch Kollegen ausfallen, ist Land unter auf der Station. Ergo wird ab morgen der Personalmangel mal wieder mit externen Leiharbeitern kompensiert.
Für die Bewohner ist der erneute Ausnahmezustand ein „Zurück auf Null“. Die Dementen kommen am schwersten damit zurecht. Die Unterbrechung ihrer gewohnten Tagesabläufe (die meisten habe ich wochentags in der „Tagesgruppe Demenz“) wirft sie aus der Bahn.
Frau Sch., 90 Jahre, sitzt wie ein Häufchen Elend auf ihrem Bett und wiederholt immer wieder „Ich bin so durcheinander…“ und „Wo bin ich hier eigentlich?“. Ich setze mich zu ihr, wir erzählen ein bißchen, hören ein paar alte Schlager und sie beruhigt sich wieder etwas. Als ich für uns beide einen Cappucino organisiere und gemütlich mit ihr trinke, strahlt sie übers ganze Gesicht. „Ihr seid alle so lieb zu mir!“
Keine 10 Minuten später ist sie wieder mit ihrem Rollator auf dem Gang unterwegs. „Wo bin ich hier eigentlich?“, höre ich sie sagen. Ich erklär‘s ihr und begleite sie zurück in ihr Zimmer. Sie versucht, ihrer Verwirrung Ausdruck zu verleihen: „Ich hab das Gefühl, ich bin gar nicht ich“, sagt sie.
DAS Gefühl ist mir wiederum bestens bekannt und ich kann sie beruhigen: „Das ist völlig in Ordnung“, antworte ich. „Keiner weiß, wer „Ich“ ist, alle tun bloß so als ob sie wüßten, wer sie sind. Und außerdem, E. (ich spreche sie immer mit Vornamen an, weil das bei dementen Menschen meistens besser funktioniert als die förmliche Anrede), wenn Sie nicht Sie sind, wer sind Sie denn? Vielleicht ich?“
Diese Art witzig-wahrer Absurdität kommt gerade bei Dementen in der Regel gut an, und auch Frau Sch. muss lachen bei der Vorstellung, dass sie ich ist. Damit ist die Identitätskrise überwunden und wir wandern zusammen den Gang entlang bis zu ihrem Zimmer. „I am he as you are he as you are me as we are all together…“ klingt es danach als Dauerohrwurm in meinem Kopf.
Bevor ich zum Walross werde, sehe ich, wie sich am anderen Ende des Ganges der nächste Alarmzustand entfaltet: Frau H., ebenfalls Mitglied der „Tagesgruppe Demenz“, hat den verordneten Zimmeraufenthalt natürlich ignoriert und sitzt jetzt außerhalb des Wohnbereiches in einem bequemen Sessel.
Vor ihr hat sich die ansonsten sehr sympathische PFK T. aufgebaut und diskutiert mit ihr. Als ich dazukomme, versucht Frau H. gerade, sich mithilfe ihres Rollators aus dem Sessel zu wuchten. Sie ist erkennbar aufgeregt; in einer Mischung aus Einschüchterung und Empörung fragt sie Schwester T. immer wieder, was diese wolle, ob sie (Frau H.) etwas falsch gemacht hätte usw.
Schwester T., ohnehin schon seit Dienstantritt mega-gestresst von der Gesamtsituation, sieht nur, das sie hier für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und dann wieder ihren sonstigen Pflichten nachzugehen hat und redet auf Frau H. ein: „Wollen Sie das Noro-Virus kriegen? Wollen Sie das Noro-Virus kriegen?!“
Frau H., die in ihrer Demenz keine Möglichkeit hat, den Sinn dieser Ansprache – die obendrein noch in genervt-gestresstem Tonfall vorgetragen wird – zu verstehen, ist entsprechend widerwillig und fühlt sich drangsaliert. Ich sehe, dass ich eingreifen muss.
