Klartext von Arestowitsch: ATO illegal

Man fragt sich, warum Arestowitsch plötzlich (bzw. seit seinem Rücktritt) Klartext redet. Kann es sein, dass er und seinesgleichen sich schon mal absetzen von dem Kiewer Regime – bevor der Krieg zu seinem unvermeidlichen Ende kommt und die Selenskij-Bande von Russlands Armee abgesetzt wird?

“Aleksey Arestovich, kürzlich zurückgetretener Präsidentenberater von Zelensky…

Die ukrainische Operation gegen die Bevölkerung des Donbass, die vollständig vom Westen unterstützt, finanziert und bewaffnet wurde, war illegal, da eine “Anti-Terror-Operation”, wie sie 2014-2022 genannt wurde, nicht gegen die Zivilbevölkerung durchgeführt werden kann.

Das nennt man ethnische Säuberung.”

Quelle: https://t.me/s/inessas1992

Leitmedien ausgewogen und seriös

Ausgewogene, neutrale Umfrage des seriösen und unparteiischen Hintergrundanalysen-Blattes aus Hamburg.

Die freie Presse in der Demokratie – wie gut, daß es sie gibt!

In weiteren Meldungen:

+++ Tut der Vergewaltiger genug, um seine Opfer zu schützen? +++

+++ Wie sehr liegt dem Pyromanen der Brandschutz am Herzen? +++

+++ Tut der Fuchs genug, um den Gänsediebstahl zu beenden? +++

„Wir haben nichts gewusst“?

Seit Hitlers „Mein Kampf“ (1925) konnte jeder wissen, was das Deutsche Reich vorhatte und wie es seine Pläne umzusetzen gedachte.

Seit Zbigniew Brzezińskis Buch “The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives”: (deutsch: „Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft“) von 1991 und der maßgeblich von Paul Wolfowitz verfassten National Security Strategy vom September 2002 (NSS), besser bekannt als “Bush-Doktrin” oder auch “Wolfowitz-Doktrin”, konnte jeder wissen, was das amerikanische Imperium vorhat.

Wie es seine Pläne umsetzt, ist seit 2003 in den endlosen Kriegen vom Irak bis zur Ukraine zu beobachten.

Ob die gegenwärtig stattfindende Abdankung des US -Imperiums, vor allem für seine europäischen Vasallen, wie das des Deutschen Reiches in flächendeckender Vernichtung und Ruinen enden wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Da das US- (im Unterschied zum NS-)Imperium über Nuklearwaffen verfügt, wäre ein kriegerisches Ende gleichzeitig das Ende der menschlichen Zivilisation auf dem dritten Planeten.

Für politische Fanatiker, die sich Weltherrschaft auf die Fahne geschrieben haben, existiert das Wort „Niederlage“ aber nicht. Oder wenn, dann nur in Kombination mit „Verbrannte Erde“ und „Untergang des untauglichen völkischen Materials“.

Zu unser aller Pech ist allerdings die verbrannte Erde, die als letztes Resultat des ungebrochenen US-Weltherrschaftsanspruches übrig bleiben wird, nicht nach ein paar Jahren wieder nutzbar und bewohnbar – abgesehen davon, dass keine Menschen übrig wären, die das tun könnten.

Man muss also hoffen, dass es Russland und China als wichtigsten Möchten der neuen multipolaren Welt gelingt, den Untergangstaumel des bisherigen Hegemons nicht in eine planetare Katastrophe münden zu lassen. Und dass auch den herrschenden Eliten der US-Oligarchie die Aussicht nicht behagt, den Rest ihres Lebens in Bunkern unter einer verstrahlten Oberfläche zu verbringen.

Das sind insgesamt ziemlich armselige Aussichten.

Der kommunistische Elfenbeinturm und seine Bewohner

Deutsche Kommunisten sitzen in Elfenbeintürmen, wissen alles besser und sind die universalen Autoritäten in der Frage, was Sozialismus ist und was nicht. Vor allem, wenn’s um den NATO-Krieg in der Ukraine und den anti-faschistischen Kampf der Russischen Armee gegen die internationale Koalition aus NATO- und Bandera-Faschismus geht.

