In einem längeren Artikel nimmt Scott Ritter Stellung zu dem (durchsichtigen) Vorwurf der US Administration (genauer: des Blinken-Außenministeriums), er wäre ein „russischer Einflussagent“, weil er u.a. für RT schreibt und produziert und damit gegen den „Foreign Agent Registration Act“ (FARA) verstoße.
Sein eigentliches Vergehen aus Sicht des amerikanischen Außenamtes, das ihm das FBI ins Haus schickte und alle elektronischen Geräte und sämtliche Unterlagen (auch völlig sachfremde) konfiszierte: Scott Ritter widerspricht dem Regierungs-Narrativ über das Ukraine-Projekt und stellt der US-Propaganda die Fakten gegenüber.
Nach einem Exkurs über seine umfangreichen Erfahrungen mit US-Mainstream-Medien, für die Ritter häufig tätig war, schreibt er folgendes (es ist davon auszugehen, dass es in Deutschland – wo die zwangsgebührenfinanzierten Hauptsender dem DIREKTEN Zugriff des Staates unterworfen sind – genauso aussieht):
Ich war schockiert, als ich in den „Kriegsraum“ von CNN geführt wurde, wo die Produzenten bereits mit dem Pentagon zusammenarbeiteten, um Reporter in militärische Einheiten einzubetten. Meine Fragen zu diesem Ausmaß an Absprachen führten dazu, dass CNN kurz darauf das Interesse an mir verlor.
Das Fazit ist: Ich habe die amerikanischen Mainstream-Medien aus nächster Nähe erlebt.
Es gibt keinerlei Integrität, wenn es darum geht, faktenbasierte Wahrheiten zu berichten.
In jedem Fall, den ich erlebt habe, waren die Nachrichtenorganisationen dieser verschiedenen Medienunternehmen buchstäblich der US-Regierung untergeordnet und übernahmen ihre Aussagen direkt vom Weißen Haus, dem Außenministerium oder dem Pentagon.
Kurz gesagt, diese Nachrichtenorganisationen produzierten keine Nachrichten, sondern amerikanische Propaganda, die darauf abzielte, das breitere amerikanische Publikum über kritische Fragen von Krieg und Frieden zu täuschen.
Die Nachrichtenorganisationen, die ich aus erster Hand beobachten konnte, waren eher repräsentativ für staatlich kontrollierte Medien als für eine freie Presse.
Und wenn ich auf der Grundlage meiner persönlichen Erfahrungen das Niveau der journalistischen Integrität zwischen diesen US-Medien und RT vergleichen und gegenüberstellen soll, gewinnt RT ganz klar.
Wenn es um die Berichterstattung über politisch heikle Inhalte geht, wie z. B. die militärische Sonderoperation, bin ich ebenfalls auf der Seite von RT.
Die Regierung Biden hat offen zugegeben, dass sie nachrichtendienstliche Informationen, von denen sie weiß, dass sie falsch oder irreführend sind, absichtlich freigibt, um sie an die Mainstream-Medien weiterzugeben, damit diese die Berichterstattung kontrollieren können.
Nicht, um die Wahrheit zu sagen.
Ich hatte im Laufe der Jahre die Gelegenheit, mehrere RT-Journalisten und Reporter zu treffen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, die über die militärische Sonderoperation berichten.
Jeder einzelne von ihnen hat bei der Berichterstattung tadellose Integrität bewiesen.
Ich hatte auch die Gelegenheit, mit vielen der Quellen, auf die sich die RT-Journalisten für ihre Berichterstattung stützen, in Kontakt zu treten und sie zu interviewen, und kann sagen, dass die Einschätzungen, die ich als unabhängiger Analyst treffe, oft denen der RT-Journalisten entsprechen.
Nicht, weil wir, wie in den Vereinigten Staaten, nach demselben von der Regierung diktierten Drehbuch arbeiten – die russische Regierung hat nie versucht, mir irgendeine Erzählung zu diktieren, und RT auch nicht.
Mir träumte, ich säße in einem abstürzenden Flugzeug. Die Triebwerke brannten, die Flügel brachen und die Piloten waren wahnsinnig geworden. Doch ich war der einzige, der es sah; die zahllosen Passagiere unterhielten sich gegenseitig mit allerlei Vergnügungen und das Kabinenpersonal war froh, den Job zu haben.
Ich rief ihnen zu, dass wir abstürzen und sagte ihnen, sie müssten nur einen Blick nach draußen werfen, um es zu sehen. Sie ignorierten mich. Manche allerdings sagten, ich wäre ein Schwarzseher und ein Propagandist des bösen Piloten der anderen Fluggesellschaft; die Airline bestrafte mich für meine Warnungen mit einem saftigen Aufpreis aufs Ticket.