„Komm mal her, M.“, sage Ich zu ihr, indem ich mich zwischen sie und die PFK stelle und sie vor dem Geschimpfe abschirme. (Entgegen der Hausregel duze ich Frau H., auf Wunsch ihrer Angehörigen und weil besonders bei ihr die förmliche Anrede manchmal überhaupt keine Reaktion auslöst).
„Lass uns mal wieder zurück ins Zimmer gehen. Im Moment sollen wir nicht hier draußen sitzen, wegen so einer Krankheit, die gerade ganz viele bei uns haben…-“, sage ich freundlich zu ihr, nehme sie beim Arm und geleite sie langsam zurück in den Wohnbereich.
Die PFK sieht, dass die Ordnung wiederhergestellt ist und verzieht sich. (Später nehme ich sie beiseite und erkläre ihr, dass und warum diese Art der Ansprache bei dementen Menschen nicht funktioniert. Sie sieht’s auch sofort ein, wirkt etwas beschämt und verweist als Erklärung auf den Stress und den Arbeitsdruck auf der Station).
Frau H., zusammen mit mir mittlerweile in ihrem Zimmer sitzend, hat sich gefangen, ist aber noch nicht bereit, die Sache auf sich beruhen zu lassen. „Was wollte die denn von mir?!“ fragt sie. „Glaubst du mir, dass mir das innen (sie zeigt auf ihr Herz) überhaupt nichts ausmacht? Aber den Schrecken, den hab ich doch…“
Sie holt Luft. „Die hat so auf mich eingeschimpft… ich weiß gar nicht, was die überhaupt wollte!“. Jetzt grinst sie mich an: „Ich kann auch mal Deutsch mit der reden! So richtig Deutsch, verstehst du? Dann kann die mal sehen, das sie mich so nicht behandeln kann! Dann sieht sie mal, dass der Zug, der heute abgefahren ist, auch morgen nicht zurückkommt!“
Dieses schöne Bild scheint ihr eine befriedigende Auflösung der erlebten Aufregung zu sein, und auch ich finde Gefallen an dem Gleichnis: Der Zug, der heute abgefahren ist und auch morgen nicht zurückkommen wird – das ist gewissermaßen das Leben mit Demenz, wenn nicht ganz grundsätzlich von jedem.
Die beiden Totschlagzeilen der Online-Ausgabe des Menschenrechtsblattes aus Hamburg widmen sich dem russischen Liebling imperialistischer Einmischungspolitik, dem nützlichen Idioten westlicher Dienste und Interessen, Alexej „Die Unterhose“ Nawalny.
Der „Spiegel“ weiß: im Reich des Bösen ist jetzt nicht nur der wundertätige Nationalist (wir erinnern uns: er überlebte Vergiftungen mit einem mehrfach – Trinkbecher, Wasserflache, Unterhose – verabreichten, bei allen anderen Vertretern des homo sapiens absolut tödlichen Gift), vom Tode bedroht.
Auch die Anhängerschaft des berufsmäßigen Gebäude-Kritikers befindet sich plötzlich im „Überlebenskampf“!
Der kürzlich von Westpresse und -politikern enthusiastisch bewehklagte Hungerstreik des Freiheitshelden reichte offenbar medial nicht aus, um dem vergeßlichen Publikum unserer Freien Medien die Schurkenhaftigkeit des Feindstaates im Osten nachhaltig beizubiegen.
Die „Zehntausende“, die der „Spiegel“ demonstrieren sieht, wissen jedenfalls, an wen sie sich wenden müssen, wenn sie für ihr Anliegen des Regime Change in Russland Gehör finden wollen und schreiben ihren Protest gleich in lateinischen Lettern statt auf Russisch auf die Schilder, die sie für die Westmedien umhertragen. So kommen die Forderungen gleich bei den Richtigen, nämlich in den westlichen Hauptstädten und Sendeanstalten, an.
