Zivilisatorischer Selbstmord oder Befreiung vom Kapitalismus

Als Individuen und als Gesellschaft sollten wir1 in der Lage sein, so viel arbeits(zwang)freie Zeit wie möglich zu haben. Zum Beispiel, um uns mit Konzepten wie der Struktur der Raum-Zeit, dem Quantenschaum und dem Fermi-Paradoxon auseinanderzusetzen und um die Neugier und den Erfindungsreichtum unserer Spezies in die kontinuierliche Verbesserung des Lebens für alle auf diesem einzigartigen Planeten zu lenken.

Stattdessen verbringen wir als Einzelne und als Gesellschaft den Großteil unseres Lebens damit, ums Überleben zu kämpfen in einer kapitalistischen Konkurrenzgesellschaft, die nicht nur Reichtum für wenige und Armut für viele schafft, sondern die unvermeidlich zu Kriegen und zur Naturzerstörung führt.

Entweder wir befreien uns vom Kapitalismus als Herrschaftssystem, oder wir sind zum Aussterben verurteilt.

  1. Ich erlaube mir ausnahmsweise mal, das dümmliche „Wir“ zu benutzen, mit dem bürgerliche Ideologen eine irgendwie gesamthaft verantwortliche abstrakte Menschheit für das zivilisatorische Desaster verantwortlich machen, das die barbarische Grühstufe der Menschheitsentwicklung – auch als „Kapitalismus“ bekannt – bewirkt. Man sehe mir das nach. ↩︎