Da wusste ich, dass es kein Entkommen gab und ich weiter zusammen mit ihnen allen als Geiseln der wahnsinnigen Piloten dem Boden entgegenstürzen musste.
Nima hatte mal wieder Larry Johnson zu Gast und befragte ihn unter anderem über die Bemerkung von Donald Trumps Running Mate J.D. Vance über die Folgekosten des Ukraine-Konflikts.
Larry’s Antwort ist interessant, weil sie ziemlich exakt die internationale Meinung wiederspiegelt, die auf allen Seiten – und zwar bei NATO-konformen wie den NATO kritischen Beobachtern – in Bezug auf Deutschlands Rolle in dem imperialistischen Großprojekt „Ukraine als Rammbock zur Erledigung Russlamds“ herrscht:
Nima: „Warum sollte Deutschland nach Vance‘ Meinung für den Wiederaufbau der Ukraine zahlen?“
Larry: „Weil sie den 2. Weltkrieg verloren haben, weißt du? WIR werden nicht dafür bezahlen.
Deutschland ist wie dieser weiche, pummelige Buchhalter, der zum ersten Mal ins Gefängnis kommt und in der ersten Nacht im Gefängnis vergewaltigt wird. Das ist Deutschland. Sie sind Opfer einer Gefängnisvergewaltigung. Und die Vereinigten Staaten sind die Bande, die sie ausnutzt.
Wir haben ihre Pipeline in die Luft gejagt, und was hat Deutschland getan? „Oh, wir stehen auf der Seite der Vereinigten Staaten!“ Ok, ihr haben festgestellt, dass ihr ein Schoßhündchen seid. Die Deutschen sind eine Peinlichkeit, ehrlich gesagt.
Es gibt eine Menge guter Menschen in Deutschland, aber ihre Regierung, mein Gott. Eine rückgratlose…. sie sind wie ein Regenwurm, ihnen fehlt jede Art von Rückgrat und Engagement. Also lassen sie es zu, dass ihr Land ausgenutzt wird.“
Stephen Bryen: „Die Wahrheit ist, dass Washington Selenskis Vorschläge für tiefe Schläge auf russischem Territorium aufgreifen will, weil die Ukraine den Krieg verliert und noch vor den Präsidentschaftswahlen im November besiegt werden könnte.“
Stephen Bryen ist ehemaliger stellvertretender US-Unterstaatssekretär des Verteidigungsministeriums und ein führender Experte für Sicherheitsstrategie und Technologie.
Sein aktueller Artikel in seinem Substack-Blog lautet „Der große Wandel steht bevor: Beginnt die NATO einen Krieg mit Russland? Die Briten wollen Russland in die Luft jagen und den Krieg ‚gewinnen'“
Es gibt keine andere Möglichkeit, dies zu interpretieren: Washington und seine Klienten, die NATO-Mitglieder, erklären Russland den Krieg. Das ist die direkte Bedeutung des bevorstehenden Besuchs von Selenski in Washington, bei dem sich die Parteien auf Ziele innerhalb Russlands einigen werden.
Zu sagen, dies sei ein wahnsinniger, rücksichtsloser Schritt, ist eine Untertreibung. Dies ist der gefährlichste Schritt, der für die USA und die NATO möglich ist, und er wird zum Dritten Weltkrieg führen.
Glauben Sie nicht dem Geschwätz, das den Einsatz von Langstreckenraketen gegen Russland „rechtfertigt“.
Putin hat darauf hingewiesen, dass die Raketen zwar in der Ukraine stationiert sind, aber von NATO-Mitarbeitern abgefeuert werden, die auch die Zieldaten von Satelliten über russischem Territorium einspeisen werden. Diese Satelliten sind amerikanisch.
An dem bevorstehenden Treffen zwischen Selenski und Biden sollte auch Harris teilnehmen, damit sie die volle Verantwortung für die Auslösung eines Krieges übernimmt.
Niemand kann vorhersagen, wie der Krieg ausgehen wird. Wird Russland Atomwaffen einsetzen und dem Krieg in der Ukraine ein endgültiges Ende bereiten? Wird es amerikanische Satelliten abschießen? Wird Russland Raketen schicken, um Nachschubdepots in Europa zu treffen, insbesondere in Polen, dem Ausgangspunkt für militärische Lieferungen an die Ukraine?
Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, die Russland offenstehen. Russland könnte zum Beispiel Atomwaffen an den Iran oder an Syrien liefern.
Die Wahrheit ist, dass Washington Selenskis Vorschläge für tiefe Schläge auf russischem Territorium aufgreifen will, weil die Ukraine den Krieg verliert und noch vor den Präsidentschaftswahlen im November besiegt werden könnte. Das Biden-Harris-„Team“ wird erklären müssen, warum es weiterhin einen Verlierer unterstützt und Zehntausende von Opfern verursacht hat, anstatt eine diplomatische Lösung anzustreben, die in greifbarer Nähe lag. Auch hier hat Washington eine sich anbahnende Einigung zwischen der Ukraine und Russland verhindert, und dafür sind Biden und Harris direkt verantwortlich.