Wohin die russophobe Reise geht, wenn erstmal die Lieblingskandidatin des BRD-Kapitals (laut Umfrage des „Handelsblatt“ zieht eine stabile Mehrheit der Entscheidungsträger „aus der Wirtschaft“ eine Kanzlerin Baerbock ihren Konkurrenten vor) ans Ruder gelangt, macht das Fachblatt für Ostkunde im zweiten Aufmacher deutlich:
Natürlich in Richtung „mehr Härte gegen Russland“, jedenfalls wenn’s noch der grünen Spitzenkandidatin geht. Neben der neuen Lichtgestalt des grünen Öko-Imperialismus nimmt sich dann sogar der radikal untalentierte derzeitige Außenministerdarsteller, Heiko „Der Konfirmandenanzug“ Maas, aus wie ein Entspannungspolitiker.
Nachdem ich dem dringenden Ausschlafbedürfnis der Liebsten stattgegeben habe und die erste Runde mit dem Hund alleine gegangen bin, setze ich mich wieder an den Rechner.
Ein bezahlter Grafik-Job wartet, und in der kommenden Arbeitswoche wird kaum Zeit sein für Design- und Programmierarbeiten. Die Frau verbringt derweil ausgiebig Zeit in Bad und Ankleidezimmer, erscheint aber nach einer Weile ausgeruht und tiefenentspannt, mit noch nassen Haaren und nach edlen Bodylotions duftend, im Wohnzimmer, in dem ich vor mich hin mausklicke.
„Ich könnte noch einen Kaffee gebrauchen!“, rufe ich ihr zu, den Blick hochkonzentriert auf den Monitor gerichtet.
„Nee, ich kann jetzt nicht“, kommt zur Antwort.
Jetzt blicke ich doch mal hoch. „Wie jetzt? Du kannst nicht mal eben Wasser aufsetzen und einen Kaffee machen? Ich bin hier am ARBEITEN, falls dir das entgangen ist..“
Die Gattin: „Ich muss meine Fingerchen machen. Ich arbeite an meiner äußeren Erscheinung!“
Spricht‘s und setzt sich hin, um mit einer Nagelfeile an der äußeren Erscheinung ihrer Fingernägel zu arbeiten. Für mich als passionierten Nägelkauer ist das schwer nachvollziehbar und so begebe ich mich selber in die Küche um für Kaffeenachschub zu sorgen.
Sie kriegt natürlich als erste eine Tasse frischen Kaffees ab – Ehrensache.
Ich sitze an meinem Rechner im Wohnzimmer, weil das Arbeitszimmer nun schon seit Monaten der Home Office Arbeitsplatz der Frau ist. So bin ich gezwungen, mit halbem Ohr das Fernsehprogramm mitzuverfolgen, das eine entspannungswillige Gattin an diesem müden Nachmittag eingeschaltet hat.
Im Fernsehen läuft ein Bericht über Schulen; es geht wohl um eine Lehrerin, die tolle neue Unterrichtsmethoden einsetzt. Am Beispiel ihrer Klasse und des gerade durchgenommen DDR-Projektes wird gezeigt, wie das funktioniert:
In Rollenspielen sollen sich die Schüler in die damalige Zeit und ihre Protagonisten hineinversetzen: sie spielen eine Woche lang DDR.
Warum’s da geht, ist sofort klar: „Die Schüler erfahren die Unfreiheit, als sie nicht ausreisen können“, verkündet der Sprecher unheilvoll. Dann wird gezeigt, wie der Staatsratsvorsitzende gewählt wird (etwa 12 Schüler sollen das Politbüro darstellen): „Die Wahl ist eine Farce, es gibt nur einen Kandidaten – Diktatur anschaulich gemacht!“
Die Kamera zeigt eine Gruppe Schüler, die lautstark „Freiheit! Freiheit!“ schreien, der Sprecher erläutert: „Wie zu DDR-Zeiten gehören auch im Rollenspiel viele zur Opposition. Der Unterricht: eine lebendige Art der Geschichtsvermittlung!“
Mittlerweile ist mir von der geballten Ladung antikommunistischer Desinformationshetze derartig schlecht geworden, dass ich in einem Anfall von Übellaunigkeit vor mich hin fluche und lautstark über die Indoktrinationsleistung des staatlichen Fernsehens ablästere.