Der kluge und immer trefflich formulierende Klaus Linder beschreibt den wesentlichen Grund für das deutsche kommunistische Sektenwesen folgendermaßen:

„Sämtliche Abspaltungen, Neugründungen und Wieder-Neu-Spaltungen in der deutschen kommunistischen Welt seither gehen auf den Maidan, den Putsch, den Krieg gegen den Donbass und die SMO zurück.

Es geht bei all dem nur um die richtige Einschätzung des NATO-Krieges und der Faschismusfrage. Der größere Austritt von bayrischen Mayeristen aus der DKP, der “Massenexodus” der KO aus SDAJ und DKP sowie ihre Gründung und erneute Spaltung kommen aus diesem einen Quellpunkt. Hier wurde die Faschismusfrage akut an der historischen Front.“

Für diese Aussage – „Es geht bei all dem nur um die richtige Einschätzung des NATO-Krieges und der Faschismusfrage“ – bin ich ihm dankbar, denn er bringt die Sache mal wieder auf den Punkt.

Ich befinde mich immer wieder in Diskussionen, Auseinandersetzungen, Disputen mit Genossen, die mir leicht herablassend „Parteinahme für eine der Kriegsparteien zweier imperialistischer Lager“ vorwerfen, meine Kritik an ihrer schlaumeierischen Äquidistanz als fußballvereinsmäßiges Fanverhalten belächeln und die sich generell als kommunistische Lichtgestalten aufführen, die die Essenz der Reinen Lehre Sankt Marxens mit Löffeln von Badewannenausmaßen gegessen zu haben meinen.

Mein Hinweis auf den anti-faschistischen Charakter des Kampfes der russischen Armee (was den NATO-Krieg in der Ukraine per definitionem zu einem faschistischen macht), wird entweder bestritten oder als vernachlässigenswert, weil nicht der wesentliche Grund, abgetan. Letzteren vermuten diese kommunistischen Dogmatiker in einem von ihnen unterstellten Automatismus Kapitalismus -> Imperialismus, welcher Russland folglich als imperialistische Macht definiert).

(Bei China werden diese Genossen dann übrigens zu gänzlich sektoiden Wolkenkuckucksheiminsassen, wenn sie vehement abstreiten, dass China ein sozialistischer Staat ist. Begründung: da GIBT ES Kapitalismus, also HERRSCHT da Kapitalismus.)

Für mich sind solche Debatten bizarr und manchmal weiß ich nicht mehr, was ich dazu sagen soll. Es wirkt, als wären diese Kommunisten in ihrem gelehrten Elfenbeinturm von der Realität abgekoppelt – in einem Maße, dass sie in der einzigen konkreten, brutal überlebenswichtigen Frage des Kampfes gegen den Faschismus versagen (des gesamtwestlichen Faschismus, der sich ja nicht nur in den offen nazistischen ukrainischen Banderisten manifestiert, sondern noch gefährlicher – weil subtiler – in den NATO-Staaten, die sich gerade in atemberaubenden Tempo von der demokratischen zur faschistischen Herrschaftsform des Kapitals bewegen).

„Wir sind im Krieg gegen Russland“ – russische Propaganda!

Die olivgrüne Ökofaschistin im Außenamt lässt ihre Spindoktoren jetzt verbreiten, dass ihre Äußerung, nach der “wir im Krieg gegen Russland sind”, russische Propaganda ist. Ihre Worte würden von der russischen Propaganda verdreht – man fragt sich, was an “Wir befinden uns im Krieg mit Russland” verdreht werden kann.

Man wusste ja, dass der Dame die deutschen Wähler egal sind, wenn es um die Unterstützung der Nazis in der Ukraine und des Kampfes gegen Russland geht, aber dass sie die Öffentlichkeit für ebenso dumm und unbedarft hält, wie sie es selbst ist, ist einigermaßen neu.