Selenskis Strategie ist leicht zu durchschauen. Er weiß, dass alles zusammenbricht und die Ukraine bis zum Winter nicht mehr in der Lage sein wird, zu kämpfen, da die Infrastruktur des Landes, insbesondere die Stromversorgung, aber auch der Treibstoff, versiegt. Nach Angaben des polnischen Außenministers Radosław Sikorski ist die Stromversorgung der Ukraine um 70 %, vielleicht sogar mehr, zurückgegangen.
Selenskis Strategie besteht also darin, die NATO direkt in den Krieg hineinzuziehen. Und dummerweise und arrogant spielt Washington das gleiche Spiel.
Niemand außer dem Vereinigten Königreich will einen Krieg in Europa sehen. Das Vereinigte Königreich ist kein wichtiges europäisches Land mehr und verfügt über keine nennenswerte Landarmee. Stattdessen hat seine Regierung ein paar sehr teure Flugzeugträger gebaut, die, wenn überhaupt, nur schlecht funktionieren, anstatt sein Militär zu stärken und seine Verteidigung wieder aufzubauen. In jedem Fall tanzt das Vereinigte Königreich nach der Pfeife der USA.
Die Briten wollen Russland unbedingt angreifen, haben sich aber noch nicht überlegt, was passiert, wenn Russland das Vereinigte Königreich in die Luft jagt.
Die große Frage ist, warum Washington Raketen auf Russland abfeuern will? Es bedeutet, dass Biden, Sullivan und Blinken wissen, dass ihre Ukraine-Politik eine Katastrophe ist. Anstatt zu versuchen, die Kommunikation mit den Russen zu öffnen, erhöhen sie den Einsatz und gehen enorme Risiken ein, ohne zu wissen, wie die Dinge ausgehen werden, es sei denn, sie bereiten sich wirklich darauf vor, NATO-Truppen zu entsenden und NATO-Luftstreitkräfte im Ukraine-Krieg einzusetzen.
Der blufft bestimmt nur, der Kreml-Diktator. Will der uns etwa drohen? Hat doch bisher auch immer geklappt mit den „roten Linien“: die haben immer stillgehalten, die Russen.
Die werden es sicher nicht auf einen nuklearen Weltkrieg ankommen lassen, nur weil wir ihnen eine strategische Niederlage bereiten, einen Regime Change bescheren und ihr Land zerschlagen wollen, oder?
Freie Rede, Meinungsfreiheit und demokratischer Diskurs wird in den Staaten, die diese „Werte“ immer lautstark und im Zweifel mit Erpressung und Bombenkrieg „verteidigen“ wollen, immer mehr eingeschränkt und nach und nach abgeschafft. In diesem Prozess werden die westlichen Bannerträger der „Freiheit“ zu dem Zerrbild, das sie auf ihre zu Feinden erklärten Gegner projizieren.
Jetzt hat es Larry Johnson erwischt, vorerst mit der Sperrung seines YouTube-Kanals:
„Bevor ich auf den Inhalt des Tages eingehe, noch eine Bemerkung zum Verbot meines YouTube-Kanals (https://www.youtube.com/@former_CIA_larryjohnson). In einem einigermaßen freien Land sollte man mit Anschuldigungen konfrontiert werden, bevor eine Strafe verhängt wird. Nicht so bei Google. Sie sind Faschisten, im reinsten Sinne des Wortes. Ich werde der „Hassrede“ beschuldigt. Die Feiglinge bei You Tube weigern sich, den „hasserfüllten Inhalt“ zu identifizieren. Daher werde ich in Zukunft versuchen, die Nutzung und die Links zu You Tube einzuschränken. Es bleibt abzuwarten, ob die Leute, die mich interviewen, wie Ania K. und Stephen Gardner, dafür bestraft werden, dass sie mich zu Wort kommen lassen.
Ich werde weiterhin bei Counter Currents posten. Glücklicherweise ist dieser Kanal auf Bitchute gesichert. Ich werde mich bemühen, ausschließlich Bitchute zu nutzen und bitte Sie, diesen Kanal zu abonnieren. Ich hatte über 10.000 Abonnenten auf You Tube. C’est la vie. Ich frage mich, ob Google im Rahmen einer Sammelklage verklagt werden kann, indem man mich und andere der Hassrede beschuldigt, weil sie einfach die objektive Wahrheit gesagt haben, z. B. dass es in der Ukraine ein starkes Neonazi-Kontingent gibt.“