Da die Frau sich gerade zum Rauchen in die Küche verzogen hat, ergreife ich die Gelegenheit und drücke den Mute-Button, um mir das Geseire nicht länger anhören zu müssen. Bei ihrer Rückkehr ist die Gattin, der die Existenz eines Stummschaltknopfes bisher unbekannt war, irritiert und beschwert sich über meinen Eingriff.
Für sie war die Sendung eine ganz normale Nachmittagsreportage, die sie wegen der gezeigten „innovativen Unterrichtsmethoden“ sogar noch einigermaßen interessant fand.
Ich versuche ihr zu beschreiben, was mich daran stört: „Als ob die DDR aus lauter bösartiger Unterdrückung und Unfreiheit bestand… Warum haben die staatlichen Medien es 30 Jahre nach dem Anschluß immer noch nötig, den ersten Sozialismusversuch auf deutschem Boden auf Deubel komm raus zu dämonisieren und zu delegitimieren? Im Subtext sagen sie doch nur eines: Kommt ja nie wieder auf den Gedanken, irgendeine andere Gesellschaftsordnung als Kapitalismus zu wagen! Alles andere führt zu STASIMAUERSTACHELDRAHT und UNFREIHEITUNDUNTERDRÜCKUNG!
Das sind die paar Stichworte, bei denen dem westlich konditionierten Bürger der antikommunistische Sabber aus dem Maul tropft wie Pawlows Hund beim Erklingen des Glöckchens!“
Die Liebste will das so genau aber garnicht wissen und verlangt von mir kategorisch, den Ton wieder anzustellen. Ich tue ihr den Gefallen und verziehe mich unter ein Paar Kopfhörer.
Bei der abendlichen Hunderunde ist das Vorkommnis erneut Thema. Ich entschuldige mich für mein wütendes Gezeter über ein Fernsehprogramm und räume ein, das ich ihr gegenüber mich manchmal benehme als wäre ich alleine oder unter kommunistischen Freunden.
„Du bist aber auch immer identifiziert mit diesem DDR-Kram“, kriege ich zu hören; „Und das stimmte doch auch, was die da gesagt haben, oder? Es gab doch die Stasi…!“
„Mein lieber Schatz, wenn man etwas verteidigt, heißt das noch lange nicht, dass man 100% mit allem übereinstimmt, was das zu Verteidigende ausmacht“, hole ich aus.
„Mir geht es darum, dass ein völlig einseitiges, gefärbtes Geschichtsbild vermittelt wird, das nicht auf Fakten beruht sondern auf einer ideologischen Vorgabe, nämlich der Deligimierung JEDES Sozialismusversuches. Außerdem wird das auch in wissenschaftlicher, historischer Sicht der Sache nicht gerecht, weil die positiven Aspekte der DDR grundsätzlich nur als zu vernachlässigende, zufällige Nebeneffekte einer grundsätzlich bösen Sache dargestellt werden, während bei uns auch die schlimmsten Massaker und übelsten strukturellen Gewaltverhältnisse immer nur als leider unvermeidliche Begleiterscheinungen des grundguten Freiheitundmarktwirtschafts-Paradieses verbucht werden…“
Die Gattin hört zu und nickt. „Also, dass man von beiden Seiten das Positive übernehmen sollte, das finde ich auch..“
Damit ist das Thema für sie erledigt und sie widmet sich elementareren Beobachtungen und Analysen, wie der auffälligen Anhäufung von dicken Menschen vor dem Eiscafé, an dem wir gerade vorbeigehen.
Dank meiner altersbedingten Weisheit vermeide ich die Falle, mich an dieser Stelle auf das Glatteis einer Diskussion zu begeben; die würde nur als rechthaberisches, besserwisserisches oder belehrendes Nachhaken aufgenommen werden. Meine Liebste ist nämlich insofern die ideale Gesprächspartnerin, als sie in ihrer politischen Konditionierung ziemlich genau dem bürgerlichen westdeutschen Standard entspricht, allerdings dem, der von sich gerne feststellt, dass er völlig unpolitisch sei.