Ukraine als potenzielle Schweiz 4.0

Saker-Autor Eduard Rosel zitiert im vierten Absatz einen interessanten (und im Grunde naheliegenden) Gedanken des chinesischen Kommentators Victor Gao zum Potential der Ukraine. Statt eines kriegszerstörten amputierten Nazi-Staates hätte das Land eine Art Schweiz 4.0 Europas werden können:

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„Wie wir in den letzten Monaten erfahren haben, haben die Vereinigten Staaten ein großes Interesse an diesem Krieg, um Russland zu schwächen, indem sie die ethnischen Spannungen in der Ukraine ausnutzen und die Ukraine als Stellvertreter einsetzen. Immer wieder werden in Washington Forderungen laut, den Krieg so lange wie möglich zu verlängern! Es scheint eine Vorliebe für lange Kriege zu geben, wie es in Vietnam und Afghanistan der Fall war. Am Ende werden sie dieses Spielchen satt haben und die Ukraine im Stich lassen.

Die massiven ukrainischen Befestigungen im Donbass werden derzeit von der russischen militärischen Sonderoperation zerstört. Man könnte sich fragen, warum es derzeit eine solche Kontroverse über die Lieferung deutscher Leopard-2-Panzer an die Ukraine gibt, wenn es doch eindeutig zu spät ist, die Befestigungen in Bakhmut zu retten. Vielleicht ist die Antwort, dass dies nicht der Zweck ist. Das Ziel ist nicht, den Krieg zu beenden, sondern ihn zu verlängern.

Wäre es nicht im Interesse der Ukraine gewesen, den Donbass zu räumen und ihm Autonomie zu gewähren und sich damit an die Minsker Vereinbarungen zu halten? Wäre es nicht im Interesse der Ukraine gewesen, den Konflikt zu vermeiden, indem sie sich nicht mit der NATO verbündet? Hätten Neutralität und eine gerechte multiethnische Gesellschaft nicht das unnötige Leid vermieden, das daraus entstanden ist?

Ein scharfsinniger politischer Kommentator, Victor Gao, sagte am 4. Juni 2022 im chinesischen Fernsehsender CGTN: “Ich denke, dass die Ukraine im besten Fall eines der wohlhabendsten, reichsten und glücklichsten Länder in Europa, wenn nicht sogar in der ganzen Welt, sein wird. Und warum? Wenn man sich die Situation in der Ukraine ansieht, hat sie wirklich alle Voraussetzungen (er bezieht sich auf das fruchtbare Land, die Industrie, die strategische Lage und die gut ausgebildete Bevölkerung), um einen großen Erfolg zu erzielen, den das ukrainische Volk verdient hat. Wenn ich die Weisheit von Deng Xiaoping ein wenig auf die Ukraine übertrage, kann die Ukraine große Erfolge und eine große Transformation des Landes erreichen, aber sie muss ein oder zwei Voraussetzungen erfüllen. Eine davon ist die Aufrechterhaltung der Stabilität (er bezieht sich dabei auf die Nichtdiskriminierung aus ethnischen Gründen, den Kampf gegen die Korruption usw.) und die zweite ist, mit allen befreundet und mit niemandem verfeindet zu sein.

Warum also ist das Gegenteil eingetreten? Es ist passiert, weil die Ukraine sich nicht für Neutralität entschieden hat, sondern stattdessen ein Instrument des westlichen geopolitischen Konflikts gegen eben jenes Russland ist, zu dem sie den größten Teil ihrer Geschichte gehörte und in dem viele ihrer älteren Eliten ausgebildet wurden und wichtige Positionen innehatten. Sie hat auch die Flammen ethnischer Spannungen geschürt. Was für ein kolossaler Fehler war das, der in den nur 31 Jahren seiner Geschichte als Nationalstaat begangen wurde! Und Europa ist der Komplize.“