Gerade Kommunisten sollten vermeiden, als besserwisserische Schlaumeier aufzutreten, die den Unwissenden ihre Weisheiten um die Ohren hauen. Sie sollten im Gegenteil jedes Gespräch so führen, dass das Gegenüber die Begriffe und Argumente versteht, sich ernst genommen und nicht bevormundet fühlt.
„Weißt du, ich rede manchmal mit dir – oder eigentlich eher vor mich hin – als ob ich mit meinem Freund R. in einer Kommunistenkneipe sitzen würde“, sage ich ihr. „Dabei weiß ich, dass du einen ganz anderen Hintergrund hast; sorry also, wenn ich dir zu viel zumute oder mich über Sachen aufrege, die dich garnicht interessieren…“
„Oh ja, das kannst euch echt mal besser mit deinem Freund R. diskutieren. Da könnt ihr euch gegenseitig voll labern. Das ist nicht meine Welt.“
„Und ob das deine Welt ist, mein Schatz, du willst bloß nichts davon wissen…“ beginne ich – breche aber sofort ab, schon um nicht meine eigene Einsicht von soeben, nach der solche Gespräche keinesfalls auch nur den Schatten eines missionarischen oder besserwisserischen Anfluges haben sollten, Lügen zu strafen.
Wir statten noch dem lokalen Bio-Supermarkt einen Besuch ab, um eine Flasche Wein zu erstehen und sind nach einer Stunde wieder zuhause. Ein, zwei Gläser später kommt meine Herzdame ins Sinnieren:
„Morgen ist schon der 18. April… unsere Lebenszeit rast dahin…“
„Das fällt dir in letzter Zeit öfters auf..“ entgegne ich, in der vagen Hoffnung auf eine philosophische Ergründung der letzten Dinge.
Die Antwort meiner stets praktisch denkenden Liebsten: „Nee, ich denke, wir sollten mal langsam unsere Beerdigungen planen“
Meine übliche Reaktion – Sarkasmus, Ironie, Satire – auf die aberwitzige Verlogenheit, mit der die imperialistischen Weltordner in Washington und Berlin samt ihren aggressiven Kettenhunden in Kiew und anderswo den offensichtlich von ihnen gewünschten Waffengang ansteuern und vorbereiten (immer kongenial begleitet und so genießerisch wie russophob kommentiert von der bürgerlichen Hofschranzenpresse) fällt mir schwer angesichts des Momentums, das die Sache inzwischen entwickelt hat.
Eigentlich bin ich nur noch sprachlos gegenüber der berechnenden Chuzpe, mit der die Verhältnisse rund um die Ukraine von den westlichen Propagandamedien auf den Kopf gestellt werden, mit der aus dem Aggressor der Bedrohte und aus dem von allen Seiten und seit Jahren bedrängten, sanktionierten, mit Lügen und Frechheiten provozierten Russland der Schurke in diesem Spiel gemacht wird.
Die Westen will den Krieg. Seine ukrofaschistischen Subordinierten, die in dem Failed State zwischen Polen und Russland am Ruder sind, sowieso. Die Frage ist, ob die imperialistischen Herren bereits jetzt die Gelegenheit gekommen sehen, unter dem Vorwand „der Ukraine gegen Russland beizustehen“, ihren Krieg zu führen. Dass die Führungsmacht der Nordatlantischen Terror-Organisation davon absieht, ihre Kriegsschiffe in das Schwarze Meer zu schicken, nachdem die Russische Förderation mal kurz „die Instrumente gezeigt“ und eine deutliche Warnung ausgesprochen hat, läßt auf einen Kern von Restvernunft in den imperialistischen Zentralen hoffen.
Es gibt die alte Regel aller Propagandisten, dass eine Lüge erstens nur oft genug wiederholt werden und zweitens nur ungeheuerlich genug sein muss, damit sie sich im Bewusstsein der Massen festsetzen und schließlich geglaubt werden kann. Diesem Prinzip scheinen Biden, Merkel & Co zu folgen, wenn sie allen Ernstes von dem Land, dem sie miltäriach, propagandistisch und diplomatisch bis kurz unterhalb der bewaffneten Auseinandersetzung auf die Pelle rücken, einen „Rückzug der Truppen“ fordern – IN RUSSLAND!! Nicht irgendwo auf der Welt, wie es NATO, USA und EU in ihrem alltäglichen Gang von Geschäft und Gewalt praktizieren, sondern in Russland selbst! Würde umgekehrt Russland von den USA verlangen, seine Truppenbewegungen z.b. an der Grenze zu Mexiko oder Kanada sofort zu beenden, kann man sich die Kommentare westlicher Politiker und Presstituierten vorstellen.
Die imperialistischen Staaten unter Führung der USA haben sich – ähnlich wie mit ihren islamistischen Kopfabschneider-Hilfstruppen im arabischen Raum- mit den ukrofachistischen Nationalisten auf einen Handel eingelassen, den sie zwar zu steuern beabsichtigen, bei dem sie aber nicht sicher sein können, dass diese fanatisierten und hochaggressiven Gläubigen und Nationalisten nicht die Hand beißen werden, die sie füttert.
Die Meldung der NATO-Postille aus Hamburg jedenfalls hat es in sich in ihrer vorgeblich harmlos-neutralen, journalistischen Tarnung: „Putin läßt aufmarschieren“ ist angesichts des Aufmarsches der NATO-Kriegsübung „Defender 2021“ rings um Russland ein so starkes Stück professioneller Desinformation, dass sich Sender-Gleiwitz-Vergleiche geradezu aufdrängen.
„Was hat er vor?“ rätselt der „Spiegel“ heuchlerisch, und will die Antwort nicht wissen, die jeder in Russland (und jeder auf der Welt, wenn er‘s denn hören will) kennt: erstens Russlands Interessen verteidigen gegen das westliche Interesse, aus Russland eine abhängige, am besten aufgespaltene, Kolonie westlichen Kapitals zu machen, die nicht mehr als Störenfried westlicher Weltordnungspläne auffällig wird. Zweitens und vor allem aber niemals einen Angriff auf russisches Territorium zuzulassen. Die Krim IST russisches Territorium, egal was die NATO-Imperialisten und erst recht die Ukrofaschisten daherhalluzinieren.
Beide Kriegstreiber kennen hoffentlich die alte russische Weisheit: Russland BEGINNT keine Kriege, es BEENDET sie.
———————————————————————————————————
Edit / 2 Stunden später:
Nachdem ich einen Beitrag im „Vineyard of the Saker“ gelesen habe, erscheint mir meine Einschätzung einer imperialistischen „Restvernunft“ als vielleicht zu optimistisch:
„Then there is this: the US has informed the Turkish authorities that they will not send two USN ships into the Black Sea. This is politically a good sign, but in military terms, this is what the US should be doing if they were preparing for war. Why? Because any USN ship in the Black Sea at the moment of the initiation of a conflict would be sunk withing minutes: not only do the Russians have formidable missiles – Bal and Bastion – they had SIX advanced diesel-electric submarines of the 636.3 class ready to “greet” them. Keep in mind that engaging submarines without air cover is another form of collective suicide.“
Mal wieder Küchendienst! Die ansonsten in der Hauswirtschaft eingesetzten billigen FSJ-Kräfte sind auf irgendeiner Fortbildung und so muß der halbe Soziale Dienst der Einrichtung zum Küchendienst auf den verschiedenen Wohnbereichen antreten.
Das bedeutet gleichzeitig, dass die Bewohner des Wohnbereiches den Vormittag über sich selbst überlassen werden müssen. Das ist nicht einfach für die Bewohner, besonders für diejenigen, die sonst an der „Tagesgruppe Demenz“ teilnehmen – in „meinem“ Wohnbereich die meisten.
Auch die Pflege ist dann schnell überfordert, weil man dort zwar die Leute pflegerisch versorgen kann – mehr aber auch nicht. Schon aus Zeitgründen, doch auch weil die meisten Pflegekollegen weder Sinn dafür, noch Kenntnisse oder Lust haben, sich ein Betreuungsangebot auszudenken und durchzuführen.
Ich bereite also ab 7:30 das Frühstück für 24 Bewohner und kümmere mich im Speisesaal um acht von ihnen. Gegen 9:20 sind alle versorgt, haben den zweiten oder dritten Kaffee getrunken und werden trotzdem langsam wieder müde. Die 90-jährige Frau Sch., deren Zimmer direkt neben dem Speisesaal liegt, geht kurz zur Toilette. Sie kommt nach ein paar Minuten zurück und fragt: „Haben wir schon Frühstück gehabt?“
„Ja, Frau Sch.“, antworte ich ihr und zähle ihr auf, was sie alles zum Frühstück hatte. Sie nimmt es hin, kann sich aber erkennbar nicht erinnern. Als ich mit dem Geschirrwagen zur Küche gehe, kommt sie mir mit ihrem Rollator hinterher und will nochmal wissen: „Hab ich wirklich schon gefrühstückt? Ich bin ganz durcheinander… es ist doch morgens, nicht?“
Sie scheint keine Möglichkeit zu haben, irgendein Sättigungsgefühl zu verspüren; dabei hatte sie ordentlich gefrühstückt und hinterher ich noch einen Joghurt und eine Banane gegessen. Ist aber alles vergessen – als wenn es nie passiert wäre.
Ich weiß: wenn ich dieser Dame nicht irgendeine Betätigung oder Betreuung biete, wird sie die nächsten zwei Stunden bis zum Mittagessen immer wieder fragen, ob es schon Frühstück gab, ob sie schon gegessen hat, wann es etwa zu essen gibt usw.
Nicht weil sie Hunger hat, sondern weil sie in der unüberschaubaren Weite ihre inneren Verlorenheit irgendeinen Anhalts- und Ankerpunkt, einen Kontakt braucht, der ihrem Vormittag Struktur und Sinn gibt.
Eine andere Bewohnerin, Frau H., zieht mich beiseite und berichtet mir unter Tränen, das sie sich so einsam fühlt, ihre Familie vermisst und gar nicht versteht, warum sie nicht „wieder nach Hause“ kann.
Auch in ihrem Fall ist mir klar, dass sie sich ohne Zuwendung, ohne Ansprache und Beschäftigung immer nur noch weiter in ihre Gefühlswelt fallen lassen wird, weil sie gar nicht anders kann als von den ungefilterten Wogen emotionaler Schwankungen und Erinnerungsbruchstücken überrollt zu werden.
Es bleibt zwischen den Arbeiten für Frühstück und Mittagessen etwa eine Stunde Zeit. Ich ergreife also die Gelegenheit für ein improvisiertes Angebot für die jetzt ca. zehn Leute, die im Speisesaal sitzen geblieben sind und durchweg vor sich hinstarren, einnicken oder, von innerer Unruhe und Langeweile getrieben, immer wieder aufstehen und durch die Flure schieben.
Wie meistens kommen wir mit Hilfe eines Flipcharts und der einschlägigen Spotify-Playlist vom Hölzchen aufs Stöckchen und landen bei einem Klassiker aus den 1940er-Jahren, den meine betagte Klientel gerne hört und trotz Demenz in der Regel auswendig kann.
„Ach ja, das waren schöne Zeiten!“ seufzt die 90-jährige Frau Sch.
Sie kommt ins Schwärmen: „Das haben wir bei der Hitlerjugend gesungen und so gerne dazu getanzt…“ Versonnen blickt sie in eine innere Landschaft der Erinnerung und wiegt sich im Rhytmus der Musik.
„Das wurde immer im Soldatensender gespielt!“, erinnert sie sich. „Ich konnte das auch zuhause hören; meine Eltern hatten ein Radio. Ein Blaupunkt-Radio!“
Ich stimme ihr zu, dass die Musik wirklich schön ist, gebe aber auch zu bedenken, dass die Zeiten ja nicht nur schön gewesen sein können – immerhin war da ja gerade Krieg.
Das räumt Frau Sch. umstandslos ein: „Ja, das waren schlimme Zeiten…“, heißt es jetzt. Sie denkt ein bißchen nach und ergänzt dann: „… aber die Musik war schön!“
Der eigentliche Dreh- und Angelpunkt der Pandemiedebatte, des regierungsamtlichen Durcheinanders bei der Lockdownpolitik und der äußerst geringen Akzeptanz der erratischen Maßnahmen der staatlichen Krankenhauskonzern-Bilanzschutzwächter: die Kapitalistenverbände stellen mal eben klar, was geht (nämlich den Leuten ihre Freizeit soweit zu vermiesen und einzuschränken wie nur möglich) und was nicht (auch nur die allergeringsten Einschränkungen der Kapitalverwertung in den Betrieben).
Die politische Szenerie des späten Kapitalismus, inklusive der PdL, suhlt sich in postmoderner Gefühligkeit.
Für diese ist alles nur noch eine Frage der „Haltung“ und der „Betroffenheit“.
In der BELIEBIGKEIT, nach der alles gleichermaßen gültig, also gleich-gültig, ist, werden sämtliche emanzipatorischen Anliegen und Ansätze, die eine Linke früher mal hatte (Antifaschismus, Verhinderung der kapitalistischen Naturzerstörung, Minderheitenrechte) in ihr Gegenteil verkehrt:
Abziehbilder berechnender Aktions- und Empörungskampagnen, deren Appelle an die „Gerechtigkeits-“ und sonstigen Gefühle bei urbanen Hipstern und der sich selbst irgendwie „fortschrittlich“ vorkommenden Mittelschichten ankommen, weil sie ihnen ihre moralische Konzepte bestätigen, ohne ihren Lebensstandard anzukratzen.
(Von der Verteidigung der Arbeiterklasse gegen ihre Ausbeuter und Peiniger ist gar nicht erst mehr die Rede.)
Aus Sicht der Politprofis (auch) der PdL gehört das Rumreiten auf Moral, Gefühl, Gerechtigkeit, Identität usw. zu der normalen Wählerbetörung, ohne die nichts zu wollen ist im Parlamentarismus.
Sie betrachten sich mit Haut und Haaren als dem bürgerlichen Staat zugehörig, den sie zwar verbessern, „gerechter machen“ usw. wollen, dessen Rahmenbedingungen sie aber nie anzutasten wagen.
Wenn selbst eine einigermaßen gradlinige Sozialdemokratin wie Wagenknecht jetzt von PdL-Karrieristen oder dem Partei-Jungvolk angegiftet wird, weil sie ein paar zutreffende Sätze über den grassierenden IdPol- und Gender-Unfug und die linksparteiliche Abkehr von jedweder Interessensvertretung der Arbeiterklasse gesagt hat, gibt das Auskunft über die inzwischen erreichte Bedeutungslosigkeit dieser Partei (und über das beinharte Klammern an und Spechten auf Pöstchen und Einkommensmöglichkeiten im bürgerlichen Politbetrieb, das die Apparatschiks und Funktionäre dieser Ersatz-SPD antreibt).
Die Partei Die Linke wollte mit dem Entsorgen jedweder proletarischen Interessensvertretung auf einen grünen Zweig kommen; die Proletarier merken aber, dass der Zweig nicht trägt, dass der Stamm morsch ist und dass die Früchte des Baumes, an deren Geruch und Nektar sich die „urbanen Milieus“ und IdPol-Sektierer laben, ziemlich faulig stinken.